Wie ein Krimiabend
Mittwoch, 03. Mai 2006, 16:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Mehr als zwei Stunden informierte und diskutierte der Geschäftsführer vom Thüringer Ökoherz e.V., Dr. Frank Augsten, gestern mit den Zuhörern aller Altersklassen, die nicht aufhören wollten, Fragen zu stellen. Weitere Einzelheiten mit dem bekannten Klick.
Es war ein unglaubliches Spektrum an Wissensvermittlung und Aufklärung. Das Versagen der Politik bezüglich der Kinderwerbung im Fernsehen, die mangelnde Ernährungslehre in den Kindergärten und Schulen, Ärzte, die mehrheitlich die grüne Politik anders essen, mehr bewegen als Prophylaxe und Therapie nicht thematisieren.
Ein guter Partner grüner Gesundheitspolitik ist die AOK. Sie gibt Geld für Schulen und Kindergärten zur Erprobung und Wissensvermittlung für gesunde Ernährung aus. Das ist nachhaltige Gesundheitspolitik, unterstreicht Ursula Burkhardt, Oberbürgermeisterkandidatin. Grüne fordern als ersten Schritt für die anstehende Gesundheitsreform die Einführung des Schulfaches Ernährung. Diese Forderung muss von den Kommunen in die Bundesebenen getragen werden Wer sich heute gesund ernährt, hat weniger Probleme mit dem Bewegungsapparat, dem Stoffwechsel (Diabetes), dem Kreislauf und mit dem Altern überhaupt. Wir essen vom Richtigen zu wenig und vom Falschen zu viel, so Dr. Augsten.
Die Lebenserwartung der heutigen Jugend, so zeigen amerikanische Studien, wird rapide sinken, die Eltern werden ihre Kinder trotz ständig verbesserter medizinischer Versorgung, die sich viele nicht mehr leisten können, oft überleben. Das Gesündeste ist die Verarbeitung regionaler Produkte. Leider gibt es in der Nordthüringer Landwirtschaft zu wenig Interesse am Mitwirken der weltweiten Bemühungen für Bioproduktion. Eine versiegelte Goldene Aue ist für die Grünen auch diesbezüglich kontraproduktiv.
Eine weitere wichtige Botschaft des Abends: Das Thüringer Ökoherz bietet vom Einkaufsführer bis zur E-Nummern-Liste ausreichende Informationen zum Erkennen von falschem Ernährungs- und Einkaufsverhalten. Dr. Augsten. Was wir heute diskutieren ist nichts gegen das, was uns morgen erwartet als Folgen u.a. von Gentechnik und krankmachenden Zusatzstoffen.
Wer immer die Wahlen am 07.05. gewinnt, auch er/sie hat eine Verpflichtung gegenüber der jungen Generation. Wer mehr weiß, kann mehr bewegen, deshalb fordern die Bündnisgrünen mehr Investitionen für eine nachhaltige Schulentwicklung, so Landratskandidat Heinrich Lorenz am Ende des Abends.
Autor: nnzEs war ein unglaubliches Spektrum an Wissensvermittlung und Aufklärung. Das Versagen der Politik bezüglich der Kinderwerbung im Fernsehen, die mangelnde Ernährungslehre in den Kindergärten und Schulen, Ärzte, die mehrheitlich die grüne Politik anders essen, mehr bewegen als Prophylaxe und Therapie nicht thematisieren.
Ein guter Partner grüner Gesundheitspolitik ist die AOK. Sie gibt Geld für Schulen und Kindergärten zur Erprobung und Wissensvermittlung für gesunde Ernährung aus. Das ist nachhaltige Gesundheitspolitik, unterstreicht Ursula Burkhardt, Oberbürgermeisterkandidatin. Grüne fordern als ersten Schritt für die anstehende Gesundheitsreform die Einführung des Schulfaches Ernährung. Diese Forderung muss von den Kommunen in die Bundesebenen getragen werden Wer sich heute gesund ernährt, hat weniger Probleme mit dem Bewegungsapparat, dem Stoffwechsel (Diabetes), dem Kreislauf und mit dem Altern überhaupt. Wir essen vom Richtigen zu wenig und vom Falschen zu viel, so Dr. Augsten.
Die Lebenserwartung der heutigen Jugend, so zeigen amerikanische Studien, wird rapide sinken, die Eltern werden ihre Kinder trotz ständig verbesserter medizinischer Versorgung, die sich viele nicht mehr leisten können, oft überleben. Das Gesündeste ist die Verarbeitung regionaler Produkte. Leider gibt es in der Nordthüringer Landwirtschaft zu wenig Interesse am Mitwirken der weltweiten Bemühungen für Bioproduktion. Eine versiegelte Goldene Aue ist für die Grünen auch diesbezüglich kontraproduktiv.
Eine weitere wichtige Botschaft des Abends: Das Thüringer Ökoherz bietet vom Einkaufsführer bis zur E-Nummern-Liste ausreichende Informationen zum Erkennen von falschem Ernährungs- und Einkaufsverhalten. Dr. Augsten. Was wir heute diskutieren ist nichts gegen das, was uns morgen erwartet als Folgen u.a. von Gentechnik und krankmachenden Zusatzstoffen.
Wer immer die Wahlen am 07.05. gewinnt, auch er/sie hat eine Verpflichtung gegenüber der jungen Generation. Wer mehr weiß, kann mehr bewegen, deshalb fordern die Bündnisgrünen mehr Investitionen für eine nachhaltige Schulentwicklung, so Landratskandidat Heinrich Lorenz am Ende des Abends.
