Trotz Kälte gefeiert
Montag, 01. Mai 2006, 15:53 Uhr
Nordhausen/Neustadt (nnz). Wenn Hexen, Teufel und buckelige Gestalten tanzen, dann ist im Harz Walpurgisnacht. Auch in Neustadt im Südharz ist das nicht anders. Dort wurde in der Zapfkuhle gefeiert. Aus Neustadt berichtet Heidi Urban.
Trotz Kälte gefeiert (Foto: nnz)
Der Harzklub Zweigverein Neustadt/Osterode e. V. hat eingeladen und Hunderte Gäste strömten trotz Kälte auf den Grillplatz an der Zapfkuhle. Nicht nur älteres Publikum, sondern junge Familien mit Kindern, die als kleine Hexen und Teufel verkleidet waren, kamen, um ausgelassen zu feiern und die kalte Jahreszeit zu vertreiben.
Die diesjährige Walpurgisfeier war nicht nur den harztypischen Hexen gewidmet, sondern eher als Einzug des Frühlings in die wunderbare Heimat. Mit blühenden Vergissmeinnicht, die im Garten von Familie Schoolmann heranwuchsen, waren die Tische geschmückt. Diese Blumen konnten die Gäste als Geschenk mit nach Hause nehmen.
Die Jagdhornbläser eröffneten 19 Uhr die Veranstaltung. Es war eine Augen- und Ohrenweide, den Darbietungen des Männerchores und der Trachtengruppe auf der idyllisch gelegenen Felskulisse zu lauschen. Die Lieder und Rezitationen erzählten von Brauchtum und der Schönheit des Harzes. Als Kuh- und Schafhirten, Berg- oder Fuhrmann kamen die Herren, sie bliesen auf Birkenblättern, knallten mit peitschen oder hackten bzw. sägten Holz. Jodlermeister Richard Ibe gab sein Bestes.
Das Markenzeichen, der in schönen Trachten gekleideten Neustädter Frauen, waren die Körbe - die darin gesammelten Pilze und Beeren bereicherten den Tisch für die Familie. Den 600 Frauen und Männern gefiel das Programm und dankbar applaudierten sie. Inzwischen loderte das Walpurgisfeuer – mit lautem Juchzen ritten die wilden Hexen auf ihren Reisigbesen um die Flammen herum und trieben mit den Gästen ihren Schabernack.
Zur Freude der vielen kleinen Hexen und Teufel gab es ein fröhliches Kinderprogramm mit Tanz und Gesang ums Walpurgisfeuer. Für Hexennachwuchs ist in Neustadt gesorgt. Die in den Gärten an Fenster und Türen ausgestellten originellen Hexenfiguren wurden fotografiert. Eine Jury wählte die drei Besten aus. Der Harzklubvorsitzende Dirk Erfurt überreichte den Schöpfern kleine Preise. Dank gilt den fleißigen Mitgliedern des Vereins, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Autor: nnz
Trotz Kälte gefeiert (Foto: nnz)
Der Harzklub Zweigverein Neustadt/Osterode e. V. hat eingeladen und Hunderte Gäste strömten trotz Kälte auf den Grillplatz an der Zapfkuhle. Nicht nur älteres Publikum, sondern junge Familien mit Kindern, die als kleine Hexen und Teufel verkleidet waren, kamen, um ausgelassen zu feiern und die kalte Jahreszeit zu vertreiben.
Die diesjährige Walpurgisfeier war nicht nur den harztypischen Hexen gewidmet, sondern eher als Einzug des Frühlings in die wunderbare Heimat. Mit blühenden Vergissmeinnicht, die im Garten von Familie Schoolmann heranwuchsen, waren die Tische geschmückt. Diese Blumen konnten die Gäste als Geschenk mit nach Hause nehmen.
Die Jagdhornbläser eröffneten 19 Uhr die Veranstaltung. Es war eine Augen- und Ohrenweide, den Darbietungen des Männerchores und der Trachtengruppe auf der idyllisch gelegenen Felskulisse zu lauschen. Die Lieder und Rezitationen erzählten von Brauchtum und der Schönheit des Harzes. Als Kuh- und Schafhirten, Berg- oder Fuhrmann kamen die Herren, sie bliesen auf Birkenblättern, knallten mit peitschen oder hackten bzw. sägten Holz. Jodlermeister Richard Ibe gab sein Bestes.
Das Markenzeichen, der in schönen Trachten gekleideten Neustädter Frauen, waren die Körbe - die darin gesammelten Pilze und Beeren bereicherten den Tisch für die Familie. Den 600 Frauen und Männern gefiel das Programm und dankbar applaudierten sie. Inzwischen loderte das Walpurgisfeuer – mit lautem Juchzen ritten die wilden Hexen auf ihren Reisigbesen um die Flammen herum und trieben mit den Gästen ihren Schabernack.
Zur Freude der vielen kleinen Hexen und Teufel gab es ein fröhliches Kinderprogramm mit Tanz und Gesang ums Walpurgisfeuer. Für Hexennachwuchs ist in Neustadt gesorgt. Die in den Gärten an Fenster und Türen ausgestellten originellen Hexenfiguren wurden fotografiert. Eine Jury wählte die drei Besten aus. Der Harzklubvorsitzende Dirk Erfurt überreichte den Schöpfern kleine Preise. Dank gilt den fleißigen Mitgliedern des Vereins, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
