Aufsichtsratsvorsitz bei EGN neu besetzt - Theuerkauf will saubere Informationen
Donnerstag, 26. Oktober 2000, 13:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Winfried Theuerkauf ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen (EGN). Der Sozialdemokrat und ehrenamtliche Beigeordnete der Kreisverwaltung wurde gestern während einer Sitzung des Gremiums gewählt.
Die jetzige Situation der EGN stellt sich momentan "nicht ganz unproblematisch" dar, wie Theuerkauf es gegenüber der nnz formulierte. Vor allem soll der Informationsfluß zum Landkreis Nordhausen als Gesellschafter wieder hergestellt werden. Insbesondere sollen die Mitglieder des Kreistages mit Informationen ausgestattet werden, die ihnen dann entsprechende Beschlüsse und Entscheidungen ermöglichen. Die sind aber notwendig, da die EGN zum 31.12. abgewickelt werden soll. Noch soll es dazu keinen entsprechenden Beschluß geben, über eine im Juli eingereichte Vorlage hätten nach nnz-Informationen nur die Fraktionsvorsitzenden beraten.
Mitglieder des Kreistages hatten in der zurückliegenden Zeit immer wieder kritisiert, daß sie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten keine näheren, geschweige denn Hintergrundinformationen erhalten hätten. Hinter vorgehaltener Hand wird sogar über die Aufnahme staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen geredet und diskutiert. Nicht zu überblicken ist da auch das Firmengeflecht, in das die EGN, ausgegründete Unternehmen und Mitarbeiter involviert sein sollen. Dieses Geflecht soll, wie die nnz bereits im August und September berichtete, bis nach Berlin reichen, was Eintragungen in dortige Handelsregister belegen. Hinzu kommen schwere gesundheitliche Probleme mit dem EGN-Geschäftsführer selbst.
Winfried Theuerkauf steht nicht vor einem Scherbenhaufen, noch nicht. Für die Mitglieder des Kreistages und nicht zuletzt für die noch 187 Beschäftigten der EGN will er künftig saubere und klare Festlegungen und Beschlüsse, die dann konsequent umgesetzt werden müssen.
Autor: psgDie jetzige Situation der EGN stellt sich momentan "nicht ganz unproblematisch" dar, wie Theuerkauf es gegenüber der nnz formulierte. Vor allem soll der Informationsfluß zum Landkreis Nordhausen als Gesellschafter wieder hergestellt werden. Insbesondere sollen die Mitglieder des Kreistages mit Informationen ausgestattet werden, die ihnen dann entsprechende Beschlüsse und Entscheidungen ermöglichen. Die sind aber notwendig, da die EGN zum 31.12. abgewickelt werden soll. Noch soll es dazu keinen entsprechenden Beschluß geben, über eine im Juli eingereichte Vorlage hätten nach nnz-Informationen nur die Fraktionsvorsitzenden beraten.
Mitglieder des Kreistages hatten in der zurückliegenden Zeit immer wieder kritisiert, daß sie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten keine näheren, geschweige denn Hintergrundinformationen erhalten hätten. Hinter vorgehaltener Hand wird sogar über die Aufnahme staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen geredet und diskutiert. Nicht zu überblicken ist da auch das Firmengeflecht, in das die EGN, ausgegründete Unternehmen und Mitarbeiter involviert sein sollen. Dieses Geflecht soll, wie die nnz bereits im August und September berichtete, bis nach Berlin reichen, was Eintragungen in dortige Handelsregister belegen. Hinzu kommen schwere gesundheitliche Probleme mit dem EGN-Geschäftsführer selbst.
Winfried Theuerkauf steht nicht vor einem Scherbenhaufen, noch nicht. Für die Mitglieder des Kreistages und nicht zuletzt für die noch 187 Beschäftigten der EGN will er künftig saubere und klare Festlegungen und Beschlüsse, die dann konsequent umgesetzt werden müssen.
