Sondierungsgespräche vertagt
Sonntag, 30. April 2006, 07:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Tarifgespräche zwischen dem Marburger Bund und den Länder-Arbeitgebern sind mit einer vorsichtigen Annäherung zu Ende gegangen. Trotzdem ist ein Ende des Streiks nicht in Sicht. Erläuterungen gibt es nach einem Klick auf Mehr.
Im Tarifstreit über Gehälter und Arbeitszeiten von Klinikärzten ist Bewegung gekommen. Bei Sondierungsgesprächen am Freitagabend konnten sich die Tarifparteien nach Angaben des Sprechers der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Athanasios Drougias, in den einzelnen Punkten annähern. Man ziehe sich jetzt in die Gremien zurück und werde sich am 5. Mai erneut in München treffen. Dann soll entschieden werden, ob die Gewerkschaft und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Tarifverhandlungen aufnehmen.
Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so positiv läuft", sagte Drougias. Bis zur Entscheidung über Tarifverhandlungen will der Marburger Bund seine Streiks fortsetzen. Für Mittwoch ist eine Großaktion mit mehreren tausend Ärzten in Berlin geplant.
Die Ärzte an Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern streiken seit dem 16. März für bessere Arbeitsbedingungen und 30 Prozent höhere Einkommen. Falls die Sondierung erneut scheitert, will der Ärzteverband die Streiks noch einmal ausweiten. Hauptgeschäftsführer Armin Ehl kündigte an, in der Woche vom 15. bis zum 19. Mai wollten die Ärzte nahezu alle Universitätskliniken bestreiken, die zum Bereich der TdL gehörten.
Autor: nnzIm Tarifstreit über Gehälter und Arbeitszeiten von Klinikärzten ist Bewegung gekommen. Bei Sondierungsgesprächen am Freitagabend konnten sich die Tarifparteien nach Angaben des Sprechers der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Athanasios Drougias, in den einzelnen Punkten annähern. Man ziehe sich jetzt in die Gremien zurück und werde sich am 5. Mai erneut in München treffen. Dann soll entschieden werden, ob die Gewerkschaft und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Tarifverhandlungen aufnehmen.
Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so positiv läuft", sagte Drougias. Bis zur Entscheidung über Tarifverhandlungen will der Marburger Bund seine Streiks fortsetzen. Für Mittwoch ist eine Großaktion mit mehreren tausend Ärzten in Berlin geplant.
Die Ärzte an Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern streiken seit dem 16. März für bessere Arbeitsbedingungen und 30 Prozent höhere Einkommen. Falls die Sondierung erneut scheitert, will der Ärzteverband die Streiks noch einmal ausweiten. Hauptgeschäftsführer Armin Ehl kündigte an, in der Woche vom 15. bis zum 19. Mai wollten die Ärzte nahezu alle Universitätskliniken bestreiken, die zum Bereich der TdL gehörten.
