Das Ungewöhnliche wagen
Freitag, 28. April 2006, 19:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit 2001 engagieren sich zahlreiche Unternehmen und Organisationen für den Girls’ Day und laden Mädchen zu sich ein, um sie für technische Berufe zu begeistern. Nun ist ein neuer Rekord erreicht...
Das Ungewöhnliche wagen (Foto: nnz)
Neugierige in den FHN-Laboren
Die Maximator GmbH in Nordhausen bietet den Girls’ Day-Platz Nr. 500.000 seit dem Start der Aktion im Jahr 2001. Sie steht damit für viele Aktive in Firmen, Behörden, Hochschulen und bei den regionalen Girls’ Day- Arbeitskreisen. Auch die Maximator GmbH hofft darauf, mit dem Girls’ Day weiblichen Nachwuchs zu gewinnen. Am diesjährigen Girls´ Day öffneten insgesamt elf Unternehmen und Institutionen im Landkreis Nordhausen ihre Türen. 150 Schülerinnen konnten an diesem Tag mehr über die Arbeitswelt erfahren, schnupperten bei Betriebserkundungen und Mitmachaktionen in die unterschiedlichsten Berufsfelder hinein und informierten sich über Ausbildungs- und Studienplätze.
Auch die Fachhochschule Nordhausen nahm wieder am deutschlandweiten Girls´Day teil. Ziel dieser Aktion ist, den Anteil von berufstätigen Frauen im naturwissenschaftlichen und technischen Sektor zu erhöhen. Damit das erklärte Ziel, den Frauenanteil in natur-wissenschaftlich-technischen Berufen zu erhöhen, erreicht werden kann, müssen bereits im Schüleralter die jungen Mädchen für Technik und Naturwissenschaften begeistert werden. Hierfür hatte der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Nordhäuser Hochschule seine technischen Labore für die angehenden Studentinnen geöffnet.
Wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozenten aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie standen bereit, bei den jungen Frauen das Interesse für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu wecken. Die Schülerinnen kamen sogar aus den anliegenden Landkreisen angereist, um sich über das Studienangebot der Nordthüringer Hochschule zu informieren. In vielen Versuchen und praktischen Experimenten erwies sich manch anfängliche Scheu der jungen Damen vor den Tücken der Technik schnell als vollkommen unbegründet.
Die Laboringenieurinnen Anja Wagner und Anja Arlet vom Studiengang Flächen- und Stoffrecycling bewiesen den Schülerinnen überdies, dass Naturwissenschaft und Technik längst keine Männerdomäne mehr ist. Nun hofft die Nordhäuser Fachhochschule, viele der jungen Frauen bei den nächsten Einschreibeterminen für ein technisches Studium an der FHN wiederzusehen.
Autor: nnz
Das Ungewöhnliche wagen (Foto: nnz)
Neugierige in den FHN-Laboren
Die Maximator GmbH in Nordhausen bietet den Girls’ Day-Platz Nr. 500.000 seit dem Start der Aktion im Jahr 2001. Sie steht damit für viele Aktive in Firmen, Behörden, Hochschulen und bei den regionalen Girls’ Day- Arbeitskreisen. Auch die Maximator GmbH hofft darauf, mit dem Girls’ Day weiblichen Nachwuchs zu gewinnen. Am diesjährigen Girls´ Day öffneten insgesamt elf Unternehmen und Institutionen im Landkreis Nordhausen ihre Türen. 150 Schülerinnen konnten an diesem Tag mehr über die Arbeitswelt erfahren, schnupperten bei Betriebserkundungen und Mitmachaktionen in die unterschiedlichsten Berufsfelder hinein und informierten sich über Ausbildungs- und Studienplätze.
Auch die Fachhochschule Nordhausen nahm wieder am deutschlandweiten Girls´Day teil. Ziel dieser Aktion ist, den Anteil von berufstätigen Frauen im naturwissenschaftlichen und technischen Sektor zu erhöhen. Damit das erklärte Ziel, den Frauenanteil in natur-wissenschaftlich-technischen Berufen zu erhöhen, erreicht werden kann, müssen bereits im Schüleralter die jungen Mädchen für Technik und Naturwissenschaften begeistert werden. Hierfür hatte der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Nordhäuser Hochschule seine technischen Labore für die angehenden Studentinnen geöffnet.
Wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozenten aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie standen bereit, bei den jungen Frauen das Interesse für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu wecken. Die Schülerinnen kamen sogar aus den anliegenden Landkreisen angereist, um sich über das Studienangebot der Nordthüringer Hochschule zu informieren. In vielen Versuchen und praktischen Experimenten erwies sich manch anfängliche Scheu der jungen Damen vor den Tücken der Technik schnell als vollkommen unbegründet.
Die Laboringenieurinnen Anja Wagner und Anja Arlet vom Studiengang Flächen- und Stoffrecycling bewiesen den Schülerinnen überdies, dass Naturwissenschaft und Technik längst keine Männerdomäne mehr ist. Nun hofft die Nordhäuser Fachhochschule, viele der jungen Frauen bei den nächsten Einschreibeterminen für ein technisches Studium an der FHN wiederzusehen.
