Wacker dankt Schmölln
Freitag, 28. April 2006, 09:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Nein, die Schmöllner haben nicht beschlossen, den Nordhäusern die Punkte im Nachholespiel am Montag zu schenken. Dennoch bedankt sich Wacker jetzt schon bei den Ostthüringern. Warum? Klicken Sie sich ein.
Zu einem Großkampftag entwickelt sich der diesjährige 1. Mai für die Wacker-Anhänger. Nachdem es lange Zeit so aussah, als müsste das Punktspiel der Thüringenligamannschaft gegen den SV Schmölln parallel zum Kreispokalfinale mit Wackers zweiter Mannschaft in Kleinfurra ausgetragen werden, kam gestern die Entwarnung. Wackers sportlicher Leiter Eberhardt Strehler hatte sich ans Telefon gesetzt und mit den verschiedenen Ansetzern gesprochen. Für den Nordhäuser KFA kam eine Verlegung des Kreispokalfinales nicht in Frage, weil dieser Termin schon seit mehreren Jahren eine feste Institution im Sportkalender des Landkreises ist.
Also versuchte Strehler sein Glück auf Landesebene und fand bei den Ostthüringer Verantwortlichen aus Schmölln Verständnis für die Bedürfnisse der Wacker-Fans, die gern beide Spiele sehen würden. So wird das Punktspiel in der Thüringenliga am Montag schon um 13 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark ausgetragen, was für den Gegner bedeutet, den Wecker in Schmölln sehr früh klingeln zu lassen.
Wenn in Nordhausen der Abpfiff erfolgt, können sich die Wackeraner schnell in die Autos schwingen und nach Kleinfurra fahren, wo um 15 Uhr der Anpfiff zum Kreispokalfinale zwischen Rot-Weiss Kraja und der Wacker-Reserve erfolgt. Je nach Fahrweise verpassen die Zuschauer nur einige Minuten der Partie.
Natürlich wollen beide Teams gewinnen und die Schmöllner müssen auf Gastgeschenke verzichten, nicht aber auf Lob und Dank.
Herzlichen Dank für ihr sportliches Verständnis und ihre Bereitschaft, noch mehr von der ohnehin kurzen Walpurgisnacht zu opfern sagt den Schmöllner Gästen das Wacker-Präsidium im Namen aller Fans und Spieler des FSV Wacker 90.
