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Für ein Bündnis

Dienstag, 25. April 2006, 17:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Familienoffensive der CDU im Land Thüringen steht nach wie vor in der Kritik, informiert die Kandidatin der Bündnisgrünen für das Oberbürgermeisteramt in Nordhausen, Ursula Burkhardt. Was die Kandidatin noch für Positionen hat, das gibt es mit einem einzigen Klick.


„Vor Monaten haben die Bündnisgrünen im Kreistag einen Antrag eingebracht, in dem der Landrat beauftragt wurde, in seiner Partei – d.h. in der Landesregierung – die ablehnende Haltung der Mehrheit des Kreistages im Landkreis Nordhausen zur Familienoffensive vorzutragen. Nach dieser Initiative schlossen sich die Grünen im Landkreis mit dem DGB, SPD und Linkspartei zu einem Bündnis gegen die Familienoffensive zusammen.

Das Bündnis im Landkreis Nordhausen ist Teil des Bündnisses für ein Volksbegehren im Land Thüringen. Für das Volksbegehren werden in den nächsten Wochen Unterschriften von den organisierten Bündnispartnern gesammelt. Birgit Pelke, Landtagsabgeordnete der SPD forderte anlässlich der von der SPD am letzten Donnerstag organisierten Informationsveranstaltung die Bürger dazu auf, sich mit der Familienoffensive kritisch auseinander zu setzen.

Von Birgit Pelke wurde ein von der Landesregierung vorgegebener komplizierter Fragebogen für Eltern und Kommunen als unvertretbarer bürokratischer Aufwand kritisiert. Die Bündnisgrünen schlugen im Rahmen der Diskussion zum Thema des Abends vor, den Fragebogen zur Bearbeitung an das Sozialministerium zu schicken, um so dort einen Erkenntniszugewinn herbeizuführen, wo die Zumutung für Familien und Kommunen ihren Ursprung fanden“, informiert Ursula Burkhardt.

Übrigens:
Jetzt haben auch die Grünen für die Oberbürgermeister- und Landratswahl am 7. Mai ihre Plakate in der Region aufgehängt. Wahlvorbereitend ist die Demokratie so kommunalpolitisch gesichert. Ursula Burkhardt präsentiert sich in üppigem Grün, symbolisch auch für „grüne“ Politik. Der Kandidat für den Landrat, Heinrich Lorenz gibt mit seiner sonnengetönten Brille Programmatisches preis. Grüne Plakate wollen auf die Inhalte grüner Politik verweisen.
Autor: nnz

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