Schiff versenkt im Kiesteich
Samstag, 15. April 2006, 13:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Kein Kriegsspiel, eine neue Attraktion für Taucher soll es werden. An der Basis am Sundhäuser See Nord hat sich viel getan. nnz hat sich oberhalb des Wasserspiegels umgesehen.
Schiff versenkt im Kiesteich (Foto: nnz)
Wir geben es zu, das ist eine Fotomontage. Ungefähr hier wird aber der Kutter von sechs Metern Länge im Kiesteich versenkt. Schwimmfähig ist das Holzboot schon lange nicht mehr. Ein Loch im Boden und Ballastplatten sorgen dafür , daß es garantiert unter geht. In Zukunft soll der Kahn eine weitere Attraktion für Taucher sein. Sogar für Anfänger ist das Boot in zehn Metern Tiefe gut zu erreichen. Ab morgen steht es allen Tauchern zur Verfügung.
Im Oktober vergangenen Jahres eröffnete der Sondershäuser Wolfgang Tröger seine Tauchbasis am Sundhäuser See. Sie liegt am Uthleber Weg ganz in der Nähe der Domäne und bietet mehr als genug Parkplätze. Vom schlechten Wetter ließen sich hartgesottene Tauchsportfreunde nicht abschrecken. Bis jetzt kamen etwa 2.000 Taucher aus ganz Deutschland her. Sie seien alle total begeistert von der sagenhaften Sichtweite, berichtet Tröger. Zehn bis 15 Meter sind normal. Das ist viel Sicht für einen Süßwassersee. Dreißig Meter ist der See tief. Drei Plattformen in fünf, zehn und dreißig Metern ermöglichen Tauchern aller Ausbildungsstufen Erkundungstouren. Jeder wird dabei eine ganze Menge Fische antreffen können. Interessante Unterwasserformationen, vom Kiesabbau herrührend, können bestaunt werden. Das Wrack wird den Fischen einen weiteren Lebensraum bieten. Im allgemeinen würde es von den Tieren gern als künstliches Riff angenommen, so der Fachmann.
Das attraktive, von den Besuchern vielfach gelobte Kiesgewässer soll so schön bleiben. Deshalb gibt es nur zwei Einstiegsplattformen. Der Schilfgürtel darf nicht beschädigt werden. Für den Zusammenbau ihrer Ausrüstung sollten die Taucher daher besser die überdachte Sitzgruppe neben dem Parkplatz benutzen. Solche Regeln zur Pflege des Geländes und zur Sicherheit müssen alle Taucher vor der Benutzung unterschreiben. Dabei erklären sie sich auch einverstanden, nicht allein zu tauchen. Mindestens zu zweit muß man unter Wasser sein. Wer keinen Tauchpartner hat, braucht aber nicht verzichten. Die Tauchbasis bietet eine Partnerbörse an. Vier Unterwasser-Reiseführer stehen unerfahrenen Sportlern zur Verfügung.
Wer beim Zuschauen auf den Geschmack gekommen ist, braucht nicht lange zu überlegen. Tauchkurse und Ausrüstungsverleih ermöglichen auch Anfängern das Erlebnis unter der Wasseroberfläche. Drei Tauchlehrer unterrichten kleine Gruppen. Im Mai startet wieder ein Lehrgang, die ersten Stunden gibt’s im Badehaus. Dann erst geht es raus in den Sundhäuser See. Bilder von Unterwasser können Neugierige mit einem Klick besuchen, auf der Homepage der Tauchbasis www.tauchsport-sondershausen.de
Autor: wf
Schiff versenkt im Kiesteich (Foto: nnz)
Wir geben es zu, das ist eine Fotomontage. Ungefähr hier wird aber der Kutter von sechs Metern Länge im Kiesteich versenkt. Schwimmfähig ist das Holzboot schon lange nicht mehr. Ein Loch im Boden und Ballastplatten sorgen dafür , daß es garantiert unter geht. In Zukunft soll der Kahn eine weitere Attraktion für Taucher sein. Sogar für Anfänger ist das Boot in zehn Metern Tiefe gut zu erreichen. Ab morgen steht es allen Tauchern zur Verfügung.
Im Oktober vergangenen Jahres eröffnete der Sondershäuser Wolfgang Tröger seine Tauchbasis am Sundhäuser See. Sie liegt am Uthleber Weg ganz in der Nähe der Domäne und bietet mehr als genug Parkplätze. Vom schlechten Wetter ließen sich hartgesottene Tauchsportfreunde nicht abschrecken. Bis jetzt kamen etwa 2.000 Taucher aus ganz Deutschland her. Sie seien alle total begeistert von der sagenhaften Sichtweite, berichtet Tröger. Zehn bis 15 Meter sind normal. Das ist viel Sicht für einen Süßwassersee. Dreißig Meter ist der See tief. Drei Plattformen in fünf, zehn und dreißig Metern ermöglichen Tauchern aller Ausbildungsstufen Erkundungstouren. Jeder wird dabei eine ganze Menge Fische antreffen können. Interessante Unterwasserformationen, vom Kiesabbau herrührend, können bestaunt werden. Das Wrack wird den Fischen einen weiteren Lebensraum bieten. Im allgemeinen würde es von den Tieren gern als künstliches Riff angenommen, so der Fachmann.
Das attraktive, von den Besuchern vielfach gelobte Kiesgewässer soll so schön bleiben. Deshalb gibt es nur zwei Einstiegsplattformen. Der Schilfgürtel darf nicht beschädigt werden. Für den Zusammenbau ihrer Ausrüstung sollten die Taucher daher besser die überdachte Sitzgruppe neben dem Parkplatz benutzen. Solche Regeln zur Pflege des Geländes und zur Sicherheit müssen alle Taucher vor der Benutzung unterschreiben. Dabei erklären sie sich auch einverstanden, nicht allein zu tauchen. Mindestens zu zweit muß man unter Wasser sein. Wer keinen Tauchpartner hat, braucht aber nicht verzichten. Die Tauchbasis bietet eine Partnerbörse an. Vier Unterwasser-Reiseführer stehen unerfahrenen Sportlern zur Verfügung.
Wer beim Zuschauen auf den Geschmack gekommen ist, braucht nicht lange zu überlegen. Tauchkurse und Ausrüstungsverleih ermöglichen auch Anfängern das Erlebnis unter der Wasseroberfläche. Drei Tauchlehrer unterrichten kleine Gruppen. Im Mai startet wieder ein Lehrgang, die ersten Stunden gibt’s im Badehaus. Dann erst geht es raus in den Sundhäuser See. Bilder von Unterwasser können Neugierige mit einem Klick besuchen, auf der Homepage der Tauchbasis www.tauchsport-sondershausen.de
