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nnz-Service: Für Kunden umstellen

Samstag, 01. Dezember 2001, 18:02 Uhr
Nordhausen (nnz/djd). Die Einführung der gemeinsamen Währung eröffnet den Bürgern der "Euro-Länder" viele Chancen. Doch die Umstellung bringt auch viele Fragen mit sich. Hier einige Antworten.


Alles klar! Die hauptsächlichen Bedenken des Verbrauchers gegenüber der Euro-Umstellung beziehen sich auf versteckte Preiserhöhungen. Was sich bei Butter, Brot und Kaffee noch halbwegs überblicken lässt, ist bei Vertragsumstellungen weit unübersichtlicher. Rund zwei Drittel der Privatkunden in Deutschland beispielsweise finanzieren oder leasen ihr Auto, statt es bar zu bezahlen. Allein die Opel Bank betreut zirka 550.000 Verträge. In Deutschland sind es mehrere Millionen Verträge, die spätestens zum 31.12.2001 auf EURO umgestellt werden. Doch niemand muss befürchten, dass Mehrkosten auf ihn zukommen. Hier hat der Gesetzgeber zugunsten des Verbrauchers vorgebeugt: Verdeckte Preiserhöhungen in laufenden Verträgen sind gesetzlich nicht zulässig. Bei der Opel Bank zum Beispiel geht man beim Dienst am Kunden noch einen Schritt weiter. "Wir haben uns das Ziel gesetzt, den EURO kundenfreundlich einzuführen", sagt Oliver Bertsch von der Opel Bank. "Ein Beispiel: Aus 10 DM (gemäß Umrechnungsregel 5,11 EUR) könnten z.B. 5,50 EURO oder nur 5,00 EURO werden, um eine Glättung des Betrags zu erreichen. Wir haben uns zugunsten unserer Kunden für 5,00 EURO entschieden." Auch die umstellungsbedingten Kosten wird die Opel Bank alleine tragen.
Autor: nnz

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