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Die Null stand

Sonntag, 09. April 2006, 19:32 Uhr

Heiligenstadt/Nordhausen (nnz). Im Duelle der Aufsteiger musste Wacker heute Nachmittag in Heiligenstadt ran. Lange Zeit sah es nach einer Nullnummer aus. Dann fiel doch noch ein Tor. Für wen, steht in Ihrer nnz.


Mit Abstand am besten war heute in Heiligenstadt das Frühlingswetter und es dauerte bis zur 79. Minute, als Torsten Klaus ein Kopfball von Sebastian Elle vor die Füße sprang und der Stürmer völlig freistehend im Strafraum der Heiligenstädter nicht lange fackelte und das Leder zum 1:0 Endstand versenkte.

Das war das Positivste, was die Wacker-Fans diesem Spiel abgewinnen konnten. Außerdem stand endlich einmal wieder die Null in der zuletzt so löchrigen Abwehr und der Bann wurde gebrochen, nicht ohne einen Ex-Bundesligaspieler in der Thüringenliga gewinnen zu können.

Vorausgegangen war dem Tor allerdings ein sehr müder Kick. Obwohl die Heiligenstädter erschreckend schwach waren und in der heutigen Form nichts in der Thüringenliga zu suchen haben, war es Wacker-Keeper Christian Finsterbusch, der sich einige Male mit Glanzparaden auszeichnen musste. In der 13. Minute hatte er einfach Glück, als ein Schuss auf die Latte seines Tores klatschte.

Wacker seinerseits verwertete beste Chancen nicht, machte rein gar nichts aus aussichtsreichsten Freistößen und trug seinen Teil zum Fehlpassfestival bei. Einzig Torsten Klaus zerrte an den Ketten und schoss hin und wieder aufs Tor. Allerdings nicht wirklich gefährlich, so dass es am Ende schwer fiel, die Leistung des Heiligenstädter Keepers zu bewerten. Richtig zu halten bekam er nichts.
Lars Pohl braucht derzeit einfach zu viele Chancen und konnte Hochkaräter in der 28., 57. und 67. Minute leider nicht verwandeln. Aus dem Mittelfeld fehlten die Ideen und zu viele Bälle wurden überhastet und unkontrolliert vergeben. Da der Gegner auch in der zweiten Halbzeit beste Chancen vergab (Kopfbälle in der 55. und 70. Minute, die hätten drin sein müssen, so frei kamen die Spieler zum Zuge) jubelten am Ende die mitgereisten Nordhäuser Fans.

In der Tabelle ist Wacker wieder auf Platz 4 vorgerückt und mit der Gewissheit, das Siegen nicht verlernt zu haben, sollte die Etzrodt-Truppe mit Selbstvertrauen in die Osterspiele in Weida und Gera gehen.
Autor: osch

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