Erfolgreich gegen den Krebs
Freitag, 07. April 2006, 17:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Bei 1.000 Patienten des Südharz-Krankenhauses bewährte sich eine neue Strahlentherapie. Ein guter Grund für Dagmar Schipanski las Präsidentin der Krebshilfe in Nordhausen vorbei zu schauen und sich vor Ort zu informieren. Auch nnz durfte die neue Technik in Kennenlernen.
Erfolgreich gegen den Krebs (Foto: nnz)
So richtig neu ist die intensitätsmodulierte Strahlentherapie nicht mehr. Seit Juli 2001 werden Patienten im Südharz-Krankenhaus damit behandelt. Chefarzt Dr. Wolfgang Oehler stellte die Technik heute der Landtagspräsidentin und Präsidentin der Krebshilfe, Dr. Dagmar Schipanski, vor.
Nordhausen ist eine der Kliniken mit dem größten Erfahrungsschatz in Sachen Strahlentherapie. In der vergleichsweise kurzen Zeit konnten 1.000 Patienten mit IMRT behandelt werden. Das bisher größte Problem war die Ungenauigkeit der Strahlen. Gesundes Gewebe in der Nachbarschaft der Tumore wurde automatisch in Mitleidenschaft gezogen. Bei der intensitätsmodulierten Strahlentherapie wird ein virtuelles, engmaschiges Rasternetz über die erkrankten Körperbereiche gelegt. Das zieht einem Programm zur 3D-Animation in Trickfilmen nicht unähnlich. Eine Vielzahl beweglicher Lamellenblenden sorgt nun dafür, daß die erkrankten Körperteile bestrahlt werden, die gesunden Bereiche aber nichts abbekommen. Der Hochleistungsrechner, der dazu benötigt wird, könnte auch die Daten zur Landung einer Raumfähre verarbeiten.
Bei einem Rundgang durch das Südharz-Krankenhaus konnte Dagmar Schipanski auch die Radiologiestation besuchen. Von Ansgar Malich ließ sie sich Aufnahmen der Computertomographie zeigen und erklären. Sie erfuhr, wie das neue Verfahren in der Praxis funktioniert und auch, welche Forschung zu seiner Optimierung betrieben wird. Mit der Bewährung der IMRT können wir den Patienten den schweren Kampf gegen den Krebs ein gutes Stück erleichtern. Sagte Schipanski.
Autor: wf
Erfolgreich gegen den Krebs (Foto: nnz)
So richtig neu ist die intensitätsmodulierte Strahlentherapie nicht mehr. Seit Juli 2001 werden Patienten im Südharz-Krankenhaus damit behandelt. Chefarzt Dr. Wolfgang Oehler stellte die Technik heute der Landtagspräsidentin und Präsidentin der Krebshilfe, Dr. Dagmar Schipanski, vor.
Nordhausen ist eine der Kliniken mit dem größten Erfahrungsschatz in Sachen Strahlentherapie. In der vergleichsweise kurzen Zeit konnten 1.000 Patienten mit IMRT behandelt werden. Das bisher größte Problem war die Ungenauigkeit der Strahlen. Gesundes Gewebe in der Nachbarschaft der Tumore wurde automatisch in Mitleidenschaft gezogen. Bei der intensitätsmodulierten Strahlentherapie wird ein virtuelles, engmaschiges Rasternetz über die erkrankten Körperbereiche gelegt. Das zieht einem Programm zur 3D-Animation in Trickfilmen nicht unähnlich. Eine Vielzahl beweglicher Lamellenblenden sorgt nun dafür, daß die erkrankten Körperteile bestrahlt werden, die gesunden Bereiche aber nichts abbekommen. Der Hochleistungsrechner, der dazu benötigt wird, könnte auch die Daten zur Landung einer Raumfähre verarbeiten.
Bei einem Rundgang durch das Südharz-Krankenhaus konnte Dagmar Schipanski auch die Radiologiestation besuchen. Von Ansgar Malich ließ sie sich Aufnahmen der Computertomographie zeigen und erklären. Sie erfuhr, wie das neue Verfahren in der Praxis funktioniert und auch, welche Forschung zu seiner Optimierung betrieben wird. Mit der Bewährung der IMRT können wir den Patienten den schweren Kampf gegen den Krebs ein gutes Stück erleichtern. Sagte Schipanski.
