Landkreis soll um Autobahnpolizei kämpfen
Freitag, 07. April 2006, 13:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Schild fürs Finanzamt kommt sicher bald weg. Die Behörde zieht nach Sondershausen. Da muß ein Ausgleich geschaffen werden. Die Landratskandidatin Birgit Keller will sich deshalb für die Autobahnpolizei in Bleicherode einsetzten.
Landkreis soll um Autobahnpolizei kämpfen (Foto: nnz)
SPD und Linkspartei wollen einen gemeinsamen Kreistagsantrag einbringen, um die Bleicheröder Bestrebungen zur Ansiedlung der Autobahnpolizei am Rand der Kalistadt zu unterstützen. "Es ist nicht akzeptabel, wenn die wesentlichen öffentlichen Infrastruktureinrichtungen die zum Betrieb der Südharzautobahn notwendig sind, allein im Eichsfeld platziert werden", erklärte die Landratskandidatin der Linkspartei Birgit Keller.
Schon jetzt steht fest, dass im Eichsfeld die einzige Autobahnraststätte und die zentrale Autobahnmeisterei für den gesamten Thüringer Abschnitt der A38 errichtet werden. Allein der Ort für die Autobahnpolizei ist jetzt noch offen. Zwar war schon einmal Worbis favorisiert worden, doch läuft zurzeit im Ministerium eine erneute Standortanalyse. Aus Sicht der linken Kräfte im Kreistag, ist von der geografischen Lage her, Bleicherode ebenso für den Autobahnstandort geeignet, wie die Eichsfelder Standorte. Für Bleicherode spricht zudem die Nähe zur Nordthüringer Polizeidirektion in Nordhausen. "Wir sind es unserer strukturschwachen Region schuldig, um jeden möglichen Arbeitsplatz zu kämpfen und dazu zählen natürlich auch solche Behördensitze", machte Keller ihre Position klar.
Keller kündigte an, dass sie im Falle ihrer Wahl künftig mit der Landesregierung eine härtere Gangart fahren werde, wenn es um den Erhalt von öffentlichen Arbeitsplätzen im Landkreis gehe. Der jetzige CDU-Landrat hat den Abzug vom Nordhäuser Katasteramt, Finanzamt und Frauenhaus hingenommen. "So etwas würde es mit mir nicht geben - ich unterliege da keiner Parteiräson", meinte die Kandidatin der Linkspartei abschließend.
Landkreis soll um Autobahnpolizei kämpfen (Foto: nnz)
SPD und Linkspartei wollen einen gemeinsamen Kreistagsantrag einbringen, um die Bleicheröder Bestrebungen zur Ansiedlung der Autobahnpolizei am Rand der Kalistadt zu unterstützen. "Es ist nicht akzeptabel, wenn die wesentlichen öffentlichen Infrastruktureinrichtungen die zum Betrieb der Südharzautobahn notwendig sind, allein im Eichsfeld platziert werden", erklärte die Landratskandidatin der Linkspartei Birgit Keller.
Schon jetzt steht fest, dass im Eichsfeld die einzige Autobahnraststätte und die zentrale Autobahnmeisterei für den gesamten Thüringer Abschnitt der A38 errichtet werden. Allein der Ort für die Autobahnpolizei ist jetzt noch offen. Zwar war schon einmal Worbis favorisiert worden, doch läuft zurzeit im Ministerium eine erneute Standortanalyse. Aus Sicht der linken Kräfte im Kreistag, ist von der geografischen Lage her, Bleicherode ebenso für den Autobahnstandort geeignet, wie die Eichsfelder Standorte. Für Bleicherode spricht zudem die Nähe zur Nordthüringer Polizeidirektion in Nordhausen. "Wir sind es unserer strukturschwachen Region schuldig, um jeden möglichen Arbeitsplatz zu kämpfen und dazu zählen natürlich auch solche Behördensitze", machte Keller ihre Position klar.
Keller kündigte an, dass sie im Falle ihrer Wahl künftig mit der Landesregierung eine härtere Gangart fahren werde, wenn es um den Erhalt von öffentlichen Arbeitsplätzen im Landkreis gehe. Der jetzige CDU-Landrat hat den Abzug vom Nordhäuser Katasteramt, Finanzamt und Frauenhaus hingenommen. "So etwas würde es mit mir nicht geben - ich unterliege da keiner Parteiräson", meinte die Kandidatin der Linkspartei abschließend.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
