Nnz-Forum: Frauen an den Herd
Freitag, 07. April 2006, 09:40 Uhr
Nordhause (nnz). Frauen an den Herd. Da gehören sie hin und die Arbeitslosenstatistik wird auch bereinigt. Zudem können noch die Mittel für Kindertagesstätten gespart werden. Die Offensive findet Andreas Wieninger gar nicht gut.
Mit der Familienoffensive und der damit in Zusammenhang stehenden Gewährung von Erziehungsgeld nach dem Thüringer Erziehungsgeldgesetz durch die Thüringer Landesregierung schlägt diese gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Dies meint Andreas Wieninger (SPD).
Zum einen werden Mittel im Haushalt für die Kindertageseinrichtungen eingespart und zum anderen kann man in der Folge die Eltern für die zu erwartenden Schließungen von solchen Einrichtungen verantwortlich machen.
In der Presse war dazu die Auffassung des CDU Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Nordhausen nachzulesen: Es muss der Frau wieder möglich sein, mit den Kindern zu Hause zu bleiben. Im Klartext heißt dies Frauen, bleibt lieber zu Hause am Herd, denn da gehört ihr hin! Im Gegenzug bereinigen wir gleich noch die Arbeitslosenstatistik!
Die SPD hat von Familienoffensive eine andere Vorstellung. Es kann nicht gut sein, wenn die Eltern aus Geldnot darauf verzichten, ihre Kinder in Kindertageseinrichtungen zu bringen. Vielmehr ist die derzeitige Diskussion über kostenfreie Angebote, ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Pisa Studien haben ganz klar gezeigt: Nur durch ein Miteinander der elterlichen Liebe und Fürsorge, sowie der Fachkompetenz der Einrichtungen, werden wir den kleinen Mitmenschen die Voraussetzungen mitgeben, damit sie den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein werden.
Mit der Familienoffensive und der damit in Zusammenhang stehenden Gewährung von Erziehungsgeld nach dem Thüringer Erziehungsgeldgesetz durch die Thüringer Landesregierung schlägt diese gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Dies meint Andreas Wieninger (SPD).
Zum einen werden Mittel im Haushalt für die Kindertageseinrichtungen eingespart und zum anderen kann man in der Folge die Eltern für die zu erwartenden Schließungen von solchen Einrichtungen verantwortlich machen.
In der Presse war dazu die Auffassung des CDU Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Nordhausen nachzulesen: Es muss der Frau wieder möglich sein, mit den Kindern zu Hause zu bleiben. Im Klartext heißt dies Frauen, bleibt lieber zu Hause am Herd, denn da gehört ihr hin! Im Gegenzug bereinigen wir gleich noch die Arbeitslosenstatistik!
Die SPD hat von Familienoffensive eine andere Vorstellung. Es kann nicht gut sein, wenn die Eltern aus Geldnot darauf verzichten, ihre Kinder in Kindertageseinrichtungen zu bringen. Vielmehr ist die derzeitige Diskussion über kostenfreie Angebote, ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Pisa Studien haben ganz klar gezeigt: Nur durch ein Miteinander der elterlichen Liebe und Fürsorge, sowie der Fachkompetenz der Einrichtungen, werden wir den kleinen Mitmenschen die Voraussetzungen mitgeben, damit sie den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein werden.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
