Kein Anlass für eine Bilanz
Freitag, 07. April 2006, 09:25 Uhr
Sollstedt (nnz). Bilanzen werden bei einer Eröffnung oder als Abschluß erstellt. Politiker ziehen sie vor Wahlen. Sollstedts Bürgermeister sieht keinen Anlaß dazu. Warum er keine Bilanz erstellen möchte, hat er für die nnz-Leser aufgeschrieben.
Kaufmännische Bilanzen werden bei einer Eröffnung oder als Abschluss erstellt, Politiker ziehen sie gern vor Wahlen, um ihre Verdienste in der zu Ende gehenden Amtszeit ins rechte Licht zu rücken und sich damit symbolisch auf die Schulter zu klopfen. Asche aufs Haupt gehört natürlich auch dazu – man will ja schließlich objektiv sein und es gehört zum guten Ton, dass man sich bei seinen Mitstreitern bedankt.
Ich stelle mich den Bürgern der Gemeinde Sollstedt zur Wiederwahl, wohl wissend, dass ich mir in meiner 16-jährigen Amtszeit nicht eben nur Freunde gemacht habe, aber im Vertrauen darauf, dass unsere Wählerinnen und Wähler mit offenen Augen durch Sollstedt gehen und sich über das Positive wie das Negative selbst ein Bild machen. Mein Arbeitsstil gibt sicher manchmal Anlass zu Kritik, der ich mich, wenn sie sachlich vorgetragen wird, auch gern stelle, aber ich lasse mich nicht verbiegen. Ich war und bin stets bemüht, auf geradem Wege meine selbst gesteckten Ziele zum Wohle des Gemeinwesens zu erreichen und so viele Menschen wie nur möglich mit ins Boot zu nehmen. Dass nicht alle Blütenträume reifen und nicht alle Begehrlichkeiten sofort erfüllt werden können, dafür sorgt neben der großen Politik manchmal auch der gesunde Menschenverstand – haushalten ist überall angesagt. Das Verfahren nach dem Motto: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not! hat dazu beigetragen, dass unser Gemeinderat auch heute noch kommunale Selbstverwaltung praktizieren kann. Ich will weitermachen – also kein Anlass für eine Bilanz!
Autor: nnzKaufmännische Bilanzen werden bei einer Eröffnung oder als Abschluss erstellt, Politiker ziehen sie gern vor Wahlen, um ihre Verdienste in der zu Ende gehenden Amtszeit ins rechte Licht zu rücken und sich damit symbolisch auf die Schulter zu klopfen. Asche aufs Haupt gehört natürlich auch dazu – man will ja schließlich objektiv sein und es gehört zum guten Ton, dass man sich bei seinen Mitstreitern bedankt.
Ich stelle mich den Bürgern der Gemeinde Sollstedt zur Wiederwahl, wohl wissend, dass ich mir in meiner 16-jährigen Amtszeit nicht eben nur Freunde gemacht habe, aber im Vertrauen darauf, dass unsere Wählerinnen und Wähler mit offenen Augen durch Sollstedt gehen und sich über das Positive wie das Negative selbst ein Bild machen. Mein Arbeitsstil gibt sicher manchmal Anlass zu Kritik, der ich mich, wenn sie sachlich vorgetragen wird, auch gern stelle, aber ich lasse mich nicht verbiegen. Ich war und bin stets bemüht, auf geradem Wege meine selbst gesteckten Ziele zum Wohle des Gemeinwesens zu erreichen und so viele Menschen wie nur möglich mit ins Boot zu nehmen. Dass nicht alle Blütenträume reifen und nicht alle Begehrlichkeiten sofort erfüllt werden können, dafür sorgt neben der großen Politik manchmal auch der gesunde Menschenverstand – haushalten ist überall angesagt. Das Verfahren nach dem Motto: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not! hat dazu beigetragen, dass unser Gemeinderat auch heute noch kommunale Selbstverwaltung praktizieren kann. Ich will weitermachen – also kein Anlass für eine Bilanz!
