Von Amerika in den Kultursalon
Donnerstag, 06. April 2006, 12:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Das war knapp. Beinahe hätte es der Nordhäuser Dirigent Joseph R. Olefirowicz nicht mehr pünktlich zum Orchesterball nach Bad Langensalza geschafft. Ein ausgefallener Flug hätte beinahe seine Rückreise verhindert. Nun ist er wieder da und heute Abend im Kultursalon zu erleben.
Gerade noch rechtzeitig konnte Joseph R. Olefirowicz nach der plötzlichen Streichung eines Interkontinentalfluges der Lufthansa aus seinem Heimatland, den USA, nach Thüringen zurückkehren, um den Orchesterball des Loh-Orchesters in Bad Langensalza zu dirigieren! Der 1. Kapellmeister der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH weilte zweieinhalb Wochen in den Vereinigten Staaten, um eine Reihe von Solo-Konzerten zu
geben, zu denen ihn verschiedene Veranstalter eingeladen hatten.
Joseph R. Olefirowicz ist nicht nur Dirigent, sondern ebenso diplomierter Konzertorganist. Die USA-Reise führte ihn in verschiedene Bundesstaaten, nach Massachusetts, New York und Pennsylvania. Obwohl fern von Thüringen,
konnte der Musiker Deutschland nicht vergessen: Die Veranstalter in Buffalo hatten ihn bei einer Familie untergebracht, die aus Stuttgart stammt. Und so sprach der Amerikaner in Amerika einige Tage deutsch!
Im Repertoire hatte Olefirowicz Werke von Lemmens, Boellmann, Buxtehude, Oldroyd und Grison. Höhepunkt der Reise war sein Konzertdebüt innerhalb der Cathedral Recital Series an der riesigen Orgel in der St. Pauls piscopal Cathedral in Buffalo/N.Y.; selbst ihn, der viele Orgeln kennt, hat die Größe dieses Instruments zutiefst beeindruckt. Hier brachte der Künstler auch eine Uraufführung zu Gehör, eine selbstgeschriebene Orgelbearbeitung von Verdis
Vorspiel zur Oper Aida. Die große Orgel in Buffalo brachte alle Voraussetzungen mit, um wie ein Orchester alle Nuancen der Musik anklingen
zu lassen. Joseph R. Olefirowicz hat diese Uraufführung seinem Vater gewidmet, mit dem er in diesen Tagen auch dessen 70. Geburtstag begehen konnte.
Die Tournee war sehr erfolgreich für den Organisten. Für 2007 wurden ihm bereits neue Einladungen nach Boston und Minneapolis ausgesprochen. Sein nächstes Orgelkonzert gibt er allerdings in München. Ende April findet dort
die Jahrestagung der American Guild of Organists Europe, der amerikanischen Vereinigung der Konzert- und Kirchenorganisten aus mehreren Ländern Europas, statt. Joseph R. Olefirowicz spielt dort im Abschlusskonzert.
Bis dahin widmet er sich seinen vielfältigen dirigentischen Aufgaben am Theater Nordhausen: Am 9. April dirigiert er die Oper Madame Butterfly, und für den 16. April laufen bereits die Proben zum 3. Schlosskonzert des Loh-Orchesters im Blauen Saal des Schlosses Sondershausen.
Der amerikanische Pianist und Dirigent Joseph R. Olefirowocz ist am Donnerstagabend (6. April – ab 20 Uhr) in der Reihe Kultursalon im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen Gesprächspartner.
Autor: nnzGerade noch rechtzeitig konnte Joseph R. Olefirowicz nach der plötzlichen Streichung eines Interkontinentalfluges der Lufthansa aus seinem Heimatland, den USA, nach Thüringen zurückkehren, um den Orchesterball des Loh-Orchesters in Bad Langensalza zu dirigieren! Der 1. Kapellmeister der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH weilte zweieinhalb Wochen in den Vereinigten Staaten, um eine Reihe von Solo-Konzerten zu
geben, zu denen ihn verschiedene Veranstalter eingeladen hatten.
Joseph R. Olefirowicz ist nicht nur Dirigent, sondern ebenso diplomierter Konzertorganist. Die USA-Reise führte ihn in verschiedene Bundesstaaten, nach Massachusetts, New York und Pennsylvania. Obwohl fern von Thüringen,
konnte der Musiker Deutschland nicht vergessen: Die Veranstalter in Buffalo hatten ihn bei einer Familie untergebracht, die aus Stuttgart stammt. Und so sprach der Amerikaner in Amerika einige Tage deutsch!
Im Repertoire hatte Olefirowicz Werke von Lemmens, Boellmann, Buxtehude, Oldroyd und Grison. Höhepunkt der Reise war sein Konzertdebüt innerhalb der Cathedral Recital Series an der riesigen Orgel in der St. Pauls piscopal Cathedral in Buffalo/N.Y.; selbst ihn, der viele Orgeln kennt, hat die Größe dieses Instruments zutiefst beeindruckt. Hier brachte der Künstler auch eine Uraufführung zu Gehör, eine selbstgeschriebene Orgelbearbeitung von Verdis
Vorspiel zur Oper Aida. Die große Orgel in Buffalo brachte alle Voraussetzungen mit, um wie ein Orchester alle Nuancen der Musik anklingen
zu lassen. Joseph R. Olefirowicz hat diese Uraufführung seinem Vater gewidmet, mit dem er in diesen Tagen auch dessen 70. Geburtstag begehen konnte.
Die Tournee war sehr erfolgreich für den Organisten. Für 2007 wurden ihm bereits neue Einladungen nach Boston und Minneapolis ausgesprochen. Sein nächstes Orgelkonzert gibt er allerdings in München. Ende April findet dort
die Jahrestagung der American Guild of Organists Europe, der amerikanischen Vereinigung der Konzert- und Kirchenorganisten aus mehreren Ländern Europas, statt. Joseph R. Olefirowicz spielt dort im Abschlusskonzert.
Bis dahin widmet er sich seinen vielfältigen dirigentischen Aufgaben am Theater Nordhausen: Am 9. April dirigiert er die Oper Madame Butterfly, und für den 16. April laufen bereits die Proben zum 3. Schlosskonzert des Loh-Orchesters im Blauen Saal des Schlosses Sondershausen.
Der amerikanische Pianist und Dirigent Joseph R. Olefirowocz ist am Donnerstagabend (6. April – ab 20 Uhr) in der Reihe Kultursalon im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen Gesprächspartner.
