Museen kooperieren mit der Bahn
Mittwoch, 05. April 2006, 09:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Bahnfahrer profitieren von diversen Ermäßigungen, zum Beispiel in Museen und im Theater. In einem neuen Prospekt sind alle Vergünstigungen zu finden, jedoch mit kleineren Fehlern, wie die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" der nnz mitteilte.
Unterwegs zwischen Harz und Weser lautet der Titel des neuen Prospekts der DB Regio für das Harz-Weser-Netz. In aller Stille hat die DB mit etlichen Partnern in unserem Netz eine Kooperation vereinbart, die sich für den Fahrgast in diversen Ermäßigungen der Eintrittspreise niederschlägt. Die Partner reichen hierbei vom Herzog-Anton-Ulrich-Museum in Braunschweig bis zum Stadttheater in Nordhausen.
Wir begrüßen diesen Ansatz, weitere Kunden für eine Fahrt mit den neuen Zügen im Harz-Weser-Netz zu gewinnen, sehr. Leider enthalten die Angaben zu einigen Zielen im Südharz Ungenauigkeiten, die den Fahrgast eher verärgern denn erfreuen werden. Leider hat es die Deutsche Bahn versäumt, zu den Angaben noch einmal Korrektur zu lesen – oder von Ortskundigen lesen zu lassen kommentiert Michael Reinboth von Höchste Eisenbahn für den Südharz nach eingehendem Studium den neuen Flyer.
Fehlerhaft seien unter anderem Angaben zur Einhornhöhle, wo immer noch die Haltepunkte Bad Lauterberg-Barbis und Scharzfeld verwechselt und dadurch die Dauer des Fußweges zur Höhle falsch angegeben werden, ferner zum Grenzlandmuseum in Tettenborn, wo die falsche Buslinie genannt wird, und zum Lager Dora in Nordhausen, wo man bekanntlich nicht in Nordhausen, sondern in Nordhausen-Salza aussteigen muss. Schade – man hätte sich hier wirklich mehr Präzision im Sinne der Kunden gewünscht meint Reinboth.
Im Südharz kooperieren die Einhornhöhle, das Grenzlandmuseum, das Kunsthaus Meyenburg, das Museum Tabakspeicher, das Theater Nordhausen – wobei die Abendvorstellungen hier mangels Spätzug nicht in Frage kommen - und das Museum Lager Dora am Kohnstein mit der Deutschen Bahn. Die Ermäßigungen schwanken gemäß den Angaben im Prospekt zwischen 0,50 und 4 € - im Lager Dora ist der Eintritt allerdings ohnehin frei. Andere Ziele sind u.a. die Kaiserpfalz und das Städtische Museum in Goslar und der Märchenwald in Bad Harzburg. Bei Vorlage der Fahrkarte wird die Ermäßigung gewährt.
Der wohl größte Schönheitsfehler: Der Prospekt wurde überhaupt nicht beworben oder bekannt gegeben. Unter anderem am 18. März in Scharzfeld hätten wir den neuen Flyer gern vorgestellt, um ihm einen möglichst guten Start im Südharz und einen hohen Bekanntheitsgrad zu verschaffen meint Michael Reinboth. Aber, so der Sprecher weiter, vielleicht habe man ja in Braunschweig viel mehr Werbung hierfür gemacht, damit möglichst viele Großstädter per Zug den Weg in den Südharz finden.
Autor: nnzUnterwegs zwischen Harz und Weser lautet der Titel des neuen Prospekts der DB Regio für das Harz-Weser-Netz. In aller Stille hat die DB mit etlichen Partnern in unserem Netz eine Kooperation vereinbart, die sich für den Fahrgast in diversen Ermäßigungen der Eintrittspreise niederschlägt. Die Partner reichen hierbei vom Herzog-Anton-Ulrich-Museum in Braunschweig bis zum Stadttheater in Nordhausen.
Wir begrüßen diesen Ansatz, weitere Kunden für eine Fahrt mit den neuen Zügen im Harz-Weser-Netz zu gewinnen, sehr. Leider enthalten die Angaben zu einigen Zielen im Südharz Ungenauigkeiten, die den Fahrgast eher verärgern denn erfreuen werden. Leider hat es die Deutsche Bahn versäumt, zu den Angaben noch einmal Korrektur zu lesen – oder von Ortskundigen lesen zu lassen kommentiert Michael Reinboth von Höchste Eisenbahn für den Südharz nach eingehendem Studium den neuen Flyer.
Fehlerhaft seien unter anderem Angaben zur Einhornhöhle, wo immer noch die Haltepunkte Bad Lauterberg-Barbis und Scharzfeld verwechselt und dadurch die Dauer des Fußweges zur Höhle falsch angegeben werden, ferner zum Grenzlandmuseum in Tettenborn, wo die falsche Buslinie genannt wird, und zum Lager Dora in Nordhausen, wo man bekanntlich nicht in Nordhausen, sondern in Nordhausen-Salza aussteigen muss. Schade – man hätte sich hier wirklich mehr Präzision im Sinne der Kunden gewünscht meint Reinboth.
Im Südharz kooperieren die Einhornhöhle, das Grenzlandmuseum, das Kunsthaus Meyenburg, das Museum Tabakspeicher, das Theater Nordhausen – wobei die Abendvorstellungen hier mangels Spätzug nicht in Frage kommen - und das Museum Lager Dora am Kohnstein mit der Deutschen Bahn. Die Ermäßigungen schwanken gemäß den Angaben im Prospekt zwischen 0,50 und 4 € - im Lager Dora ist der Eintritt allerdings ohnehin frei. Andere Ziele sind u.a. die Kaiserpfalz und das Städtische Museum in Goslar und der Märchenwald in Bad Harzburg. Bei Vorlage der Fahrkarte wird die Ermäßigung gewährt.
Der wohl größte Schönheitsfehler: Der Prospekt wurde überhaupt nicht beworben oder bekannt gegeben. Unter anderem am 18. März in Scharzfeld hätten wir den neuen Flyer gern vorgestellt, um ihm einen möglichst guten Start im Südharz und einen hohen Bekanntheitsgrad zu verschaffen meint Michael Reinboth. Aber, so der Sprecher weiter, vielleicht habe man ja in Braunschweig viel mehr Werbung hierfür gemacht, damit möglichst viele Großstädter per Zug den Weg in den Südharz finden.
