Meyer: "Da ist einiges oberfaul!"
Freitag, 30. November 2001, 13:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Kreisverwaltung hat nach nnz-Recherchen 270.000 Euro gefunden. Das erstaunte gestern einige Menschen im Landkreis. Einer davon ist der Chef der Verwaltungsgemeinschaft Südharz-Hohnstein, Bernd Meyer.
Die Nachricht in der nnz, dass sich beim Nachrechnen ein Pool von 270.000 Euro aufgetan hätte, macht doch recht nachdenklich. Es drängt sich doch bei den Kommunen im Kreis die Frage auf: Wie solide ist dieses Zahlenwerk denn überhaupt? Jedem Bürger dieses Kreises muß klar werden, dass die Mittel des Kreises von den Kommunen über die Kreisumlage zu erbringen sind. Jede Mark fehlt den Kommunen für eigene Aufgaben der Daseinsvorsorge und Investitionen, schreibt Meyer in einer Mail an die nnz.
So könne man seitens der Kreisverwaltung mit den Städten und Gemeinden nicht umgehen, da werde in den Kommunen und in den Räten über jede Mark debattiert, und in der Kreisverwaltung werde mal so schnell - beim Nachsehen und bei Spitzrechnungen - eine halbe Million Mark gefunden, meinte Meyer heute ergänzend. Seiner Meinung nach sei am kompletten Entwurf des kommenden Haushaltes einiges nicht in Ordnung. Bislang sei jegliche Kritik aus den Kommunen abgewiegelt worden, Bürgermeister, die sich kritisch gegen die Kreisverwaltung aussprechen, hätten letztlich einen schlechten Stand.
Die Bürgermeister müssten dennoch Druck auf die Kreistagsmitglieder ausüben, nur so könne die Kreisverwaltung zu einer soliden Finanzpolitik gezwungen werden. Einer Politik, die den Städten und Gemeinde im Landkreis künftig ein wenig mehr Luft zum atmen lasse.
Autor: nnzDie Nachricht in der nnz, dass sich beim Nachrechnen ein Pool von 270.000 Euro aufgetan hätte, macht doch recht nachdenklich. Es drängt sich doch bei den Kommunen im Kreis die Frage auf: Wie solide ist dieses Zahlenwerk denn überhaupt? Jedem Bürger dieses Kreises muß klar werden, dass die Mittel des Kreises von den Kommunen über die Kreisumlage zu erbringen sind. Jede Mark fehlt den Kommunen für eigene Aufgaben der Daseinsvorsorge und Investitionen, schreibt Meyer in einer Mail an die nnz.
So könne man seitens der Kreisverwaltung mit den Städten und Gemeinden nicht umgehen, da werde in den Kommunen und in den Räten über jede Mark debattiert, und in der Kreisverwaltung werde mal so schnell - beim Nachsehen und bei Spitzrechnungen - eine halbe Million Mark gefunden, meinte Meyer heute ergänzend. Seiner Meinung nach sei am kompletten Entwurf des kommenden Haushaltes einiges nicht in Ordnung. Bislang sei jegliche Kritik aus den Kommunen abgewiegelt worden, Bürgermeister, die sich kritisch gegen die Kreisverwaltung aussprechen, hätten letztlich einen schlechten Stand.
Die Bürgermeister müssten dennoch Druck auf die Kreistagsmitglieder ausüben, nur so könne die Kreisverwaltung zu einer soliden Finanzpolitik gezwungen werden. Einer Politik, die den Städten und Gemeinde im Landkreis künftig ein wenig mehr Luft zum atmen lasse.
