100 und 105
Freitag, 31. März 2006, 20:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Keine Geburtstagsjubilare, trotzdem haben Werner Gödecke und Karl-Heinz Thielemann Grund zum Feiern. Gemeinsam mit 108 fleißigen Spendern wurde den beiden heute die gebührende Ehrung zu teil.
100 und 105 (Foto: nnz)
Werner Gödecke und Karl-Heinz Thielemann spenden Blut. Seit vielen Jahren gehen sie regelmäßig zum Aderlaß. Im vergangenen Jahr knackte Karl-Heinz Thielemann die 100er Marke. Inzwischen hat er fünf weitere Male von seinem Blut gegeben. Mit dem Bleicheröder Werner Gödecke erreicht der zweite Blutspender im Landkreis die magische Marke. Beide Männer wollen weiter spenden, solange sie gesund sind und dürfen. Für den diesjährigen 100er hatte das Autohaus Peter ein Überraschungsgeschenk parat. Ein Wochenende darf der fleißige Spender mit einem Cabrio unterwegs sein. Werner Gödecke ist sowieso schon Mercesdes-Fan. Er erkundigte sich gleich nach den PS des Wagens. Welchen er nimmt, darf er selbst entscheiden, aber 300 PS hat er auf jeden Fall.
108 weitere Blutspender, die beim DRK im vergangenen Jahr eine Jubiläumsspende geleistet haben, bekamen Präsente und durften sich an leckerem Essen für die Zukunft stärken. Auch die Ehrenamtlichen Helfer, die im Landkreis Nordhausen die Blutspende mit organisieren, erhielten im DRK Pflegeheim in Nordhausen Nord eine verdiente Belohnung.
Ute Leib, Leiterin des Instituts für Transfusionsmedizin, klärte die Spender über die Spendemodalitäten der Zukunft auf. Die Sicherheit für die Empfänger der Blutprodukte soll noch weiter steigen, deswegen werden weitere Untersuchungen eingeführt. In Zukunft werden die Blutspender auf Hepatitis untersucht. Freuen können sich ältere Blutspender. Auch wer älter als 68 Jahre ist darf in Zukunft weiterhin Blut geben, vorausgesetzt er ist gesund und der Arzt stimmt der Spende zu. Ute Leib begrüßt diese Entscheidung. Die Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter. Junge Leute ab 18 Jahren, die spenden könnten, werden in Zukunft immer weniger. Auch unter den Gästen des heutigen Blutspendeforums waren wenige junge Gesichter zu sehen. Ziel des Blutspendedienstes ist es deshalb, weiterhin Jugendliche zu werben. Termine in der Fachhochschule bieten sich dafür besonders an. 44 Erstspender konnten bei vier Blutspenden gewonnen werden, 90 junge Leute spenden dort regelmäßig.
Mehr als 10.000 Blutspenden konnte der DRK Spendedienst im vergangenen Jahr gewinnen. Etwa 7.000 Konserven hat man selbst verwendet. Die meisten Spenden sind übrigens die Vollblutspenden, allein 9.000 im Jahr 2005. 450 Mal wurde Plasma, 210 Mal Thrombozyten gegeben. Das ist nur direkt im Südharzkrankenhaus möglich. Neue Blutspender sind immer willkommen. Männer dürfen sechs Mal im Jahr spenden, Frauen viermal. Die Blutspendetermine finden Sie auch in Ihrer nnz.
Autor: wf
100 und 105 (Foto: nnz)
Werner Gödecke und Karl-Heinz Thielemann spenden Blut. Seit vielen Jahren gehen sie regelmäßig zum Aderlaß. Im vergangenen Jahr knackte Karl-Heinz Thielemann die 100er Marke. Inzwischen hat er fünf weitere Male von seinem Blut gegeben. Mit dem Bleicheröder Werner Gödecke erreicht der zweite Blutspender im Landkreis die magische Marke. Beide Männer wollen weiter spenden, solange sie gesund sind und dürfen. Für den diesjährigen 100er hatte das Autohaus Peter ein Überraschungsgeschenk parat. Ein Wochenende darf der fleißige Spender mit einem Cabrio unterwegs sein. Werner Gödecke ist sowieso schon Mercesdes-Fan. Er erkundigte sich gleich nach den PS des Wagens. Welchen er nimmt, darf er selbst entscheiden, aber 300 PS hat er auf jeden Fall.
108 weitere Blutspender, die beim DRK im vergangenen Jahr eine Jubiläumsspende geleistet haben, bekamen Präsente und durften sich an leckerem Essen für die Zukunft stärken. Auch die Ehrenamtlichen Helfer, die im Landkreis Nordhausen die Blutspende mit organisieren, erhielten im DRK Pflegeheim in Nordhausen Nord eine verdiente Belohnung.
Ute Leib, Leiterin des Instituts für Transfusionsmedizin, klärte die Spender über die Spendemodalitäten der Zukunft auf. Die Sicherheit für die Empfänger der Blutprodukte soll noch weiter steigen, deswegen werden weitere Untersuchungen eingeführt. In Zukunft werden die Blutspender auf Hepatitis untersucht. Freuen können sich ältere Blutspender. Auch wer älter als 68 Jahre ist darf in Zukunft weiterhin Blut geben, vorausgesetzt er ist gesund und der Arzt stimmt der Spende zu. Ute Leib begrüßt diese Entscheidung. Die Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter. Junge Leute ab 18 Jahren, die spenden könnten, werden in Zukunft immer weniger. Auch unter den Gästen des heutigen Blutspendeforums waren wenige junge Gesichter zu sehen. Ziel des Blutspendedienstes ist es deshalb, weiterhin Jugendliche zu werben. Termine in der Fachhochschule bieten sich dafür besonders an. 44 Erstspender konnten bei vier Blutspenden gewonnen werden, 90 junge Leute spenden dort regelmäßig.
Mehr als 10.000 Blutspenden konnte der DRK Spendedienst im vergangenen Jahr gewinnen. Etwa 7.000 Konserven hat man selbst verwendet. Die meisten Spenden sind übrigens die Vollblutspenden, allein 9.000 im Jahr 2005. 450 Mal wurde Plasma, 210 Mal Thrombozyten gegeben. Das ist nur direkt im Südharzkrankenhaus möglich. Neue Blutspender sind immer willkommen. Männer dürfen sechs Mal im Jahr spenden, Frauen viermal. Die Blutspendetermine finden Sie auch in Ihrer nnz.
