Arbeitsagentur verstärkt Unterstützung
Donnerstag, 30. März 2006, 17:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit Förderprogrammen allein lassen sich keine dauerhaften Arbeitsplätze schaffen, weiß Simone Simon. Dennoch will die Vorsitzende der Nordhäuser Agentur ein neu aufgelegtes Sonderprogramm verstärkt einsetzen. Wer mit dem Programm Chancen auf einen neuen Job haben könnte, verrät Ihnen die nnz mit einem Klick.
Dass allein durch ein Förderprogramm keine dauerhaften Arbeitsplätze geschaffen werden können, dessen sind wir uns bewusst, dennoch werden wir aber dieses Bestreben wirksam unterstützen, versichert die Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Dr. Simone Simon. Unser Vorhaben ist es, Kunden die es auf Grund bestimmter Hemmnisse schwer haben einen Arbeitsplatz zu finden, Perspektiven zu bieten, und sie dem Arbeitsmarkt wieder ein Stück näher zu bringen.
Damit gering qualifizierte und ältere Erwerbspersonen wieder einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit sehen, wird die Nordhäuser Arbeitsagentur verstärkt das von der Bundesregierung neu aufgelegte Sonderprogramm einsetzen. Das Projekt richtet sich zum einen an Menschen ohne Ausbildung oder Personen, welche längere Zeit nicht im Beruf tätig waren, zum anderen an ältere Arbeitslose, ohne Vermittlungsaussichten.
Neben den bereits bestehenden und bekannten Instrumenten werden für die betroffenen Personen individuell Programme ausgewählt. Sie sollen eine Wiedereingliederung oder zumindest eine Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt erreichen. Angesprochen sind auch Klein- und mittelständische Unternehmen. Hier wird beispielsweise Ungelernten mit Hilfe einer Anschubfinanzierung die Möglichkeit zur Nachholung eines Berufsabschlusses gegeben. Die Arbeitsagentur arbeitet dabei eng mit der GfAW zusammen.
22 jungen Menschen und über 20 Frauen, die wieder in ihren Beruf zurückkehren möchten, haben im März bereits in Modellprojekten begonnen, die ihnen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern sollen. Im Rahmen eines Thüringer Modells werden neben den Qualifizierungen innerhalb einer 12-wöchigen Trainingsmaßnahme vor allem Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern geknüpft. Drei weitere Projekte mit jeweils 20 Teilnehmern laufen ab April an. Derzeit unterbreiten in persönlichen Gesprächen die Vermittlungsfachkräfte den in Frage kommenden Personen die entsprechenden Angebote. Der Arbeitagentur Nordhausen mit ihren Geschäftsstellen stehen insgesamt 1,02 Millionen Euro für die geplanten Vorhaben zur Verfügung.
Autor: nnzDass allein durch ein Förderprogramm keine dauerhaften Arbeitsplätze geschaffen werden können, dessen sind wir uns bewusst, dennoch werden wir aber dieses Bestreben wirksam unterstützen, versichert die Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur Dr. Simone Simon. Unser Vorhaben ist es, Kunden die es auf Grund bestimmter Hemmnisse schwer haben einen Arbeitsplatz zu finden, Perspektiven zu bieten, und sie dem Arbeitsmarkt wieder ein Stück näher zu bringen.
Damit gering qualifizierte und ältere Erwerbspersonen wieder einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit sehen, wird die Nordhäuser Arbeitsagentur verstärkt das von der Bundesregierung neu aufgelegte Sonderprogramm einsetzen. Das Projekt richtet sich zum einen an Menschen ohne Ausbildung oder Personen, welche längere Zeit nicht im Beruf tätig waren, zum anderen an ältere Arbeitslose, ohne Vermittlungsaussichten.
Neben den bereits bestehenden und bekannten Instrumenten werden für die betroffenen Personen individuell Programme ausgewählt. Sie sollen eine Wiedereingliederung oder zumindest eine Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt erreichen. Angesprochen sind auch Klein- und mittelständische Unternehmen. Hier wird beispielsweise Ungelernten mit Hilfe einer Anschubfinanzierung die Möglichkeit zur Nachholung eines Berufsabschlusses gegeben. Die Arbeitsagentur arbeitet dabei eng mit der GfAW zusammen.
22 jungen Menschen und über 20 Frauen, die wieder in ihren Beruf zurückkehren möchten, haben im März bereits in Modellprojekten begonnen, die ihnen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern sollen. Im Rahmen eines Thüringer Modells werden neben den Qualifizierungen innerhalb einer 12-wöchigen Trainingsmaßnahme vor allem Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern geknüpft. Drei weitere Projekte mit jeweils 20 Teilnehmern laufen ab April an. Derzeit unterbreiten in persönlichen Gesprächen die Vermittlungsfachkräfte den in Frage kommenden Personen die entsprechenden Angebote. Der Arbeitagentur Nordhausen mit ihren Geschäftsstellen stehen insgesamt 1,02 Millionen Euro für die geplanten Vorhaben zur Verfügung.
