Kein Nordthüringen, sondern...
Mittwoch, 29. März 2006, 11:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Es gibt Neuigkeiten vom Thüringer Tourismus zu vermelden. So sind die Entwicklungen von Gäste- und Übernachtungszahlen unterschiedlich. Dafür gibt es nicht mehr die Region Nordthüringen....
Im Januar 2006 meldeten die Thüringer Beherbergungsbetriebe (mit neun und mehr Betten) und Campingplätze (ohne Dauercamping) 177.000 Gäste. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 0,9 Prozent mehr Gäste als im Januar 2005. Die Zahl der Übernachtungen ging dagegen um 0,8 Prozent auf 527.000 zurück. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 3,0 Tagen unverändert.
Mit diesem Ergebnis blieb Thüringen im Januar 2006 hinter dem bundesweiten Trend zurück. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Übernachtungszahlen in Deutschland im Vergleich zum Januar 2005 um knapp 3 Prozent auf insgesamt rund 18,7 Millionen.
Ab Januar 2006 werden die Thüringer Reisegebiete in einer neuen regionalen Gliederung ausgewiesen (siehe Grafik).
Die neuen Bezeichnungen lauten:
Südharz,
Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar,
Thüringer Rhön,
Thüringer Vogtland,
Thüringer Wald,
Übriges Thüringen.
Kein Nordthüringen, sondern... (Foto: nnz)
Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen verlief in den neuen Thüringer Reisegebieten sehr unterschiedlich: Im Reisegebiet Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar gab es im Januar 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 6,3 Prozent mehr Gäste und 10,3 Prozent mehr Übernachtungen. Im erweiterten Reisegebiet Thüringer Wald stiegen die Gästezahlen um 2,5 Prozent, die Übernachtungen gingen um 0,7 Prozent zurück.
In der Thüringer Rhön wurden Anfang dieses Jahres 1,5 Prozent weniger Gäste gezählt, die 11,3 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Deutliche Einbußen mussten das Thüringer Vogtland und der Südharz hinnehmen. Dort wurden 15,0 Prozent bzw. 16,0 Prozent weniger Gäste und 14,1 bzw. 22,6 Prozent weniger Übernachtungen gemeldet. Im Reisgebiet Übriges Thüringen sank die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen um 4,8 bzw. 3,0 Prozent.
Autor: nnzIm Januar 2006 meldeten die Thüringer Beherbergungsbetriebe (mit neun und mehr Betten) und Campingplätze (ohne Dauercamping) 177.000 Gäste. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 0,9 Prozent mehr Gäste als im Januar 2005. Die Zahl der Übernachtungen ging dagegen um 0,8 Prozent auf 527.000 zurück. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 3,0 Tagen unverändert.
Mit diesem Ergebnis blieb Thüringen im Januar 2006 hinter dem bundesweiten Trend zurück. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Übernachtungszahlen in Deutschland im Vergleich zum Januar 2005 um knapp 3 Prozent auf insgesamt rund 18,7 Millionen.
Ab Januar 2006 werden die Thüringer Reisegebiete in einer neuen regionalen Gliederung ausgewiesen (siehe Grafik).
Die neuen Bezeichnungen lauten:
Südharz,
Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar,
Thüringer Rhön,
Thüringer Vogtland,
Thüringer Wald,
Übriges Thüringen.
Kein Nordthüringen, sondern... (Foto: nnz)
Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen verlief in den neuen Thüringer Reisegebieten sehr unterschiedlich: Im Reisegebiet Städte Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar gab es im Januar 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 6,3 Prozent mehr Gäste und 10,3 Prozent mehr Übernachtungen. Im erweiterten Reisegebiet Thüringer Wald stiegen die Gästezahlen um 2,5 Prozent, die Übernachtungen gingen um 0,7 Prozent zurück.
In der Thüringer Rhön wurden Anfang dieses Jahres 1,5 Prozent weniger Gäste gezählt, die 11,3 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Deutliche Einbußen mussten das Thüringer Vogtland und der Südharz hinnehmen. Dort wurden 15,0 Prozent bzw. 16,0 Prozent weniger Gäste und 14,1 bzw. 22,6 Prozent weniger Übernachtungen gemeldet. Im Reisgebiet Übriges Thüringen sank die Zahl der Ankünfte und Übernachtungen um 4,8 bzw. 3,0 Prozent.
