Faszinierendes Bauwerk
Dienstag, 28. März 2006, 13:11 Uhr
Nordhausen/Heringen (nnz). Als faszinierend und einzigartig in seiner Bauweise – so präsentiert sich das Heringer Schloss seit Jahrhunderten den Menschen. Der imposante Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den wenigen seiner Art, die noch erhalten sind. Davon überzeugte sich Landrat Joachim Claus (CDU) bei einem Besuch.
Faszinierendes Bauwerk (Foto: nnz)
Aus einer einstigen Ritterburg (gotischer Baustil) wurde im Laufe der Zeit durch Umbauten ein Wohnschloss im Renaissancestil. Auf die bewegte Geschichte dieses Schlosses ist von Heimatforschern in zahlreichen Beiträgen in lokalen und regionalen Medien mehrfach eingegangen worden. Aktuell nur soviel: Die Zeiten der Nutzung des Schlosses als Getreidespeicher oder Geflügel-Brüterei sind lange vorbei. Die Heringer Bürger, vor allem die schon zu DDR-Zeiten gegründete Interessengemeinschaft Schloss Heringen (heute ein eingetragener Verein) bemüht sich – und das erfolgreich – um Sicherung und Erhalt dieses Wahrzeichens und vor allem um eine sinnvolle Nutzung. Das und vieles mehr erfuhren Landrat Joachim Claus und zahlreiche interessierte Bürger aus Heringen und Nordhausen am gestrigen Nachmittag im Rahmen einer Schlossbesichtigung (nnz berichtete im Vorfeld).
Bereits eingerichtet ist eine Heimatstube, die mit wechselnden Ausstellungen zahlreiche Besucher anzieht. Derzeit wird eine große Puppenausstellung gezeigt, die auch über die Osterfeiertage zu besichtigen ist. Vorgesehen ist, in Teilen des Schlosses ein Haus der Vereine einzurichten. Zudem wird auch über eine kommerzielle Nutzung des Neuen Schlosses nachgedacht. Hier sollen Fremdenzimmer hergerichtet werden. Von den Stadtvätern nicht vergessen werden die jungen Leute: Einer der zahlreichen mit Kreuzgewölben versehenen Kellerräume soll alsbald zu einem Jugendklub ausgebaut werden. Übrigens: Axel Hofmann, Mitarbeiter im Bauamt Heringen und Vorsitzender der Interessen-Gemeinschaft freut sich immer über neue Mitstreiter in seinem Verein und natürlich über zahlreiche interessierte Besucher. Kontakt: IG Schloss Heringen 1327 e.V. Schlossplatz 1, 99765 Heringen, Tel. 036333/73888.
Autor: nnz
Faszinierendes Bauwerk (Foto: nnz)
Aus einer einstigen Ritterburg (gotischer Baustil) wurde im Laufe der Zeit durch Umbauten ein Wohnschloss im Renaissancestil. Auf die bewegte Geschichte dieses Schlosses ist von Heimatforschern in zahlreichen Beiträgen in lokalen und regionalen Medien mehrfach eingegangen worden. Aktuell nur soviel: Die Zeiten der Nutzung des Schlosses als Getreidespeicher oder Geflügel-Brüterei sind lange vorbei. Die Heringer Bürger, vor allem die schon zu DDR-Zeiten gegründete Interessengemeinschaft Schloss Heringen (heute ein eingetragener Verein) bemüht sich – und das erfolgreich – um Sicherung und Erhalt dieses Wahrzeichens und vor allem um eine sinnvolle Nutzung. Das und vieles mehr erfuhren Landrat Joachim Claus und zahlreiche interessierte Bürger aus Heringen und Nordhausen am gestrigen Nachmittag im Rahmen einer Schlossbesichtigung (nnz berichtete im Vorfeld).
Bereits eingerichtet ist eine Heimatstube, die mit wechselnden Ausstellungen zahlreiche Besucher anzieht. Derzeit wird eine große Puppenausstellung gezeigt, die auch über die Osterfeiertage zu besichtigen ist. Vorgesehen ist, in Teilen des Schlosses ein Haus der Vereine einzurichten. Zudem wird auch über eine kommerzielle Nutzung des Neuen Schlosses nachgedacht. Hier sollen Fremdenzimmer hergerichtet werden. Von den Stadtvätern nicht vergessen werden die jungen Leute: Einer der zahlreichen mit Kreuzgewölben versehenen Kellerräume soll alsbald zu einem Jugendklub ausgebaut werden. Übrigens: Axel Hofmann, Mitarbeiter im Bauamt Heringen und Vorsitzender der Interessen-Gemeinschaft freut sich immer über neue Mitstreiter in seinem Verein und natürlich über zahlreiche interessierte Besucher. Kontakt: IG Schloss Heringen 1327 e.V. Schlossplatz 1, 99765 Heringen, Tel. 036333/73888.
