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Avantgardistischer Abschluß?

Dienstag, 28. März 2006, 11:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Am 1. April 2006, dem letzten Tag des 8. Nordhäuser Jazzfrühlings wird es spektakulär. Die Cyriaci-Kapelle, die „Gruft“, der Ausstellungsflur und der Hof der Kreismusikschule sind die Örtlichkeiten, an denen ab 19.00 Uhr die avantgardistische Post abgeht...


Zahlreiche auch internationale Künstler werden ein außergewöhnliches Spektakel auf dem Gelände der Kreismusikschule veranstalten. Diese wären:

Ralf Klement (Thüringen) auf dem Hof der Kreismusikschule - Drei Meter hohe Holzmöhren werden nicht gesägt, aber ein überdimensionales Saxophon wird Ralf Klement mit Hilfe seiner Kettensäge schaffen. Zwei junge Bands aus Nordhausen werden ihm dabei im Wechsel den Sägerhythmus vorgeben.
Fine Kwiatkowski (Berlin) im unteren Ausstellungsflur - Fine Kwiatkowski offenbart mit ihrer außergewöhnlichen und hoch differenzierten Körpersprache, dass die Grenzen dessen, was durch Bewegung sagbar ist, noch immer nicht festgeschrieben sind. Sie intensiviert innere Zustände, manifestiert sie durch unverwechselbare Bewegungen im Raum.
Michael Walz (Mainz) im unteren Ausstellungsflur - Seine Musik wurzelt gleichermaßen in den energetischen Spielweisen des Free Jazz und im abstrakten, subtilen und feinstofflichen Material der elektronischen Klangerzeugung. Live spielt er den Kurzweil Synthesizer/Sampler, der auf den Erfinder des Samplers, den Zukunftsforscher Ray Kurzweil, zurückgeht.
Alexis Pope (London) in der „Gruft“ - Alexis war der erste Musiker afro-karibischer Abstammung, der in der berühmten Royal Academy of Music in London aufgenommen wurde. Er fand bald seine eigenen Wurzeln – den Jazz. Sein virtuoses Pianospiel ist von persönlichen Begegnungen mit internationalen Musikerpersönlichkeiten beeinflusst.
Alex Decoupigny (Liverpool/Thüringen) in der Cyriaci-Kapelle - Alexandre Decoupigny ist elektronischer Musiker und Klangkünstler. Er studierte am Liverpool Institute for Performing Arts. Jedes seiner Musikstücke zwischen Poesie und Improvisation mit ungeheurer musikalischer Spontaneität ist was eigenständig Neues und besitzt absolute Priorität.
78plus - Die Schellackaktivisten (Wien) in der Cyriaci-Kapelle - 78plus machen sich den unverwechselbaren Sound des Mediums Schellack zu Nutze und schaffen zusammen mit modernen Klängen eine interessante, eigenwillige Mischung. Hip Hop, Drum’n’Bass, Pop und Computermusik auf der einen Seite, Jazz, Swing, Chanson und Schlager auf der anderen Seite.

Für nur 10 Euro Eintritt wird ein vielfältiges Programm geboten, welches sicher keine Wünsche offen lässt. Der Jazzclub Nordhausen freut sich auf die zahlreichen Besucher und versichert ihnen auch im gastronomischen Bereich Spektakuläres anzubieten.
Autor: nnz

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