Hammer-Programm
Donnerstag, 23. März 2006, 09:18 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Der Countdown in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga läuft unerbittlich. Fünf Spiele sind es noch für den Braunlager SC Harz, dann ist klar, ob die sich Wölfe Play-Off-Sekt oder doch nur die Selters zum Saisonende genehmigen dürfen. Ein Vorbericht von Robert Koch.
Mit drei Spielen in drei Tagen erwartet den BSC dabei an diesem Wochenende ein wahres Mammutprogramm. Das ist die absolute Grenze der Belastbarkeit, stöhnt Coach Jan Furo, der hofft, dass durch die Unterstützung der Zuschauer vielleicht noch ein paar Extra-Prozent herausgekitzelt werden können. Den Auftakt zu dem kraftraubenden Wochenende bildet am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Wurmbergstadion das Niedersachsenderby gegen die Wedemark Farmers. Am Samstag folgt dann ebenfalls in Braunlage die Nachholpartie gegen den Rostocker EC (Beginn 17 Uhr), am Sonntag geht es zum Spitzenreiter Blue Lions Leipzig (Beginn 17 Uhr). Für die beiden Heimspiele am Freitag und Samstag wird der BSC an der Stadionkasse für 15 Euro (Ermäßigt 11 Euro) ein Kombiticket anbieten.
Die Heimspiele gewinnen, und auswärts überraschen, ist die Marschroute, die Furo ausgegeben hat. Sollte zumindest die Heimspiele mit der vollen Punktausbeute abgeschlossen werden, so wären die Play-Offs zum Greifen nahe. Doch sowohl die Wedemarker als auch die Rostocker werden die Punkte sicherlich nicht freiwillig abgeben.
Die Wedemark Farmers sind zwar abgeschlagener Achter, überraschten aber am vergangenen Wochenende. Gleich zweimal konnten sie den Tabellenführer aus Leipzig in das Penaltyschießen zwingen. Überhaupt ging die Formkurve der Farmers zuletzt nach oben. Stark waren vor allem die Torhüter Mark Röhrig und Stephan Miskovic. Aber auch Richard Tischler, Laszlo Csata und der bullige Kanadier David Magnotta wussten zu gefallen.
Die Rostocker, Gegner am Samstag, stehen momentan einen Punkt hinter dem BSC auf Platz Vier der Tabelle. Das Duell am Wurmberg könnte also schon entscheidende Bedeutung im Play-Off-Kampf haben. Angeführt von Top-Scorer Karol Bartanus ist der Angriff der Mecklenburger durch die Bank stark besetzt. Spieler wie Patrick Czajka, David Hördler oder Jan Michalek strahlen eine enorme Torgefahr aus. Mit Verteidiger-Routinier Pavel Blaha und Torwart Branislav Hippik ist auch die Defensive glänzend aufgestellt. Dennoch fehlte den Rostockern in der Meisterrunde bisher die Konstanz, mit der sie noch souverän die Vorrunde gewannen.
Am Sonntag in Leipzig will der BSC dann an die Serie der bisherigen Spiele gegen die Blue Lions anknüpfen. Von den fünf Partien wurden schließlich vier erst im Penaltyschießen entschieden. Es bleibt zu hoffen, dass nach den beiden schweren Heimspielen die Kraft auch für das Auswärtsspiel im Löwenkäfig reicht. Immerhin kann Furo auf einen breiten Kader zurückgreifen, wenngleich die lange Saison doch Spuren hinterlassen hat und sich etliche Spieler mit Blessuren herumschlagen.
Autor: nnzMit drei Spielen in drei Tagen erwartet den BSC dabei an diesem Wochenende ein wahres Mammutprogramm. Das ist die absolute Grenze der Belastbarkeit, stöhnt Coach Jan Furo, der hofft, dass durch die Unterstützung der Zuschauer vielleicht noch ein paar Extra-Prozent herausgekitzelt werden können. Den Auftakt zu dem kraftraubenden Wochenende bildet am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Wurmbergstadion das Niedersachsenderby gegen die Wedemark Farmers. Am Samstag folgt dann ebenfalls in Braunlage die Nachholpartie gegen den Rostocker EC (Beginn 17 Uhr), am Sonntag geht es zum Spitzenreiter Blue Lions Leipzig (Beginn 17 Uhr). Für die beiden Heimspiele am Freitag und Samstag wird der BSC an der Stadionkasse für 15 Euro (Ermäßigt 11 Euro) ein Kombiticket anbieten.
Die Heimspiele gewinnen, und auswärts überraschen, ist die Marschroute, die Furo ausgegeben hat. Sollte zumindest die Heimspiele mit der vollen Punktausbeute abgeschlossen werden, so wären die Play-Offs zum Greifen nahe. Doch sowohl die Wedemarker als auch die Rostocker werden die Punkte sicherlich nicht freiwillig abgeben.
Die Wedemark Farmers sind zwar abgeschlagener Achter, überraschten aber am vergangenen Wochenende. Gleich zweimal konnten sie den Tabellenführer aus Leipzig in das Penaltyschießen zwingen. Überhaupt ging die Formkurve der Farmers zuletzt nach oben. Stark waren vor allem die Torhüter Mark Röhrig und Stephan Miskovic. Aber auch Richard Tischler, Laszlo Csata und der bullige Kanadier David Magnotta wussten zu gefallen.
Die Rostocker, Gegner am Samstag, stehen momentan einen Punkt hinter dem BSC auf Platz Vier der Tabelle. Das Duell am Wurmberg könnte also schon entscheidende Bedeutung im Play-Off-Kampf haben. Angeführt von Top-Scorer Karol Bartanus ist der Angriff der Mecklenburger durch die Bank stark besetzt. Spieler wie Patrick Czajka, David Hördler oder Jan Michalek strahlen eine enorme Torgefahr aus. Mit Verteidiger-Routinier Pavel Blaha und Torwart Branislav Hippik ist auch die Defensive glänzend aufgestellt. Dennoch fehlte den Rostockern in der Meisterrunde bisher die Konstanz, mit der sie noch souverän die Vorrunde gewannen.
Am Sonntag in Leipzig will der BSC dann an die Serie der bisherigen Spiele gegen die Blue Lions anknüpfen. Von den fünf Partien wurden schließlich vier erst im Penaltyschießen entschieden. Es bleibt zu hoffen, dass nach den beiden schweren Heimspielen die Kraft auch für das Auswärtsspiel im Löwenkäfig reicht. Immerhin kann Furo auf einen breiten Kader zurückgreifen, wenngleich die lange Saison doch Spuren hinterlassen hat und sich etliche Spieler mit Blessuren herumschlagen.
