nnz-online

Buhlen um die Stadt

Mittwoch, 22. März 2006, 17:25 Uhr
Nordhausen (nnz). In den kommenden Jahren könnte Nordhausen mehr Einwohner bekommen. Nach Rodishain und Stempeda haben zwei weitere Gemeinden des Landkreises ihre Sympathie für die Kreisstadt entdeckt. Die nnz mit Einzelheiten.


Die berühmten Spatzen pfiffen es bereits von den politischen Dächern der Region, die nnz berichtete auch darüber. Signale einer kommunalen Zusammenarbeit soll es aus Görsbach und Urbach geben. Wie Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute dem Hauptausschuss berichtete, hatte es in den vergangenen Tagen ein Treffen der Nordhäuser Verwaltungsspitze mit allen Gemeinderäten der beiden Dörfer gegeben. Dabei habe man zwei Stunden lang über das Für und Wider einer künftigen Zusammenarbeit diskutiert.

Für Rinke seien viele Formen der Zusammenarbeit vorstellbar, auch die einer erfüllenden Gemeinde. Für Urbach zum Beispiel spreche die unmittelbare Nähe zur Nordhäuser Gemarkung für ein Zusammengehen, auch seien künftige Planungen hinsichtlich einiger Gewässer besser realisierbar. Letztlich aber müssten die Kommunen selbst entscheiden.

Diese Entscheidung, so Barbara Rinke, werde den Gemeinden, die Mitglied einer Verwaltungsgemeinschaft sind, künftig leichter gemacht. Die Verankerung in einer VG werden seitens der Landesregierung künftig hinter die Interessen der Kommune gestellt. Trotzdem würde die Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue nicht nur um rund 2.200 Einwohner ärmer, auch riesige Flächen würden verloren gehen. Mit dann knapp 5.000 Einwohnern wäre der Weg der VG in eine Einheitsgemeinde quasi vorprogrammiert.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de