Keine Panik
Dienstag, 21. März 2006, 12:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Noch in diesem Jahr soll in Deutschland ein Energiepass für Gebäude eingeführt werden. Doch das sollten deren Besitzer nicht überstürzen, warnen die Experten der Dekra.
Im Zusammenhang mit der Einführung des Energiepasses für Gebäude haben die Bausachverständigen von Dekra vor Panikmache gewarnt. Nach Informationen der Experten werden immer wieder Hausbesitzer mit dem Hinweis eingeschüchtert, der Energiepass sei bereits gesetzlich vorgeschrieben. Somit verstoße der Eigentümer gegen ein Gesetz, wenn er das Dokument noch nicht vorweisen könne. Der Pass werde teilweise durch Drückerkolonnen zu weit überhöhten Preisen – für 1.000 Euro und mehr – angeboten.
DEKRA Real Estate Expertise macht darauf aufmerksam, dass sich die bereits für Anfang 2006 angekündigte Einführung des Energiepasses für Gebäude auf Frühjahr oder Sommer dieses Jahres verschiebt. Die Energiesparverordnung werde später als geplant in nationales Recht umgesetzt. Für Hausbesitzer gebe es daher keinen Grund überstürzt zu handeln. Da noch keine gesetzliche Grundlage verabschiedet sei, könne der Energiepass bisher nur auf Basis der vorliegenden Verordnungsentwürfe erstellt werden. Weitere Informationen unter Tel. (06 81) 50 01-3 01.
Autor: nnzIm Zusammenhang mit der Einführung des Energiepasses für Gebäude haben die Bausachverständigen von Dekra vor Panikmache gewarnt. Nach Informationen der Experten werden immer wieder Hausbesitzer mit dem Hinweis eingeschüchtert, der Energiepass sei bereits gesetzlich vorgeschrieben. Somit verstoße der Eigentümer gegen ein Gesetz, wenn er das Dokument noch nicht vorweisen könne. Der Pass werde teilweise durch Drückerkolonnen zu weit überhöhten Preisen – für 1.000 Euro und mehr – angeboten.
DEKRA Real Estate Expertise macht darauf aufmerksam, dass sich die bereits für Anfang 2006 angekündigte Einführung des Energiepasses für Gebäude auf Frühjahr oder Sommer dieses Jahres verschiebt. Die Energiesparverordnung werde später als geplant in nationales Recht umgesetzt. Für Hausbesitzer gebe es daher keinen Grund überstürzt zu handeln. Da noch keine gesetzliche Grundlage verabschiedet sei, könne der Energiepass bisher nur auf Basis der vorliegenden Verordnungsentwürfe erstellt werden. Weitere Informationen unter Tel. (06 81) 50 01-3 01.
