Keine Ghettos
Mittwoch, 15. März 2006, 09:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) über den Verkauf von Wohnungen gesprochen. Dabei war auch die künftige Strategie beim Abriss von Wohnungen erläutert. Heute legt die nnz-Redaktion noch einmal nach.
Bei den Abrissen leer stehender Wohnblöcke in der Stadt gelte weiterhin die Devise: Lieber vorsichtig, als zu schnell zu viel abreißen, sagte Oberbürgermeisterin Rinke gegenüber der nnz. Abrisse leer stehender Wohnblocks im großen Umfang wie in den letzten Monaten – und wie im Stadtentwicklungskonzept durch die Stadträte beschlossen – werde es künftig nicht mehr geben müssen.
Es ist wichtig, dass in Nordhausen akzeptable Wohnungen für jeden Geldbeutel zur Verfügung stehen – und dass es dabei keine räumliche Sortierung nach Einkommen gibt, also keine Wohnquartiere einerseits ausschließlich für reiche und andererseits nur ausschließlich für arme Menschen. Wichtig ist die gute Durchmischung, egal ob in der Innenstadt oder im Außenbereich – es muss für jedes Einkommen in jedem Teil der Stadt erschwinglichen Wohnraum geben, sagte das Stadtoberhaupt.
Darauf Einfluss zu nehmen, sei allerdings nur möglich, wenn ein Großteil der Wohnungen unter direktem Zugriff der Kommune sind – wie das zum Beispiel bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) der Fall sei. Die SWG sei bereits in den 90iger Jahren ihrer Verpflichtung nach dem so genannten Altschuldenhilfegesetz nachgekommen und habe daraus rund 1.000 Wohnungen verkauft. Derzeit habe die SWG nach Informationen der nnz einen Bestand von 5.162 Wohnungen. Die durchschnittliche Miete liege bei 3,90 Euro pro Quadratmeter.
Autor: nnzBei den Abrissen leer stehender Wohnblöcke in der Stadt gelte weiterhin die Devise: Lieber vorsichtig, als zu schnell zu viel abreißen, sagte Oberbürgermeisterin Rinke gegenüber der nnz. Abrisse leer stehender Wohnblocks im großen Umfang wie in den letzten Monaten – und wie im Stadtentwicklungskonzept durch die Stadträte beschlossen – werde es künftig nicht mehr geben müssen.
Es ist wichtig, dass in Nordhausen akzeptable Wohnungen für jeden Geldbeutel zur Verfügung stehen – und dass es dabei keine räumliche Sortierung nach Einkommen gibt, also keine Wohnquartiere einerseits ausschließlich für reiche und andererseits nur ausschließlich für arme Menschen. Wichtig ist die gute Durchmischung, egal ob in der Innenstadt oder im Außenbereich – es muss für jedes Einkommen in jedem Teil der Stadt erschwinglichen Wohnraum geben, sagte das Stadtoberhaupt.
Darauf Einfluss zu nehmen, sei allerdings nur möglich, wenn ein Großteil der Wohnungen unter direktem Zugriff der Kommune sind – wie das zum Beispiel bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) der Fall sei. Die SWG sei bereits in den 90iger Jahren ihrer Verpflichtung nach dem so genannten Altschuldenhilfegesetz nachgekommen und habe daraus rund 1.000 Wohnungen verkauft. Derzeit habe die SWG nach Informationen der nnz einen Bestand von 5.162 Wohnungen. Die durchschnittliche Miete liege bei 3,90 Euro pro Quadratmeter.
