Trotz Blitzstart verloren
Montag, 13. März 2006, 16:04 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Mit 4:8 (1:2, 2:1, 1:5) musste sich der Braunlager SC Harz in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost dem Tabellenzweiten ES Halle 04 geschlagen geben. Einen möglichen Punktgewinn verhinderten drei Treffer der Hallenser zu Beginn des Schlussabschnitts, die bis dahin ausgeglichene Partie war entschieden. Ein Spielbericht von Robert Koch in Ihrer nnz.
Vor rund 550 Zuschauern erwischten die Wölfe einen Blitzstart. Jürgen Brümmer wurde von Benjamin Salzmann mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und netzte mit seinem ersten Treffer im Wölfe-Dress nach nur 67 Spielsekunden zum 1:0 ein. Auch in der Folge hatte der BSC Oberwasser, Jozef Potac und Roman Vanek verpassten in Überzahl jedoch knapp. Dann schlugen die Saale-Bulls per Doppelschlag zurück. Zunächst erzielte Petr Hruby den Ausgleich (14.), wenig später war Christian Sohlmann erfolgreich. Dem Tor ging allerdings eine klare Abseitsstellung voraus, was nach der Partie auch Halles Trainer Jaroslav Stastny bestätigte.
In Durchgang Zwei schaffte Dusan Halloun den schnellen 2:2-Ausgleich (22.). Beide Mannschaften hatten nun gute Gelegenheiten, ehe Normen Forster die neuerliche Führung für die Gäste markierte (30.). Die Wölfe bissen aber zurück, im direkten Gegenzug war Vanek erfolgreich.
Zu Beginn des Schlussabschnitts nahm sich die BSC-Defensive dann jedoch ihre folgenschwere Auszeit. Hruby in Überzahl, Kai Schmitz und Martin Miklik sorgten binnen 71 Sekunden für die Entscheidung, Wölfe Goalie Nicolas Waldner ließ sich daraufhin entnervt auswechseln. Jozef Malicek erhöhte gar noch auf 7:3 für die Saale-Bulls (54.). Zwar gelang Stefan Bilstein noch das vierte Harzer Tor (55.), den Schlusspunkt setzen durch den Treffer von Matthias Schubert aber die Gäste.
Wir wollten uns für die Heimniederlage revanchieren, das ist uns besten gelungen, sagte nach dem Spiel ESC-Coach Stastny. Wölfe-Trainer Jan Furo ärgerte der Beginn de Schlussdrittels: Der Dreifach-Schlag war die Entscheidung, wir haben dort individuelle Fehler gemacht. Einig waren sich beide Seiten über die katastrophale Leistung der Unparteiischen, die in einer gemeinsamen Zusatzmeldung der beiden Vereine dokumentiert wurde. Das Gespann um Hauptschiedsrichter Wagner aus Erfurt war zu keiner Zeit des Spiels auf der Höhe und sorgte mit etlichen Fehlentscheidungen für Unverständnis bei beiden Vereinen.
Tore: 1:0 Brümmer (Salzmann, Kastner) 1:07, 1:1 Hruby (Miklik, Malicek) 13:31, 1:2 Sohlmann (Schubert, Forster) 14:01, 2:2 Halloun (Vanek, Potac) 5-4 21:44, 2:3 Forster 29:21, 3:3 Vanek (Potac, Hofmann) 29:56, 3:4 Hruby (Maskarinec, Miklik) 5-4 40:33, 3:5 Schmitz (Blazyczek, Kimstatsch) 41:17, 3:6 Miklik (Malicek, Janke) 41:44, 3:7 Malicek (Miklik, Janke) 53:46, 4:7 Bilstein (Potac, Salzmann) 5-4 54:51, 4:8 Schubert (Sohlmann, Forster) 57:16
Strafen: Braunlage 10 – Halle 14
Zuschauer: 516
Autor: nnzVor rund 550 Zuschauern erwischten die Wölfe einen Blitzstart. Jürgen Brümmer wurde von Benjamin Salzmann mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und netzte mit seinem ersten Treffer im Wölfe-Dress nach nur 67 Spielsekunden zum 1:0 ein. Auch in der Folge hatte der BSC Oberwasser, Jozef Potac und Roman Vanek verpassten in Überzahl jedoch knapp. Dann schlugen die Saale-Bulls per Doppelschlag zurück. Zunächst erzielte Petr Hruby den Ausgleich (14.), wenig später war Christian Sohlmann erfolgreich. Dem Tor ging allerdings eine klare Abseitsstellung voraus, was nach der Partie auch Halles Trainer Jaroslav Stastny bestätigte.
In Durchgang Zwei schaffte Dusan Halloun den schnellen 2:2-Ausgleich (22.). Beide Mannschaften hatten nun gute Gelegenheiten, ehe Normen Forster die neuerliche Führung für die Gäste markierte (30.). Die Wölfe bissen aber zurück, im direkten Gegenzug war Vanek erfolgreich.
Zu Beginn des Schlussabschnitts nahm sich die BSC-Defensive dann jedoch ihre folgenschwere Auszeit. Hruby in Überzahl, Kai Schmitz und Martin Miklik sorgten binnen 71 Sekunden für die Entscheidung, Wölfe Goalie Nicolas Waldner ließ sich daraufhin entnervt auswechseln. Jozef Malicek erhöhte gar noch auf 7:3 für die Saale-Bulls (54.). Zwar gelang Stefan Bilstein noch das vierte Harzer Tor (55.), den Schlusspunkt setzen durch den Treffer von Matthias Schubert aber die Gäste.
Wir wollten uns für die Heimniederlage revanchieren, das ist uns besten gelungen, sagte nach dem Spiel ESC-Coach Stastny. Wölfe-Trainer Jan Furo ärgerte der Beginn de Schlussdrittels: Der Dreifach-Schlag war die Entscheidung, wir haben dort individuelle Fehler gemacht. Einig waren sich beide Seiten über die katastrophale Leistung der Unparteiischen, die in einer gemeinsamen Zusatzmeldung der beiden Vereine dokumentiert wurde. Das Gespann um Hauptschiedsrichter Wagner aus Erfurt war zu keiner Zeit des Spiels auf der Höhe und sorgte mit etlichen Fehlentscheidungen für Unverständnis bei beiden Vereinen.
Tore: 1:0 Brümmer (Salzmann, Kastner) 1:07, 1:1 Hruby (Miklik, Malicek) 13:31, 1:2 Sohlmann (Schubert, Forster) 14:01, 2:2 Halloun (Vanek, Potac) 5-4 21:44, 2:3 Forster 29:21, 3:3 Vanek (Potac, Hofmann) 29:56, 3:4 Hruby (Maskarinec, Miklik) 5-4 40:33, 3:5 Schmitz (Blazyczek, Kimstatsch) 41:17, 3:6 Miklik (Malicek, Janke) 41:44, 3:7 Malicek (Miklik, Janke) 53:46, 4:7 Bilstein (Potac, Salzmann) 5-4 54:51, 4:8 Schubert (Sohlmann, Forster) 57:16
Strafen: Braunlage 10 – Halle 14
Zuschauer: 516
