Kleine Wege gehen
Montag, 13. März 2006, 11:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Menschen mit autistischer Behinderung gibt es laut aktueller Untersuchungen viel häufiger als durch die Bevölkerung wahrgenommen. Filme wie Rainman machten auf die autistische Behinderung aufmerksam. Zwei junge Frauen wollen Menschen mit dieser Behinderung helfen.
Heute beschreiben Wissenschaftler Menschen mit Autismus-Spektrums-Störungen. Die Zahl der Betroffenen ist mit 20-25 von 10.000 Menschen enorm höher als z.B. noch vor sechs Jahren. Das liegt vor allem daran, dass sich die Diagnostik grundlegend verbesserte und Ärzte in der Lage sind, Autismus zu erkennen und frühzeitig zu diagnostizieren.
Autismus ist eine schwerwiegende Form einer Kontakt- und Beziehungsstörung. Menschen mit Autismus beschäftigen sich viel eher mit ihren Spezialinteressen als mit Menschen. Dabei ist es gleich, ob sie im Denken und Lernen beeinträchtigt sind oder auf dem Gymnasium lernen.
Autistischen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen, mehr Lebensqualität im Alltag zu erlangen, setzt Fachwissen und vor allem Engagement voraus. In Deutschland ist die Behandlung von Menschen mit Autismus oftmals noch unzureichend und nicht einheitlich. Wie im allgemeinen Schulsystem auch, werden autistische Menschen mit einer Vielzahl von Förderkonzepten und Förderansätzen konfrontiert. Das bedeutet für sie immer wieder Umlernen oder auch Nichtlernen.
Ein Förderkonzept, welches in Fachkreisen starke Beachtung findet, wurde in Nordhausen von zwei Therapeutinnen entwickelt. Yvette Schatz und Silke Schellbach gründeten vor sieben Jahren auf eigene Initiative ein Heilpädagogisches Zentrum in freier Trägerschaft, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit autistischer Behinderung und deren Familien zu helfen, sich besser in den Lebensalltag und somit in die Gesellschaft zu integrieren.
Die beiden Frauen laden am Mittwoch (15.3.) zu einem Tag der Offenen Tür in ihre Therapiezentrum in der Albert-Träger-Straße zwischen 10 und 17 Uhr ein.
Autor: nnzHeute beschreiben Wissenschaftler Menschen mit Autismus-Spektrums-Störungen. Die Zahl der Betroffenen ist mit 20-25 von 10.000 Menschen enorm höher als z.B. noch vor sechs Jahren. Das liegt vor allem daran, dass sich die Diagnostik grundlegend verbesserte und Ärzte in der Lage sind, Autismus zu erkennen und frühzeitig zu diagnostizieren.
Autismus ist eine schwerwiegende Form einer Kontakt- und Beziehungsstörung. Menschen mit Autismus beschäftigen sich viel eher mit ihren Spezialinteressen als mit Menschen. Dabei ist es gleich, ob sie im Denken und Lernen beeinträchtigt sind oder auf dem Gymnasium lernen.
Autistischen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen, mehr Lebensqualität im Alltag zu erlangen, setzt Fachwissen und vor allem Engagement voraus. In Deutschland ist die Behandlung von Menschen mit Autismus oftmals noch unzureichend und nicht einheitlich. Wie im allgemeinen Schulsystem auch, werden autistische Menschen mit einer Vielzahl von Förderkonzepten und Förderansätzen konfrontiert. Das bedeutet für sie immer wieder Umlernen oder auch Nichtlernen.
Ein Förderkonzept, welches in Fachkreisen starke Beachtung findet, wurde in Nordhausen von zwei Therapeutinnen entwickelt. Yvette Schatz und Silke Schellbach gründeten vor sieben Jahren auf eigene Initiative ein Heilpädagogisches Zentrum in freier Trägerschaft, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit autistischer Behinderung und deren Familien zu helfen, sich besser in den Lebensalltag und somit in die Gesellschaft zu integrieren.
Die beiden Frauen laden am Mittwoch (15.3.) zu einem Tag der Offenen Tür in ihre Therapiezentrum in der Albert-Träger-Straße zwischen 10 und 17 Uhr ein.
