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Die Schlimmen

Sonntag, 12. März 2006, 14:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Es sind immer wieder die grässlichen Meldungen, die auch Journalisten in Atem halten. Allein heute hatte die nnz drei davon aus dem „deutschen Nachrichtenpool“ herausgefischt.


In Kopf geschossen
Beim Hantieren mit einer Waffe ist im niedersächsischen Northeim ein 13-jähriger Junge getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte er mit zwei Freunden auf dem Dachboden eines Reihenhauses gespielt. Von dort kletterten sie durch eine schmale Luke ins Nachbarhaus. Seine beiden Freunde durchstöberten die Wohnung des Inhabers und fanden eine scharfe Waffe. Als sie dem 13- Jährigen die Pistole zeigen wollten, löste sich ein Schuss und traf ihn in den Kopf. Der Junge starb noch auf dem Dachboden.


Kinderskelette entdeckt
Die Polizei hat auf dem Dachboden eines Hauses in Neuendorf am Damm in Sachsen-Anhalt drei Kinderleichen entdeckt. Die 36 Jahre alte Mutter sei festgenommen worden, teilte die Polizei in Stendal mit. Sie habe bisher die Aussage verweigert. Die Leichen seien gestern gefunden worden und zum Teil schon stark verwest und skelettiert. Eine Obduktion von Rechtsmedizinern in Hannover habe ergeben, dass es sich vermutlich um drei Neugeborene handelte. Die Todesursache sei noch unklar.


Nicht genug bekommen
Ein betrunkener Autofahrer ist einer Polizeikontrolle in Wünschendorf bei Greiz gleich zwei Mal ins Netz gegangen. Bei der ersten Überprüfung waren bei dem 41-Jährigen 1,53 Promille Alkohol festgestellt und sein Führerschein eingezogen worden, teilte ein Polizeisprecher heute mit. Zwei Stunden später wurde der uneinsichtige Mann an fast gleicher Stelle erneut mit Alkoholfahne im Auto erwischt. Dieses Mal nahm ihm die Polizei auch die Fahrzeugschlüssel ab.
Autor: nnz

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