Gesundes Wasser aus Ilfeld
Mittwoch, 28. November 2001, 09:02 Uhr
Ilfeld (nnz). Das Bauvorhaben eines Brunnens auf der Ilfelder Müllerwiese schreitet voran. Die Ausschreibungen sind nach anfänglichen Schwierigkeiten bearbeitet. Eigentlich dürfte jetzt nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Woran es momentan noch krankt, das hat nnz-Mitarbeiterin Manuela Jauer entdeckt.
Bereits seit 1991 ist im Gespräch, in der Müllerwiese eine Quelle zu errichten, aus der frisches und vor allem gesundes, solehaltiges Wasser entspringen und genutzt werden soll. Durch mehrere Messungen konnte damals festgestellt werden, dass es sich um ein wertvolles und deshalb förderungswürdiges Wasser handelt, das auch vermarktet werden soll. Ein Investor konnte bisher noch nicht gefunden werden. Der Grundstein für die Errichtung des Brunnens wurde bereits vor ein paar Monaten gelegt. Ein Stein, Bänke und ein Pavillon sind vorhanden. Die Gemeinde ist seit längerem bemüht, das Umfeld der Quelle attraktiv zu gestalten. Bisher ist man damit allerdings noch nicht sehr weit gekommen, da es mit den vorgelegten Ausschreibungen einige Probleme gab.
Auf der Gemeinderatssitzung am Montag dieser Woche wurde das Thema erneut aufgegriffen. Dabei stellte sich heraus, dass die veranschlagten Kosten um einen großen Teil überschritten werden: Die 54.000 DM, die eigentlich zur Verfügung stehen wurden auf 84.000 DM korrigiert. Entsprechend groß war die Aufregung unter den Gemeinderäten. Die Vorwürfe waren eine schlechte Kosten-Kalkulation im Voraus und beim Kauf sowie eine zu mangelnde Beratung in den Ausschüssen, die zu wenig über die neuen Kosten informiert worden seien. Die Enttäuschung in der Runde war deutlich zu spüren. Um die Fakten überprüfen zu können, wurde die Vorlegung der Ausschreibungen in den Ausschüssen beschlossen, um sich möglichst bald bei einer Zusammenkunft etwas näher damit beschäftigen zu können.
Der Sachverhalt wurde in den Hauptausschuss verlegt. Eine schnelle Entscheidung ist wünschenswert, denn Wir können das Vorhaben nicht mittendrin abbrechen, schließlich müssen die Rechnungen bezahlt werden., so Bürgermeisterin Gisela Gärtner. Theoretisch soll die Quelle noch in diesem Jahr fertig gestellt werden und sprudeln. Theoretisch!
Manuela Jauer
Autor: nnzBereits seit 1991 ist im Gespräch, in der Müllerwiese eine Quelle zu errichten, aus der frisches und vor allem gesundes, solehaltiges Wasser entspringen und genutzt werden soll. Durch mehrere Messungen konnte damals festgestellt werden, dass es sich um ein wertvolles und deshalb förderungswürdiges Wasser handelt, das auch vermarktet werden soll. Ein Investor konnte bisher noch nicht gefunden werden. Der Grundstein für die Errichtung des Brunnens wurde bereits vor ein paar Monaten gelegt. Ein Stein, Bänke und ein Pavillon sind vorhanden. Die Gemeinde ist seit längerem bemüht, das Umfeld der Quelle attraktiv zu gestalten. Bisher ist man damit allerdings noch nicht sehr weit gekommen, da es mit den vorgelegten Ausschreibungen einige Probleme gab.
Auf der Gemeinderatssitzung am Montag dieser Woche wurde das Thema erneut aufgegriffen. Dabei stellte sich heraus, dass die veranschlagten Kosten um einen großen Teil überschritten werden: Die 54.000 DM, die eigentlich zur Verfügung stehen wurden auf 84.000 DM korrigiert. Entsprechend groß war die Aufregung unter den Gemeinderäten. Die Vorwürfe waren eine schlechte Kosten-Kalkulation im Voraus und beim Kauf sowie eine zu mangelnde Beratung in den Ausschüssen, die zu wenig über die neuen Kosten informiert worden seien. Die Enttäuschung in der Runde war deutlich zu spüren. Um die Fakten überprüfen zu können, wurde die Vorlegung der Ausschreibungen in den Ausschüssen beschlossen, um sich möglichst bald bei einer Zusammenkunft etwas näher damit beschäftigen zu können.
Der Sachverhalt wurde in den Hauptausschuss verlegt. Eine schnelle Entscheidung ist wünschenswert, denn Wir können das Vorhaben nicht mittendrin abbrechen, schließlich müssen die Rechnungen bezahlt werden., so Bürgermeisterin Gisela Gärtner. Theoretisch soll die Quelle noch in diesem Jahr fertig gestellt werden und sprudeln. Theoretisch!
Manuela Jauer
