Schlag auf Schlag
Donnerstag, 09. März 2006, 08:55 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). In der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga geht es langsam auf die Zielgerade und spannender könnte der Kampf um die Play-Off-Plätze kaum sein. Und da wollen die Wölfe aus Braunlage kräftig mitmischen. Ein Vorbericht auf das Wochenende von Rolf Koch.
Zwischen dem Tabellendritten Braunlage und dem Tabellensechsten aus Erfurt liegen gerade einmal drei Punkte, doch nur die ersten Vier schaffen den Sprung in die Play-Offs. Wir werden alles versuchen, um am Ende unter den Top-Vier zu sein, verspricht BSC-Trainer Jan Furo vor den anstehenden Wochenendpartien. Am Freitag reisen die Wölfe an die Ostseeküste zum Nord-Klassiker gegen den EC Timmendorfer Strand (Beginn 20 Uhr), am Sonntag ab 19 Uhr erwarten die Harzer den Tabellenzweiten ESC Halle 04 zum Duell im heimischen Wurmbergstadion.
Das sind wieder zwei sehr schwere Spiele, aber wir wollen natürlich beide gewinnen, gibt Furo die Marschrichtung an. Mit dem Rückenwind aus dem Sieg in Erfurt soll nun auch bei den Beach Boys gepunktet werden. Die erwiesen sich zuletzt jedoch als äußerst heimstark. Angeführt von Jarret Reid, der Kanadier wurde zum besten Mittelstürmer der Liga gewählt, sind die Timmendorfer wieder in Schlagweite zu Rang Vier.
Seinen Teil dazu beigetragen hat auch Viatcheslav Koubenski, der drahtige Russe wurde bei der Wahl zum besten Verteidiger nur von Braunlages Jozef Potac geschlagen. Mit Bryan Phillips und Steve Pepin verfügt der ECT zudem über weitere erfahrene Angreifer. Mit Ulrik Kuhnekath hütet zudem einer der stärksten Goalies das Timmendorfer Gehäuse.
Auf jede Menge Offensivpower muss sich der BSC beim Spiel gegen die Saale-Bulls Halle gefasst machen. ESC-Topstürmer Martin Miklik hat in der Meisterrunde schon 22 getroffen, insgesamt stellt Halle mit 85 Treffern die torhungrigste Mannschaft. Bei starken Stürmern wie Georgej Kimstatsch, Jozef Malicek, Petr Hruby und Marco Blazyczek ist dies aber auch kein Wunder. Dank der Fangkünste von Tim Schnelle und den routinierten Verteidigern Martin Maskarinec und Petr Precan haben die Hallenser zudem die wenigsten Treffer aller Meisterrundenteams kassiert. Abzuwarten bleibt allerdings, wie die Saale-Bulls die empfindliche 0:8-Klatsche im Derby gegen Leipzig am vergangenen Sonntag verkraftet haben.
Es werden wieder enge Spiele, ist sich Furo sicher. Zurückgreifen kann der Wölfe-Coach bis auf Dennis Lütjen wahrscheinlich auf den gesamten Kader, wenngleich einige Spieler noch immer angeschlagen sind. Gar nicht so ungelegen kam dem BSC-Trainer daher die nicht geplante Trainingspause während der Woche. Das Braunlager Eisstadion war vorsorglich gesperrt worden, um das Dach von der Schneelast zu befreien.
Die Pause tat ganz gut und hat Zeit zum Krafttanken gegeben, sagte Furo. Kraft, die der BSC benötigt, denn schon am kommenden Dienstag geht es zum Rostocker EC. Die Partie bei den Piranhas wurde um eine Woche vorgezogen, vor diesem Spiel gilt die Konzentration aber zunächst den Wochenendpartien.
Autor: nnzZwischen dem Tabellendritten Braunlage und dem Tabellensechsten aus Erfurt liegen gerade einmal drei Punkte, doch nur die ersten Vier schaffen den Sprung in die Play-Offs. Wir werden alles versuchen, um am Ende unter den Top-Vier zu sein, verspricht BSC-Trainer Jan Furo vor den anstehenden Wochenendpartien. Am Freitag reisen die Wölfe an die Ostseeküste zum Nord-Klassiker gegen den EC Timmendorfer Strand (Beginn 20 Uhr), am Sonntag ab 19 Uhr erwarten die Harzer den Tabellenzweiten ESC Halle 04 zum Duell im heimischen Wurmbergstadion.
Das sind wieder zwei sehr schwere Spiele, aber wir wollen natürlich beide gewinnen, gibt Furo die Marschrichtung an. Mit dem Rückenwind aus dem Sieg in Erfurt soll nun auch bei den Beach Boys gepunktet werden. Die erwiesen sich zuletzt jedoch als äußerst heimstark. Angeführt von Jarret Reid, der Kanadier wurde zum besten Mittelstürmer der Liga gewählt, sind die Timmendorfer wieder in Schlagweite zu Rang Vier.
Seinen Teil dazu beigetragen hat auch Viatcheslav Koubenski, der drahtige Russe wurde bei der Wahl zum besten Verteidiger nur von Braunlages Jozef Potac geschlagen. Mit Bryan Phillips und Steve Pepin verfügt der ECT zudem über weitere erfahrene Angreifer. Mit Ulrik Kuhnekath hütet zudem einer der stärksten Goalies das Timmendorfer Gehäuse.
Auf jede Menge Offensivpower muss sich der BSC beim Spiel gegen die Saale-Bulls Halle gefasst machen. ESC-Topstürmer Martin Miklik hat in der Meisterrunde schon 22 getroffen, insgesamt stellt Halle mit 85 Treffern die torhungrigste Mannschaft. Bei starken Stürmern wie Georgej Kimstatsch, Jozef Malicek, Petr Hruby und Marco Blazyczek ist dies aber auch kein Wunder. Dank der Fangkünste von Tim Schnelle und den routinierten Verteidigern Martin Maskarinec und Petr Precan haben die Hallenser zudem die wenigsten Treffer aller Meisterrundenteams kassiert. Abzuwarten bleibt allerdings, wie die Saale-Bulls die empfindliche 0:8-Klatsche im Derby gegen Leipzig am vergangenen Sonntag verkraftet haben.
Es werden wieder enge Spiele, ist sich Furo sicher. Zurückgreifen kann der Wölfe-Coach bis auf Dennis Lütjen wahrscheinlich auf den gesamten Kader, wenngleich einige Spieler noch immer angeschlagen sind. Gar nicht so ungelegen kam dem BSC-Trainer daher die nicht geplante Trainingspause während der Woche. Das Braunlager Eisstadion war vorsorglich gesperrt worden, um das Dach von der Schneelast zu befreien.
Die Pause tat ganz gut und hat Zeit zum Krafttanken gegeben, sagte Furo. Kraft, die der BSC benötigt, denn schon am kommenden Dienstag geht es zum Rostocker EC. Die Partie bei den Piranhas wurde um eine Woche vorgezogen, vor diesem Spiel gilt die Konzentration aber zunächst den Wochenendpartien.
