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Die linke Alternative

Mittwoch, 08. März 2006, 19:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Es gibt in Nordhausen einen weiteren Kandidaten um den Posten des Oberbürgermeisters. Der wurde heute offiziell vorgestellt...


Die linke Alternative (Foto: nnz) Die linke Alternative (Foto: nnz) Günther Dietrich zieht für die Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WASG) in das Rennen. Der 56jährige aus Steinbrücken ist Kreisvorsitzender für die Landkreise Eichsfeld und Nordhausen. Dietrich war im Jahr 2004 mit für die Anti-Hartz-IV-Demos in Nordhausen verantwortlich. Für ihn sei es wichtig, eine linke Alternative zu den bisherigen Kandidaten zu bieten. Er befürwortet ein Zusammengehen mit der Linkspartei.PDS, will auch deshalb nicht gegen die PDS agieren. Im Landrats-Wahlkampf werden er und die WASG – so gut es geht – Birgit Keller unterstützen.

Unterstützen könnte Dietrich auch den Wahlkampf-Kodex des CDU-Kandidaten Norbert Klodt. Er sei im Übrigen zu einer Zusammenarbeit in Sachfragen mit den Parteien bereit, jedoch gebe es auch eine klare Abgrenzung – zum Beispiel zur SPD. Die sei für die „Armut per Gesetz“ verantwortlich. Schwerpunkte seines Wahlkampfes seien eine Bildung für alle Kinder, die bereits im Kindergartenalter beginnen sollte. Wichtig ist die uneingeschränkte Beibehaltung des kommunalen Eigentums, jeglicher Privatisierung schwört der Kandidat ab.

Jetzt erst einmal „kämpft“ Günther Dietrich um die Zulassung zur Oberbürgermeisterwahl. Dazu müssen in den nächsten Tagen 150 Unterschriften gesammelt und beim Wahlleiter abgegeben werden.
Autor: nnz

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