Keine Schwarzmalerei
Dienstag, 07. März 2006, 17:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Vogelgrippe ist im Landkreis Nordhausen noch nicht angekommen, trotzdem sei man auf die Ankunft vorbereitet. Das war eine Kernaussage von Landrat Joachim Claus (CDU) in seinem Bericht an den Kreistag. Einzelheiten mit dem bekannten Klick.
Die Geflügelpest habe seit ihrem Ausbruch in Südostasien ein Gebiet erfasst, in dem rund 2,4 Milliarden Menschen leben, letztlich aber sind bislang 90 Personen an dem gefährlichen Virus gestorben. Im Landkreis Nordhausen gebe es noch keinen positiven Fall des für Menschen gefährlichen Erregers, dennoch werden die Vogelzuggebiete um den Stausee bei Kelbra und um die Schiedunger Teiche herum zweimal in der Woche kontrolliert. Einmal wöchentlich tage der kleine Krisenstab, täglich gebe es Absprachen zwischen den verantwortlichen Ämtern, so der Landrat.
Schwerpunkt der Arbeit sei aber auch alles zu tun, um das Nutzgeflügel zu schützen, deshalb werde die Stallpflicht peinlich genau kontrolliert. Bei bislang 103 Kontrollen sei es zu 15 Beanstandungen gekommen, in drei Fällen mussten Verwarngelder ausgesprochen werden. Bisher seien dem Landkreis Kosten in Höhe von 35.000 bis 40.000 Euro entstanden.
Joachim Claus ging in seinem Statement auch auf die finanzielle Situation der Kreisverwaltung ein. Einen Haushalt jetzt zu verabschieden, sei nicht notwendig. Zuvor wolle sich die Kreisverwaltung einen Überblick verschaffen, wie in anderen Landkreisen mit ähnlichen Problemen verfahren werde, außerdem soll es in den kommenden Tagen ein Gespräch mit dem Landesverwaltungsamt in Weimar geben. Zum kommenden Kreistag wolle man einen ausgeglichenen Entwurf einbringen.
Wie der aussehen könnte, das machte bei einem anderen Tagesordnungspunkt Vizelandrätin Jutta Krauth (SPD) deutlich. Die nnz wird darüber berichten.
Autor: nnzDie Geflügelpest habe seit ihrem Ausbruch in Südostasien ein Gebiet erfasst, in dem rund 2,4 Milliarden Menschen leben, letztlich aber sind bislang 90 Personen an dem gefährlichen Virus gestorben. Im Landkreis Nordhausen gebe es noch keinen positiven Fall des für Menschen gefährlichen Erregers, dennoch werden die Vogelzuggebiete um den Stausee bei Kelbra und um die Schiedunger Teiche herum zweimal in der Woche kontrolliert. Einmal wöchentlich tage der kleine Krisenstab, täglich gebe es Absprachen zwischen den verantwortlichen Ämtern, so der Landrat.
Schwerpunkt der Arbeit sei aber auch alles zu tun, um das Nutzgeflügel zu schützen, deshalb werde die Stallpflicht peinlich genau kontrolliert. Bei bislang 103 Kontrollen sei es zu 15 Beanstandungen gekommen, in drei Fällen mussten Verwarngelder ausgesprochen werden. Bisher seien dem Landkreis Kosten in Höhe von 35.000 bis 40.000 Euro entstanden.
Joachim Claus ging in seinem Statement auch auf die finanzielle Situation der Kreisverwaltung ein. Einen Haushalt jetzt zu verabschieden, sei nicht notwendig. Zuvor wolle sich die Kreisverwaltung einen Überblick verschaffen, wie in anderen Landkreisen mit ähnlichen Problemen verfahren werde, außerdem soll es in den kommenden Tagen ein Gespräch mit dem Landesverwaltungsamt in Weimar geben. Zum kommenden Kreistag wolle man einen ausgeglichenen Entwurf einbringen.
Wie der aussehen könnte, das machte bei einem anderen Tagesordnungspunkt Vizelandrätin Jutta Krauth (SPD) deutlich. Die nnz wird darüber berichten.
