Ab 1. 12.: Neue Tarife bei der HSB
Dienstag, 27. November 2001, 14:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Ab 1. Dezember gelten auf den Strecken der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) neue Tarife. Mit diesen Veränderungen reagiert die HSB auch auf die wirtschaftlichen Erfordernisse, die sich seit der letzten Tarifanpassung im Jahr 1998 ergaben. Die Einzelheiten in Ihrer nnz.
Neben leichten Preiserhöhungen, beispielsweise auf der Brockenstrecke, werden aber auch wesentliche Angebotsverbesserungen z.B. für Familien eingeführt. Übernachtungsgäste im Harz profitieren von der neuen Regelung, daß Rückfahrten erst innerhalb von drei Tagen angetreten werden müssen und können zwei Fahrten mit der nun noch preisgünstigeren BrockenCard auf dem gesamten Streckennetz nutzen. Das Tarifmodell der HSB für Hin- und Rückfahrten im Regelzugverkehr umfaßt bisher 23 Fahrpreisgruppen. Diese werden auf 12 Preisgruppen reduziert. Die Einzelpreise werden dabei um maximal 2 DM (entspricht einer Steigerung um höchstens 5%) angehoben, ein Teil der bisherigen Fahrpreisgruppen wurde um 1 DM gesenkt bzw. im gegenwärtigen Preisniveau beibehalten. So kostet beispielsweise eine Fahrt mit der Selketalbahn von Gernrode nach Harzgerode statt bisher 9 DM nur noch 8 DM.
Der Preis für eine einfache Brockenfahrt von allen Bahnhöfen der HSB zum Brocken steigt um 2 DM auf jetzt 28 DM, die einmalige Hin- und Rückfahrt kostet ab Dezember 44 DM. Hier bietet die HSB als Alternative weiterhin die inzwischen gut nachgefragte BrockenCard an, die eine Fahrt auf den höchsten Harzgipfel und eine weitere Fahrt nach Wunsch auf dem gesamten übrigen Streckennetz innerhalb von 7 Tagen enthält. Hier sinkt der Preis von ehemals 50 DM auf nunmehr nur noch 48 DM.
Wesentliche Angebotsverbesserungen ergeben sich für Familien mit Kindern. Hier wird das Mindestalter, ab dem Kinder den halben Fahrpreis zahlen in Anlehnung an die im Harz bereits verbreitete Regelung der Verkehrs- und Tarifgemeinschaft Ostharz (VTO) von ehemals 4 auf jetzt erst 6 Jahre angehoben. Die günstige Familientagesnetzkarte, mit der eine Familie mit bis zu vier Kindern bis zu 18 Jahren einen ganzen Tag lang das Streckennetz der HSB inklusive der Brockenstrecke erkunden kann, wird mit dem bisher im Sommer gültigen Preis von 120 DM beibehalten.
Im Bereich Nordhausen/Nord - Ilfeld strebt die HSB mittelfristig eine Tarifverbund mit den ortsansässigen Verkehrsunternehmen an. Dazu werden in einem ersten Schritt ab 1.12.2001 Tickets innerhalb der einzelnen schon 1998 eingeführten drei HSB-Tarifzonen für Einzelfahrten angeboten, für Vielfahrer gibt es die neue 4-Fahrtenkarte, die bisherigen Wochen- und Monatskarten bleiben preislich angepaßt auch weiter im Angebot. Im nächsten Jahr wird in die Triebwagen der HSB moderne Entwerter- und Verkaufstechnik eingebaut.
Matthias Wagener, Geschäftsführer der HSB, zu den bevorstehenden Veränderungen: "Unseren Fahrgästen stehen auch weiterhin für das gesamte Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen interessante Ticketangebote zur Verfügung. Die erwarteten Einnahmesteigerungen dienen nicht nur zum Ausgleich der seit der letzten Tarifanpassung im Jahr 1998 in fast allen Bereichen gestiegenen Kosten, sondern natürlich auch zum weiteren Erhalt unserer teilweise weit über 100 Jahre alten Dampflokomotiven und Fahrzeuge, die täglich im Harz unterwegs sind. Der angebotene Service für unsere Fahrgäste hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. So ist es seit 3 Jahren beispielsweise schon eine Selbstverständlichkeit, in den historischen Zügen der HSB die Fahrkarten mit Kreditkarte zu erwerben. Insgesamt vier moderne Triebwagen wurden für den Schüler- und Berufsverkehr und für Schwachlastzeiten angeschafft. Die Fahrpläne der HSB sind nicht nur über das Internet sondern auch über das WAP-Handy abrufbar. Zahlreiche Vereinfachungen des bisherigen Tarifes, aber auch weitere Vergünstigungen sind im Interesse unserer Gäste vorgenommen worden."
Nähere Informationen zum neuen Tarif erhalten die Gäste der Harzer Schmalspurbahnen unter Telefon 03943/558-0 sowie bei allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB.
Autor: nnzNeben leichten Preiserhöhungen, beispielsweise auf der Brockenstrecke, werden aber auch wesentliche Angebotsverbesserungen z.B. für Familien eingeführt. Übernachtungsgäste im Harz profitieren von der neuen Regelung, daß Rückfahrten erst innerhalb von drei Tagen angetreten werden müssen und können zwei Fahrten mit der nun noch preisgünstigeren BrockenCard auf dem gesamten Streckennetz nutzen. Das Tarifmodell der HSB für Hin- und Rückfahrten im Regelzugverkehr umfaßt bisher 23 Fahrpreisgruppen. Diese werden auf 12 Preisgruppen reduziert. Die Einzelpreise werden dabei um maximal 2 DM (entspricht einer Steigerung um höchstens 5%) angehoben, ein Teil der bisherigen Fahrpreisgruppen wurde um 1 DM gesenkt bzw. im gegenwärtigen Preisniveau beibehalten. So kostet beispielsweise eine Fahrt mit der Selketalbahn von Gernrode nach Harzgerode statt bisher 9 DM nur noch 8 DM.
Der Preis für eine einfache Brockenfahrt von allen Bahnhöfen der HSB zum Brocken steigt um 2 DM auf jetzt 28 DM, die einmalige Hin- und Rückfahrt kostet ab Dezember 44 DM. Hier bietet die HSB als Alternative weiterhin die inzwischen gut nachgefragte BrockenCard an, die eine Fahrt auf den höchsten Harzgipfel und eine weitere Fahrt nach Wunsch auf dem gesamten übrigen Streckennetz innerhalb von 7 Tagen enthält. Hier sinkt der Preis von ehemals 50 DM auf nunmehr nur noch 48 DM.
Wesentliche Angebotsverbesserungen ergeben sich für Familien mit Kindern. Hier wird das Mindestalter, ab dem Kinder den halben Fahrpreis zahlen in Anlehnung an die im Harz bereits verbreitete Regelung der Verkehrs- und Tarifgemeinschaft Ostharz (VTO) von ehemals 4 auf jetzt erst 6 Jahre angehoben. Die günstige Familientagesnetzkarte, mit der eine Familie mit bis zu vier Kindern bis zu 18 Jahren einen ganzen Tag lang das Streckennetz der HSB inklusive der Brockenstrecke erkunden kann, wird mit dem bisher im Sommer gültigen Preis von 120 DM beibehalten.
Im Bereich Nordhausen/Nord - Ilfeld strebt die HSB mittelfristig eine Tarifverbund mit den ortsansässigen Verkehrsunternehmen an. Dazu werden in einem ersten Schritt ab 1.12.2001 Tickets innerhalb der einzelnen schon 1998 eingeführten drei HSB-Tarifzonen für Einzelfahrten angeboten, für Vielfahrer gibt es die neue 4-Fahrtenkarte, die bisherigen Wochen- und Monatskarten bleiben preislich angepaßt auch weiter im Angebot. Im nächsten Jahr wird in die Triebwagen der HSB moderne Entwerter- und Verkaufstechnik eingebaut.
Matthias Wagener, Geschäftsführer der HSB, zu den bevorstehenden Veränderungen: "Unseren Fahrgästen stehen auch weiterhin für das gesamte Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen interessante Ticketangebote zur Verfügung. Die erwarteten Einnahmesteigerungen dienen nicht nur zum Ausgleich der seit der letzten Tarifanpassung im Jahr 1998 in fast allen Bereichen gestiegenen Kosten, sondern natürlich auch zum weiteren Erhalt unserer teilweise weit über 100 Jahre alten Dampflokomotiven und Fahrzeuge, die täglich im Harz unterwegs sind. Der angebotene Service für unsere Fahrgäste hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. So ist es seit 3 Jahren beispielsweise schon eine Selbstverständlichkeit, in den historischen Zügen der HSB die Fahrkarten mit Kreditkarte zu erwerben. Insgesamt vier moderne Triebwagen wurden für den Schüler- und Berufsverkehr und für Schwachlastzeiten angeschafft. Die Fahrpläne der HSB sind nicht nur über das Internet sondern auch über das WAP-Handy abrufbar. Zahlreiche Vereinfachungen des bisherigen Tarifes, aber auch weitere Vergünstigungen sind im Interesse unserer Gäste vorgenommen worden."
Nähere Informationen zum neuen Tarif erhalten die Gäste der Harzer Schmalspurbahnen unter Telefon 03943/558-0 sowie bei allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB.
