Gerettet mit Drehleiter
Samstag, 04. März 2006, 01:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine Nacht bei den Temperaturen im Freien verbringen, keine angenehme Vorstellung. Für die Bewohner eines Blocks in Nordhausen-Ost bleibt nur ein Zelt des Roten Kreuz. Die Leute mußten wegen eines Brandes ihre Wohnungen verlassen.
Gerettet mit Drehleiter (Foto: nnz)
Es war gegen 23 Uhr als die Berufsfeuerwehr zu einem Einsatz in die Johannes-Thal-Straße in Ost ausrücken mußte. Im Keller eines Wohnblocks brannte es. Es gab eine starke Rauchentwicklung. Die Kameraden konnten nur unter Atemschutz arbeiten. Zur Unterstützung riefen sie die freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte.
Die Bewohner konnten nicht in ihrem Haus bleiben. Da die Treppenhäuser stark verqualmt waren, mußte ein Großteil der Leute über die Drehleiter gerettet werden. Manche konnten auch mit Schutzmasken der Feuerwehr ausgestattet über die Treppen nach draußen kommen. Einige Personen mußten sich wegen der Gefahr einer Rauchvergiftung sicherheitshalber vom Notarzt behandeln lassen. Ihre Wohnungen dürfen sie die Nacht nicht wieder betreten. Einige standen nur in Hausschuhen vor der Tür und sahen der Arbeit der Feuerwehr zu. Das Rote Kreuz kam mit einem Zelt, um ein provisorisches Nachtquartier zu errichten. Wer nicht bei Freunden unterkommen konnte, fand hier einen vor Schneefall geschützten Platz.
Warum der Brand im Keller ausbrach, ist noch nicht geklärt. Es ist möglich, daß es sich um einen technischen Defekt der Elektroinstallation handelt. Die Polizei wird dazu Ermittlungen durchführen.
Autor: wf
Gerettet mit Drehleiter (Foto: nnz)
Es war gegen 23 Uhr als die Berufsfeuerwehr zu einem Einsatz in die Johannes-Thal-Straße in Ost ausrücken mußte. Im Keller eines Wohnblocks brannte es. Es gab eine starke Rauchentwicklung. Die Kameraden konnten nur unter Atemschutz arbeiten. Zur Unterstützung riefen sie die freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte.
Die Bewohner konnten nicht in ihrem Haus bleiben. Da die Treppenhäuser stark verqualmt waren, mußte ein Großteil der Leute über die Drehleiter gerettet werden. Manche konnten auch mit Schutzmasken der Feuerwehr ausgestattet über die Treppen nach draußen kommen. Einige Personen mußten sich wegen der Gefahr einer Rauchvergiftung sicherheitshalber vom Notarzt behandeln lassen. Ihre Wohnungen dürfen sie die Nacht nicht wieder betreten. Einige standen nur in Hausschuhen vor der Tür und sahen der Arbeit der Feuerwehr zu. Das Rote Kreuz kam mit einem Zelt, um ein provisorisches Nachtquartier zu errichten. Wer nicht bei Freunden unterkommen konnte, fand hier einen vor Schneefall geschützten Platz.
Warum der Brand im Keller ausbrach, ist noch nicht geklärt. Es ist möglich, daß es sich um einen technischen Defekt der Elektroinstallation handelt. Die Polizei wird dazu Ermittlungen durchführen.
