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Entscheidung vor Gericht

Freitag, 03. März 2006, 13:10 Uhr
Nordhausen/Gotha (nnz). Gestern fand vor dem Thüringer Sportgericht in Gotha eine Verhandlung statt. Der FC Gera hatte Wacker Nordhausen wegen der Nichtfreigabe von Marco Weißhaupt verklagt. Wie die Richter urteilten, das hat die nnz erfahren.


Gera hat das Verfahren klar verloren. Die Sportrichter verwiesen in ihrer Entscheidung darauf, dass sich der Ostthüringer Verein zwischen dem 1. Januar und dem 31. Januar – also innerhalb der Wechselfrist – mit dem Nordhäusern ins Benehmen hätten setzen müssen. Da es jedoch keine Kontaktaufnahme gab, haben die Geraer keinerlei Anspruch. Das Verfahren hatte auch innerhalb des Thüringer Fußballverbandes für Interesse gesorgt, der Verband schickte mit Achim Zeng den Verantwortlichen für das Paß- und Meldewesen nach Gotha.

Die Sachlage war nach Informationen der nnz so klar, dass die angeblich abgeschlossene Vereinbarung zwischen Ex-Präsident Hans-Peter Kell und Marco Weißhaupt für das Urteil überhaupt nicht relevant war. So kann Weißhaupt erst im Mai nach Gera wechseln, eine vorzeitige Freigabe durch den FSV Wacker 90 Nordhausen wird es nicht geben.
Autor: nnz

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