nnz-Rückspiegel: 27. November 2000
Dienstag, 27. November 2001, 07:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Kommunen richten Appell an Landtagsabgeordnete der Region
Der Kreisvorstand Nordhausen des Gemeinde- und Städtebundes appelliert an die Landtagsabgeordneten der Region, den Entwurf des Landeshaushaltes für die Jahre 2001 und 2001 noch einmal zu überdenken. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werde es in den Städten und Gemeinden mit der Lebensqualität nicht wie erhofft vorangehen, sondern es werde zu erheblichen Einschränkungen kommen, wenn der Doppelhaushalt des Landes beschlossen werde. Grund hierfür sei vor allem die Kürzung des Finanzausgleichs um 133 Millionen Mark. Dadurch sei die Wirtschaftskraft der Kommunen erheblich geschwächt. Sie seien nicht nur der größte Arbeitgeber der Region, sondern auch der stärkste Auftraggeber, so der Kreisvorsitzende Jürgen Hohberg gegenüber nnz.
Autonome Antifa aus Göttingen bläst zur Demo in Nordhausen
Am Samstag dieser Woche plant die Autonome Antifa Südharz (AAS) eine Demonstration in Nordhausen. Sie soll unter dem Motto stehen: Antifaschistisch Leben, Handeln, Kämpfen. Die Zentrale der AAS befindet sich in Göttingen. In einer Pressemappe machen die Organisatoren dann auch gleich klar, warum sie sich Nordhausen als Demoziel ausgesucht haben. Nordhausen ist eine der typischen (Ost)Kleinstädte, die wie viele ein großes Potential an rechtsextremistischen Personenkreisen aufweist und somit als Sammelbecken für rechtsextremistische Umtriebe aus der Umgebung gilt.
Kaufvertrag für Bleicheröder Kulturhaus wird gegenwärtig vorbereitet
Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates von Bleicherode stand unter anderem der geplante Verkauf des Kulturhauses auf der Tagesordnung. Der potentielle Investor stellte den Mitgliedern des Stadtrates sein Konzept zur Betreibung der Einrichtung vor. Wie Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) der nnz sagte, seien sich dabei die Vorstellungen der Stadt und des Käufers schon näher gekommen, doch sei das Konzept noch nicht restlos überzeugend. Vor allem in den Punkten Miete und Pacht sollten noch Verbesserungen vorgenommen werden. Kochbeck geht jedoch davon aus, daß es noch im Dezember zu einem Kauf komme, der Kaufvertrag werde jetzt in der Stadtverwaltung vorbereitet. Die Stadt Bleicherode muß das Kulturhaus verkaufen, da die zweite Rate des Kaufpreises an den Alteigentümer seitens der Kommune nicht mehr aufgebracht werden können. Wir haben im kommenden Jahr definitiv eine Million Mark weniger zur Verfügung, so Kochbeck. Eine höhere Kreis- und Schulumlage sowie geringere Schlüsselzuweisungen wurde unter anderem dafür verantwortlich gemacht.
Autor: nnzKommunen richten Appell an Landtagsabgeordnete der Region
Der Kreisvorstand Nordhausen des Gemeinde- und Städtebundes appelliert an die Landtagsabgeordneten der Region, den Entwurf des Landeshaushaltes für die Jahre 2001 und 2001 noch einmal zu überdenken. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werde es in den Städten und Gemeinden mit der Lebensqualität nicht wie erhofft vorangehen, sondern es werde zu erheblichen Einschränkungen kommen, wenn der Doppelhaushalt des Landes beschlossen werde. Grund hierfür sei vor allem die Kürzung des Finanzausgleichs um 133 Millionen Mark. Dadurch sei die Wirtschaftskraft der Kommunen erheblich geschwächt. Sie seien nicht nur der größte Arbeitgeber der Region, sondern auch der stärkste Auftraggeber, so der Kreisvorsitzende Jürgen Hohberg gegenüber nnz.
Autonome Antifa aus Göttingen bläst zur Demo in Nordhausen
Am Samstag dieser Woche plant die Autonome Antifa Südharz (AAS) eine Demonstration in Nordhausen. Sie soll unter dem Motto stehen: Antifaschistisch Leben, Handeln, Kämpfen. Die Zentrale der AAS befindet sich in Göttingen. In einer Pressemappe machen die Organisatoren dann auch gleich klar, warum sie sich Nordhausen als Demoziel ausgesucht haben. Nordhausen ist eine der typischen (Ost)Kleinstädte, die wie viele ein großes Potential an rechtsextremistischen Personenkreisen aufweist und somit als Sammelbecken für rechtsextremistische Umtriebe aus der Umgebung gilt.
Kaufvertrag für Bleicheröder Kulturhaus wird gegenwärtig vorbereitet
Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates von Bleicherode stand unter anderem der geplante Verkauf des Kulturhauses auf der Tagesordnung. Der potentielle Investor stellte den Mitgliedern des Stadtrates sein Konzept zur Betreibung der Einrichtung vor. Wie Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) der nnz sagte, seien sich dabei die Vorstellungen der Stadt und des Käufers schon näher gekommen, doch sei das Konzept noch nicht restlos überzeugend. Vor allem in den Punkten Miete und Pacht sollten noch Verbesserungen vorgenommen werden. Kochbeck geht jedoch davon aus, daß es noch im Dezember zu einem Kauf komme, der Kaufvertrag werde jetzt in der Stadtverwaltung vorbereitet. Die Stadt Bleicherode muß das Kulturhaus verkaufen, da die zweite Rate des Kaufpreises an den Alteigentümer seitens der Kommune nicht mehr aufgebracht werden können. Wir haben im kommenden Jahr definitiv eine Million Mark weniger zur Verfügung, so Kochbeck. Eine höhere Kreis- und Schulumlage sowie geringere Schlüsselzuweisungen wurde unter anderem dafür verantwortlich gemacht.
