Wölfe halten Kurs
Montag, 27. Februar 2006, 14:38 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Der Braunlager SC Harz hält in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost weiterhin Kurs auf die Play-Offs. Nach dem Ausfall des Freitagsspiels – Gegner Rostock hatte krankheitsbedingt keine spielfähige Mannschaft mehr zur Verfügung - setzten sich die Wölfe am Sonntag mit 7:4 (2:2, 3:1, 2:1) beim ESC Wedemark durch. Ein Spielbericht von Robert Koch.
Auch durch die Ergebnisse der Konkurrenz konnte der BSC so den vierten Tabellenplatz festigen. Dabei mussten die Harzer im Niedersachsenderby gleich auf mehrere Spieler verzichten. Stefan Bilstein war noch gesperrt, Dennis Overbeck und Dennis Lütjen fehlten mit Verletzungen, Mario Breneizeris musste mit Magenproblemen passen. BSC-Trainer Jan Furo stellte daher auf zwei Verteidigerpaare um, David Seidl rückte in den dritten Angriffsblock.
Nach der kalten Dusche durch David Magnotta nach nur 19 Sekunden wachten die Harzer schnell auf. Roman Vanek erzielte in Überzahl den Ausgleich (2.), der starke Ales Stribny brachte den BSC in der elften Minute in Führung. Postwendend fiel jedoch das 2:2, Sven Hoppe nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Braunlager Abwehr (12.). Wenig später hatte der BSC sogar Glück, dass Laszlo Csata nur die Latte traf.
War das erste Drittel noch ausgeglichen, so übernahmen die Wölfe ab Drittel Zwei deutlich das Kommando. Stribny verpasste frei vor ESC-Goalie Stephan Miskovic die Führung (23), wenig später war aber Dusan Halloun zur Stelle und brachte den Puck mit der Rückhand im Tor unter (25.). Mit einem satten Schuss in die kurze Ecke erhöhte Stribny auf 4:2 (29.), ehe der Ex-Braunlager Jim Brown verkürzen konnte (32.). Alexander Deibert stellte per Bauerntrick in der 36. Minute den Zwei-Tore-Abstand aber wieder her.
Zu Beginn des Schlussdrittels mussten die rund 150 BSC-Fans nach Ronny Schuberts 4:5-Anschlusstreffer kurzzeitig zittern (43.), nachdem Vanek aber das 6:4 markiert hatte (47.), kamen die Wölfe nicht mehr in Bedrängnis. Den Schlusspunkt setzte Halloun mit einem Schuss in das verwaiste Wedemarker Tor, offiziell wurde der Treffer allerdings Stribny gutgeschrieben. Fingerspritzengefühl zeigte der ansonsten eher mäßige Schiedsrichter Ehlert Sekunden vor Abpfiff, als er Magnotta und Jozef Potac nach einer Boxeinlage nur mit jeweils zwei kleinen Strafen bedachte.
Am kommenden Freitag erwartet der BSC zum Spitzenspiel den Tabellenführer Blue Lions Leipzig im Wurmbergstadion, am Sonntag geht es zu den Black Dragons Erfurt, die als Dritter derzeit punktgleich mit den Wölfen sind.
Tore: 1:0 Magnotta (Hoppe) 0:19, 1:1 Vanek (Adamec, Potac) 5-4 1:56, 2:1 Stribny (Brümmer, Salzmann) 10:40, 2:2 Hoppe (Magnotta, Todd) 11:17, 2:3 Halloun (Vanek, Deibert) 24:20, 2:4 Stribny (Salzmann, Brümmer) 28:35, 3:4 Brown (Hoppe) 31:01, 3:5 Deibert (Vanek, Potac) 35:40, 4:5 Schubert (Csata, Soriano) 42:45, 4:6 Vanek (Halloun, Deibert) 46:47, 4:7 Stribny (Deibert) ENG 58:56
Strafen: Wedemark 14 - Braunlage 10 + 10 für Vanek
Zuschauer: 299
Autor: nnzAuch durch die Ergebnisse der Konkurrenz konnte der BSC so den vierten Tabellenplatz festigen. Dabei mussten die Harzer im Niedersachsenderby gleich auf mehrere Spieler verzichten. Stefan Bilstein war noch gesperrt, Dennis Overbeck und Dennis Lütjen fehlten mit Verletzungen, Mario Breneizeris musste mit Magenproblemen passen. BSC-Trainer Jan Furo stellte daher auf zwei Verteidigerpaare um, David Seidl rückte in den dritten Angriffsblock.
Nach der kalten Dusche durch David Magnotta nach nur 19 Sekunden wachten die Harzer schnell auf. Roman Vanek erzielte in Überzahl den Ausgleich (2.), der starke Ales Stribny brachte den BSC in der elften Minute in Führung. Postwendend fiel jedoch das 2:2, Sven Hoppe nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Braunlager Abwehr (12.). Wenig später hatte der BSC sogar Glück, dass Laszlo Csata nur die Latte traf.
War das erste Drittel noch ausgeglichen, so übernahmen die Wölfe ab Drittel Zwei deutlich das Kommando. Stribny verpasste frei vor ESC-Goalie Stephan Miskovic die Führung (23), wenig später war aber Dusan Halloun zur Stelle und brachte den Puck mit der Rückhand im Tor unter (25.). Mit einem satten Schuss in die kurze Ecke erhöhte Stribny auf 4:2 (29.), ehe der Ex-Braunlager Jim Brown verkürzen konnte (32.). Alexander Deibert stellte per Bauerntrick in der 36. Minute den Zwei-Tore-Abstand aber wieder her.
Zu Beginn des Schlussdrittels mussten die rund 150 BSC-Fans nach Ronny Schuberts 4:5-Anschlusstreffer kurzzeitig zittern (43.), nachdem Vanek aber das 6:4 markiert hatte (47.), kamen die Wölfe nicht mehr in Bedrängnis. Den Schlusspunkt setzte Halloun mit einem Schuss in das verwaiste Wedemarker Tor, offiziell wurde der Treffer allerdings Stribny gutgeschrieben. Fingerspritzengefühl zeigte der ansonsten eher mäßige Schiedsrichter Ehlert Sekunden vor Abpfiff, als er Magnotta und Jozef Potac nach einer Boxeinlage nur mit jeweils zwei kleinen Strafen bedachte.
Am kommenden Freitag erwartet der BSC zum Spitzenspiel den Tabellenführer Blue Lions Leipzig im Wurmbergstadion, am Sonntag geht es zu den Black Dragons Erfurt, die als Dritter derzeit punktgleich mit den Wölfen sind.
Tore: 1:0 Magnotta (Hoppe) 0:19, 1:1 Vanek (Adamec, Potac) 5-4 1:56, 2:1 Stribny (Brümmer, Salzmann) 10:40, 2:2 Hoppe (Magnotta, Todd) 11:17, 2:3 Halloun (Vanek, Deibert) 24:20, 2:4 Stribny (Salzmann, Brümmer) 28:35, 3:4 Brown (Hoppe) 31:01, 3:5 Deibert (Vanek, Potac) 35:40, 4:5 Schubert (Csata, Soriano) 42:45, 4:6 Vanek (Halloun, Deibert) 46:47, 4:7 Stribny (Deibert) ENG 58:56
Strafen: Wedemark 14 - Braunlage 10 + 10 für Vanek
Zuschauer: 299
