Online-News - aber bitte kostenlos!
Montag, 26. November 2001, 16:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit jeher stellt das Internet für seine deutschen Nutzer in erster Linie ein Informationsmedium dar: Über 80 Prozent der von W3B befragten User geben im Herbst 2001 das Abrufen aktueller Informationen als wichtigen Nutzungsgrund an.
Gegenüber dem Frühjahr 2000 ist dieser Wert erstmals wieder gestiegen, was offenbar auf die Ereignisse in den USA vom 11. September zurückzuführen ist. Themen wie "Internationale Nachrichten" und "Politisches Geschehen", deren Relevanz in den vergangenen Jahren kontinuierlich abnahm, nehmen im Interesse der Nutzer im letzten Halbjahr sprunghaft zu. Zunehmende Nachfrage ist selbst nach nationalen und regionalen und lokalen Nachrichten erkennbar. Internet-Content ist somit gefragt - aber bitte weiterhin kostenfrei.
Die Zahlungsbereitschaft der deutschsprachigen Nutzer für Online-Inhalte und -Services ist weiterhin niedrig. Zwar ist der Anteil der Personen, die sich noch keine Meinung zum Thema "Pay for Content" gebildet haben, im letzten Halbjahr von 16,7 auf 12,8 Prozent gesunken. Doch die Nutzergruppen, die sich vorstellen können, Gebühren für Informationen oder Services im World Wide Web zu entrichten, haben sich nicht signifikant verändert: Für die drei Kategorien "Online-Informationen", "Software-Nutzung" und "Datei-Download" sind es nur maximal ein Fünftel der Nutzer zahlungsbereit. Auf der anderen Seite lehnt gut die Hälfte der befragten Nutzer eine Online-Bezahlung kategorisch ab.
Die höchste Zahlungsbereitschaft für Online-Content besteht unter den geschäftlichen Internet-Nutzern sowie in der Altersgruppe der über 50jährigen. Besonders abgeneigt gegenüber dieser Idee äußern sich dagegen junge Nutzer im Alter unter 20 Jahren sowie Internet-Anfänger - für diese Nutzergruppen erscheinen Pay for Content-Konzepte am wenigsten geeignet. Nachtrag: Die nnz liegt mit ihren regionalen und lokalen Nachrichten voll im Trend. Die wird es auch weiterhin kostenlos geben.
Autor: nnzGegenüber dem Frühjahr 2000 ist dieser Wert erstmals wieder gestiegen, was offenbar auf die Ereignisse in den USA vom 11. September zurückzuführen ist. Themen wie "Internationale Nachrichten" und "Politisches Geschehen", deren Relevanz in den vergangenen Jahren kontinuierlich abnahm, nehmen im Interesse der Nutzer im letzten Halbjahr sprunghaft zu. Zunehmende Nachfrage ist selbst nach nationalen und regionalen und lokalen Nachrichten erkennbar. Internet-Content ist somit gefragt - aber bitte weiterhin kostenfrei.
Die Zahlungsbereitschaft der deutschsprachigen Nutzer für Online-Inhalte und -Services ist weiterhin niedrig. Zwar ist der Anteil der Personen, die sich noch keine Meinung zum Thema "Pay for Content" gebildet haben, im letzten Halbjahr von 16,7 auf 12,8 Prozent gesunken. Doch die Nutzergruppen, die sich vorstellen können, Gebühren für Informationen oder Services im World Wide Web zu entrichten, haben sich nicht signifikant verändert: Für die drei Kategorien "Online-Informationen", "Software-Nutzung" und "Datei-Download" sind es nur maximal ein Fünftel der Nutzer zahlungsbereit. Auf der anderen Seite lehnt gut die Hälfte der befragten Nutzer eine Online-Bezahlung kategorisch ab.
Die höchste Zahlungsbereitschaft für Online-Content besteht unter den geschäftlichen Internet-Nutzern sowie in der Altersgruppe der über 50jährigen. Besonders abgeneigt gegenüber dieser Idee äußern sich dagegen junge Nutzer im Alter unter 20 Jahren sowie Internet-Anfänger - für diese Nutzergruppen erscheinen Pay for Content-Konzepte am wenigsten geeignet. Nachtrag: Die nnz liegt mit ihren regionalen und lokalen Nachrichten voll im Trend. Die wird es auch weiterhin kostenlos geben.
