"Prozeß der Schrumpfung" einleiten
Montag, 26. November 2001, 15:50 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen sollen in den kommenden Jahren Wohnungen verschwinden. Rückbau nennen das die Fachleute. nnz mit den ersten Zahlen und Schätzungen.
Bis zum Jahr 2010 sollen nach Angaben der beiden großen Wohnungsbauunternehmen, der SWG und der WBG, 1.270 Wohnungen zurückgebaut werden. Damit soll auch in Nordhausen dem dramatisch angestiegenen Wohnungsleerstand Rechnung getragen werden. Um die Verödung ganzer Stadtbereiche zu vermeiden, sind der Wohnungsbestand sowie die Stadtstruktur an die rückläufige Nachfrage anzupassen, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung, die den Stadträten zur Beschlussfassung zugestellt wurde.
Als Gründe für den Wohnungsleerstand werden der Bevölkerungsrückgang sowie Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen angeführt. Diesem Trend wird auch durch die Thüringer Förderpolitik Rechnung getragen. So sind seit diesem Jahr die verschiedenen Fördermöglichkeiten harmonisiert worden. Das sogenannte Wohnungsmarktstabilisierungsprogramm regelt, dass alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Mietwohnungen sowie deren Rückbau nur dann förderfähig seien, wenn sie mit der langfristigen Stadtentwicklung im Einklang stehen.
Die SWG und die WBG haben nach nnz-Informationen ihre bisherigen Ergebnisse einer Arbeitsgruppe Wohnen vorgestellt. Diese Arbeitsgruppe setzt sich aus den Wohnungsbauunternehmen sowie der Stadtverwaltung zusammen. Hier soll der Prozeß der Schrumpfung koordiniert werden. Zum Ende des Jahres 2000 verfügten die SWG über 5.649 Wohnungen, die WBG über 5.732 Wohnungen in der Stadt Nordhausen. Im privaten Besitz befanden sich zu diesem Zeitpunkt 4.856 Wohnungen.
Autor: nnzBis zum Jahr 2010 sollen nach Angaben der beiden großen Wohnungsbauunternehmen, der SWG und der WBG, 1.270 Wohnungen zurückgebaut werden. Damit soll auch in Nordhausen dem dramatisch angestiegenen Wohnungsleerstand Rechnung getragen werden. Um die Verödung ganzer Stadtbereiche zu vermeiden, sind der Wohnungsbestand sowie die Stadtstruktur an die rückläufige Nachfrage anzupassen, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung, die den Stadträten zur Beschlussfassung zugestellt wurde.
Als Gründe für den Wohnungsleerstand werden der Bevölkerungsrückgang sowie Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen angeführt. Diesem Trend wird auch durch die Thüringer Förderpolitik Rechnung getragen. So sind seit diesem Jahr die verschiedenen Fördermöglichkeiten harmonisiert worden. Das sogenannte Wohnungsmarktstabilisierungsprogramm regelt, dass alle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Mietwohnungen sowie deren Rückbau nur dann förderfähig seien, wenn sie mit der langfristigen Stadtentwicklung im Einklang stehen.
Die SWG und die WBG haben nach nnz-Informationen ihre bisherigen Ergebnisse einer Arbeitsgruppe Wohnen vorgestellt. Diese Arbeitsgruppe setzt sich aus den Wohnungsbauunternehmen sowie der Stadtverwaltung zusammen. Hier soll der Prozeß der Schrumpfung koordiniert werden. Zum Ende des Jahres 2000 verfügten die SWG über 5.649 Wohnungen, die WBG über 5.732 Wohnungen in der Stadt Nordhausen. Im privaten Besitz befanden sich zu diesem Zeitpunkt 4.856 Wohnungen.
