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Spitze im letzten Drittel

Dienstag, 21. Februar 2006, 11:40 Uhr
Nordhausen (nnz). In sieben der 23 Landkreise und kreisfreien Städte wurde im Jahr 2005 über die Hälfte des Industrieumsatzes des Landes Thüringen getätigt. Wer der Spitzenreiten war und wo der Landkreis Nordhausen zu finden ist, das hat jetzt die nnz erfahren.


Spitze im letzten Drittel (Foto: nnz) Spitze im letzten Drittel (Foto: nnz) Im Jahr 2005 erzielten die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten einen Umsatz in Höhe von 24,6 Milliarden Euro und überboten das Vorjahresergebnis um 5,5 Prozent. Sieben Kreise mit einem Umsatz über 1,4 Milliarden Euro erreichten mehr als die Hälfte (52,8 Prozent) des Thüringer Industrieumsatzes. Spitzenreiter war der Landkreis Sömmerda (2,7 Milliarden Euro). Es folgten der Wartburgkreis (2,069 Milliarden Euro), der Landkreis Gotha (1,942 Milliarden Euro), die Stadt Eisenach (1,740 Milliarden Euro), der Saale-Orla-Kreis (1,595 Milliarden Euro), der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (1,503 Milliarden Euro) und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (1,458 Milliarden Euro). Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Betriebe der Stadt Weimar (232 Millionen Euro), der Stadt Gera (275 Millionen Euro) und der Stadt Suhl (304 Millionen Euro).

Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz, die Exportquote, erhöhte sich von durchschnittlich 27,4 Prozent im Jahr 2004 auf 29,2 Prozent im Jahr 2005. Hohe Exportquoten erreichten der Landkreis Sömmerda sowie die Stadt Eisenach, deren Werte aus statistischen Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlicht werden dürfen. Es folgte die Stadt Jena mit 46,0 Prozent, die Stadt Gera mit 36,3 Prozent, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 35,2 Prozent, der Saale-Orla-Kreis mit 34,4 Prozent und der Kyffhäuserkreis mit 33,7 Prozent.

Kleinere Anteile des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt wurden in der Stadt Weimar mit 13,0 Prozent, im Landkreis Nordhausen mit 11,6 Prozent und im Landkreis Altenburger Land mit 10,5 Prozent ermittelt.

Im Monatsdurchschnitt des Jahres 2005 waren in den Thüringer Industriebetrieben 146 668 Personen tätig, 457 mehr als ein Jahr zuvor. Einen Beschäftigtenanstieg verzeichneten vor allem der Landkreis Sömmerda (+885 Beschäftigte), die Stadt Jena (+429 Beschäftigte), der Wartburgkreis (+427 Beschäftigte) und der Ilm-Kreis (+218 Beschäftigte). Andererseits verringerte sich die Zahl der Beschäftigung deutlich, wie z.B. in der Stadt Gera
(- 352 Beschäftigte), im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (- 249 Beschäftige), im Landkreis Greiz (- 223 Beschäftigte) und im Landkreis Sonneberg (- 222 Beschäftigte).

Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) lag in Thüringen im Jahr 2005 bei 168.000 Euro und stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent. Die höchsten Umsätze je Beschäftigten wurden für die nachstehenden Kreise errechnet: Landkreis Sömmerda (501.000 Euro), Stadt Eisenach (280.000 Euro), Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (182.000 Euro), Landkreis Gotha (172.000 Euro) und Saale-Orla-Kreis (169.000 Euro). Die geringsten Umsätze je Beschäftigten wurden für den Landkreis Sonneberg (121.000 Euro) und die Stadt Gera (109.000 Euro) ausgewiesen.
Autor: nnz

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