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Nach den Popeltieren

Dienstag, 21. Februar 2006, 09:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Noch 11 Tage ist die ungewöhnliche Ausstellung „FrauenZimmer“ der fünf jungen Braunschweiger Designerinnen der Ateliergemeinschaft TATENDRANG im Kunsthaus Meyenburg zu erleben. Was danach kommt, das hat jetzt die nnz erfahren.


Es lohne sich, die über 350 Kunstobjekte, die eigens für das Kunsthaus und seine Räumlichkeiten mit viel Begeisterung und Tatendrang zusammengestellt wurden, anzuschauen. „Konservierte Nixen“, „Popeltiere“, röhrende Hirsche, eine skurrile Hochzeitsgesellschaft, Animationsfilme und Bücher seien noch bis zum 5. März zu sehen und auch zu kaufen, sagt Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose.

Dann gebe es mit ab dem 11. März mit gleich zwei Sonderausstellungen – die unterschiedlicher nicht sein könnten - ein weiteres ungewöhnliches und interessantes Projekt. Im Obergeschoss werden unter dem Motto “Lebenden und die Toten“ Fotografien des Grazer Künstlers Jasenko Conka gezeigt, der während seiner Tätigkeit am Nordhäuser Theater die Stadt mit ihren alten Häusern aber auch die ästhetische Wirkung des Verfalls in seinen Fotografien festgehalten hat.

Im Erdgeschoss wird die Kabinettausstellung „Miró im Kunsthaus“ zu sehen sein, die als Begleitveranstaltung zum Ballett „TanzMiró“ im Theater Nordhausen zu verstehen sei, sagt Frau Klose. „Damit wollen wir einerseits die geplante Kooperation der Kultureinrichtungen Theater und Kunsthaus verdeutlichen und andererseits wollen wir dem Besucher ermöglichen, durch das Betrachten der Bilder den Zugang zum Tanz zu finden, aber auch umgekehrt - vom Tanz inspiriert - die Bildwelt Mirós näher zu ergründen.

Die Original-Grafiken des spanischen Künstlers Joan Miró, die bisher noch nie zusammen im Kunsthaus gezeigt wurden, gehören der Stadt Nordhausen und stammen aus der Sammlung der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung.
Autor: nnz

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