Über Schultern geschaut
Montag, 20. Februar 2006, 08:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Am vergangenen Freitag setzte Landrat Joachim Claus (CDU) seine traditionellen Besuche in Unternehmen und Einrichtungen des Landkreises fort. Auch wenn es auf dem Bildchen so aussieht, den Durchblick hatte der Politiker nicht verloren.
Erste Station war die Firma Dreherei & Maschinenbau Ole-Hans Maiwald. Der Betrieb befindet sich in der Kyffhäuser Straße 13/14 in Nordhausen. Geschäftsführer Ole-Hans Maiwald freute sich über den Besuch und ließ eingangs den Werdegang seines Unternehmens Revue passieren. 1990 wurde die Firma gegründet. Vier Mitarbeiter waren es zunächst. Heute stehen 16 Mitarbeiter in Lohn und Brot. Zwei Jugendliche befinden sich in der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und zum Teilezurichter.
Über Schultern geschaut (Foto: nnz)
Fördermittelanträge wurden in den Jahren 2000, 2002 und 2004 gestellt mit dem Ziel, das zwei weitere Dauerarbeitsplätze und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden konnten. Das kleine mittelständische Unternehmen hat sich der Metallverarbeitung verschrieben und sich auf die Bearbeitung von Einzelteilen und Kleinserien z. B. für Bolzen, Buchsen u.a. Dreh- und Frästeile spezialisiert. Die Firma Dreherei Maschinenbau Ole-Hans Maiwald beliefert u.a. die Schachtbau Nordhausen GmbH, EATON Automotive GmbH und Maximator GmbH
Das August-Kramer-Institut (AKI), Forschungszentrum der Fachhochschule Nordhausen, war die zweite Station. Es befindet sich auf dem Campus der Fachhochschule Nordhausen und wurde am 19.01.2006 im Rahmen eines feierlichen Aktes seiner Bestimmung übergeben. Für rund 6 Millionen Euro wurde eine frühere Werkhalle in ein modernen Lehr- und Forschungsinstitut umgebaut. Nun befinden sich 11 Labore zur Erforschung des Stoffstrom, Energie und Flächenmanagements darin. Auf den Freiversuchsflächen befinden sich ein Phytotechnikum, eine 15 Meter hohe Windkraftanlage, eine Wetterstation und eine Photovoltaikanlage. Inzwischen haben die Studenten und Dozenten das August-Kramer-Institut längst in Besitz genommen. Schließlich soll die hohe Investition schon bald Früchte tragen, erfährt Landrat Claus aus dem Munde von dem Prorektor Prof. Dr. Viktor Wesselak und Institutsdirektor Prof. Dr. Matthias Viehmann. Da viele kleinere Unternehmen sich nicht in der Lage sehen, Technologien selbst zu entwickeln, die den Prozess zum Endprodukt möglichst effektiv gestalten, steht ihnen das AKI mit seinen vielen Forschungs- und Versuchsmöglichkeiten helfend zur Seite.
Bereits jetzt bindet sich das AKI in das Biogasnetzwerk Nordthüringen ein. Einige Projekte sind bereits auf den Weg gebracht, andere in Vorbereitung. Auch die zukünftigen Studenten sollen bereits eingebunden werden. Derzeit entsteht ein Projekt in Kooperation mit dem Institut für kreatives Lernen für Schüler der 9. und 10. Klassen im Rahmen einer Begabtenförderung oder ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Humboldt-Gymnasium und dem Bildungswerk BAU Hessen/Thüringen e. V., Aus- und Fortbildungszentrum Nordhausen, wo sich 11Klässler über die Fachhochschule Nordhausen, Studienrichtungen und -inhalte in einer Praktikumwoche informieren können.
Autor: nnzErste Station war die Firma Dreherei & Maschinenbau Ole-Hans Maiwald. Der Betrieb befindet sich in der Kyffhäuser Straße 13/14 in Nordhausen. Geschäftsführer Ole-Hans Maiwald freute sich über den Besuch und ließ eingangs den Werdegang seines Unternehmens Revue passieren. 1990 wurde die Firma gegründet. Vier Mitarbeiter waren es zunächst. Heute stehen 16 Mitarbeiter in Lohn und Brot. Zwei Jugendliche befinden sich in der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und zum Teilezurichter.
Über Schultern geschaut (Foto: nnz)
Fördermittelanträge wurden in den Jahren 2000, 2002 und 2004 gestellt mit dem Ziel, das zwei weitere Dauerarbeitsplätze und zwei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden konnten. Das kleine mittelständische Unternehmen hat sich der Metallverarbeitung verschrieben und sich auf die Bearbeitung von Einzelteilen und Kleinserien z. B. für Bolzen, Buchsen u.a. Dreh- und Frästeile spezialisiert. Die Firma Dreherei Maschinenbau Ole-Hans Maiwald beliefert u.a. die Schachtbau Nordhausen GmbH, EATON Automotive GmbH und Maximator GmbH
Das August-Kramer-Institut (AKI), Forschungszentrum der Fachhochschule Nordhausen, war die zweite Station. Es befindet sich auf dem Campus der Fachhochschule Nordhausen und wurde am 19.01.2006 im Rahmen eines feierlichen Aktes seiner Bestimmung übergeben. Für rund 6 Millionen Euro wurde eine frühere Werkhalle in ein modernen Lehr- und Forschungsinstitut umgebaut. Nun befinden sich 11 Labore zur Erforschung des Stoffstrom, Energie und Flächenmanagements darin. Auf den Freiversuchsflächen befinden sich ein Phytotechnikum, eine 15 Meter hohe Windkraftanlage, eine Wetterstation und eine Photovoltaikanlage. Inzwischen haben die Studenten und Dozenten das August-Kramer-Institut längst in Besitz genommen. Schließlich soll die hohe Investition schon bald Früchte tragen, erfährt Landrat Claus aus dem Munde von dem Prorektor Prof. Dr. Viktor Wesselak und Institutsdirektor Prof. Dr. Matthias Viehmann. Da viele kleinere Unternehmen sich nicht in der Lage sehen, Technologien selbst zu entwickeln, die den Prozess zum Endprodukt möglichst effektiv gestalten, steht ihnen das AKI mit seinen vielen Forschungs- und Versuchsmöglichkeiten helfend zur Seite.
Bereits jetzt bindet sich das AKI in das Biogasnetzwerk Nordthüringen ein. Einige Projekte sind bereits auf den Weg gebracht, andere in Vorbereitung. Auch die zukünftigen Studenten sollen bereits eingebunden werden. Derzeit entsteht ein Projekt in Kooperation mit dem Institut für kreatives Lernen für Schüler der 9. und 10. Klassen im Rahmen einer Begabtenförderung oder ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Humboldt-Gymnasium und dem Bildungswerk BAU Hessen/Thüringen e. V., Aus- und Fortbildungszentrum Nordhausen, wo sich 11Klässler über die Fachhochschule Nordhausen, Studienrichtungen und -inhalte in einer Praktikumwoche informieren können.
