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SPD: Fehlstart für Klodt

Sonntag, 19. Februar 2006, 14:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Freitag ist Norbert Klodt zum CDU-Oberbürgermeisterkandidaten nominiert worden. Für die Sozialdemokraten der Rolandstadt habe er dabei jedoch einen klassischen Fehlstart hingelegt. Weitere Einzelheiten in Ihrer nnz.


Als klassischen Fehlstart bezeichnete der Nordhäuser SPD-Ortsvorsitzende Andreas Wieninger den Wahlkampfauftakt des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Norbert Klodt. „Klodt hätte in seinem ersten Statement sagen sollen, was er in den nächsten sechs Jahren gestalten will und nicht nur gegen die linken Kräfte im Stadtrat wettern sollen“, machte Wieninger klar.

Aus Sicht der Sozialdemokraten reiche es nicht, wenn Klodt behaupte, bei allen guten Dingen hat die CDU mitgemacht und für das Problematische seien die Linken zuständig. „Dies ist die einfache Regel eines Parteipolitikers und nicht die Ansprache eines Oberbürgermeisterkandidaten“, sagte Wieninger.

Die Sozialdemokraten erinnerten auch daran, dass die einzigen Widersacher gegen die Landesgartenschau und den damit verbundenen Stadtumbau einst aus der CDU-Fraktion kamen. „Das sich Klodt gerade bewusst hinter den Landrat stellt, verwundert doch sehr, hatte doch schon der damalige CDU-Bürgermeister Dr. Manfred Schröter schlechte Erfahrungen mit dem Landrat gesammelt“, erklärte Wieninger.

Wieso Norbert Klodt am Freitag neben der Nominierung zum OB-Kandidaten auch gleich noch zum CDU-Ortsvorsitzenden gewählt wurde, ist für die Sozialdemokraten völlig unverständlich. „Unsere Oberbürgermeisterin Barbara Rinke macht Politik für die Stadt Nordhausen, Klodt will Politik für die Christdemokraten machen - dies wird der Wahlunterschied sein“, so Wieninger abschließend gegenüber der nnz.
Autor: nnz

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