Ereignisreiches Jahr
Freitag, 17. Februar 2006, 20:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Gemäß den Statuten hat jeder Verein eine Jahreshauptversammlung durchzuführen, auf der über das Geleistete im vergangenen Jahr gesprochen wird. Auch der Nordhäuser Geschichtsverein zog kürzlich Bilanz. Die Einzelheiten dazu gibt es mit einem Klick auf MEHR.
Regionale Historie aufzuarbeiten und den Menschen Heimatgeschichte näher zu bringen, ist ein Hauptanliegen des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein.
Auf Vorträgen, bei Führungen, auf Exkursionen und Wanderungen werden den Bürgern anschaulich und plastisch Ereignisse und Zusammenhänge der Vergangenheit von Nordhausen und der Umgebung nahe gebracht. Die hohen Besucherzahlen bei den Veranstaltungen sind Ausdruck des vielseitigen und ansprechenden Vereinslebens, das für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offen ist. So konnte Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Grönke auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag eine durchweg positive Bilanz für das zurück liegende Jahr ziehen.
Die kurzweiligen und informativen Themenabende jeden zweiten Dienstag im Monat fanden großen Anklang bei den heimatkundlich interessierten Südharzern, beispielsweise die Vorträge Die Geschichte der Geologie (Helmut Garleb), Nordhäuser Persönlichkeiten (Vorstandsmitglieder Grönke, Lauerwald, Pohl, Hellberg), die Geschichte der Bibeldrucke (Jürgen Vopel), Die Nordhäuser Talsperre bei Neustadt (Peter Pohl), Ausgrabungsergebnisse an der A 71 (Dr. Matthias Seidel), Der Orgelbau in Nordhausen (Fritz Reinboth) und Die Geschichte der Nordhäuser Synagoge (Herbert Gerhardt).
Neben diesen Veranstaltungen organisierte der Verein im vergangenen Jahr mehrere Wanderungen, u. a. zur Mühle am Grumbach und zur Quelle des Rossmannsbaches. Anfang Juni besuchten Vereinsmitglieder die Rosenstadt Sangerhausen. Beim Stadtrundgang mit Freunden des dortigen Geschichtsvereins lernten die Nordhäuser viel Wissenswertes aus Sangerhausens Historie kennen. Der Besuch des Rosariums durfte natürlich nicht fehlen. Sehr großen Anklang fanden 2005 auch die Exkursionen, beispielsweise nach Bad Gandersheim und in den Ostharz zur Burg Falkenstein und zur funktionstüchtigen Mühle bei Ensdorf.
Publizistisch betätigten sich mehrere Vereinsmitglieder wieder im Jahrbuch des Landkreises Nordhausen sowie in verschiedenen Fachzeitschriften und in der Tagespresse. Im August 2005 erschien das über 200 Seiten umfassende Buch Nordhausen – Tor zum Harz, dass von Paul Lauerwald und Rainer Hellberg im Auftrag der Stadt herausgegeben wurde und an dem die Vereinsmitglieder Grönke, Junker und Pohl mitarbeiteten. Ein Vorstandsmitglied übernahm die Leitung des Autorenteams zur Erarbeitung der Chronik des Fußballvereins Wacker Nordhausen, die im Dezember erschien. Im gleichen Monat konnte die 30. Ausgabe der Beiträge zur Heimatkunde in Stadt und Kreis Nordhausen – eine Schriftenreihe des Nordhäuser Geschichtsvereins - im Tabakspeicher vorgestellt werden. Vereinschef Grönke dankte in diesem Zusammenhang allen Sponsoren, die den Verein im vergangenen Jahr mit Geldspenden unterstützten.
Im regionalen Radio OKN gestaltet Michael Stampniok jeden Sonntag eine Sendung mit Beiträgen zur Geschichte der Heimat. Schon traditionell beteiligte sich der Geschichtsverein am Rolandsfest. Zwei Vorstandsmitglieder boten an beiden Tagen kostenlose Themen bezogene Führungen an, die von über 80 Personen wahrgenommen wurden. Fruchtbringend gestaltete sich auch die Zusammenarbeit mit dem Harzverein für Geschichts- und Altertumskunde, den Niedersächsischen Heimatfreunden und dem Harzclub.
Auch im 2006 werden wieder interessante Vorträge die Vereinsabende bereichern. Wanderungen und Exkursionen komplettieren das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins, zu den interessierte Bürger stets willkommen sind.
Autor: rhRegionale Historie aufzuarbeiten und den Menschen Heimatgeschichte näher zu bringen, ist ein Hauptanliegen des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein.
Auf Vorträgen, bei Führungen, auf Exkursionen und Wanderungen werden den Bürgern anschaulich und plastisch Ereignisse und Zusammenhänge der Vergangenheit von Nordhausen und der Umgebung nahe gebracht. Die hohen Besucherzahlen bei den Veranstaltungen sind Ausdruck des vielseitigen und ansprechenden Vereinslebens, das für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offen ist. So konnte Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Grönke auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag eine durchweg positive Bilanz für das zurück liegende Jahr ziehen.
Die kurzweiligen und informativen Themenabende jeden zweiten Dienstag im Monat fanden großen Anklang bei den heimatkundlich interessierten Südharzern, beispielsweise die Vorträge Die Geschichte der Geologie (Helmut Garleb), Nordhäuser Persönlichkeiten (Vorstandsmitglieder Grönke, Lauerwald, Pohl, Hellberg), die Geschichte der Bibeldrucke (Jürgen Vopel), Die Nordhäuser Talsperre bei Neustadt (Peter Pohl), Ausgrabungsergebnisse an der A 71 (Dr. Matthias Seidel), Der Orgelbau in Nordhausen (Fritz Reinboth) und Die Geschichte der Nordhäuser Synagoge (Herbert Gerhardt).
Neben diesen Veranstaltungen organisierte der Verein im vergangenen Jahr mehrere Wanderungen, u. a. zur Mühle am Grumbach und zur Quelle des Rossmannsbaches. Anfang Juni besuchten Vereinsmitglieder die Rosenstadt Sangerhausen. Beim Stadtrundgang mit Freunden des dortigen Geschichtsvereins lernten die Nordhäuser viel Wissenswertes aus Sangerhausens Historie kennen. Der Besuch des Rosariums durfte natürlich nicht fehlen. Sehr großen Anklang fanden 2005 auch die Exkursionen, beispielsweise nach Bad Gandersheim und in den Ostharz zur Burg Falkenstein und zur funktionstüchtigen Mühle bei Ensdorf.
Publizistisch betätigten sich mehrere Vereinsmitglieder wieder im Jahrbuch des Landkreises Nordhausen sowie in verschiedenen Fachzeitschriften und in der Tagespresse. Im August 2005 erschien das über 200 Seiten umfassende Buch Nordhausen – Tor zum Harz, dass von Paul Lauerwald und Rainer Hellberg im Auftrag der Stadt herausgegeben wurde und an dem die Vereinsmitglieder Grönke, Junker und Pohl mitarbeiteten. Ein Vorstandsmitglied übernahm die Leitung des Autorenteams zur Erarbeitung der Chronik des Fußballvereins Wacker Nordhausen, die im Dezember erschien. Im gleichen Monat konnte die 30. Ausgabe der Beiträge zur Heimatkunde in Stadt und Kreis Nordhausen – eine Schriftenreihe des Nordhäuser Geschichtsvereins - im Tabakspeicher vorgestellt werden. Vereinschef Grönke dankte in diesem Zusammenhang allen Sponsoren, die den Verein im vergangenen Jahr mit Geldspenden unterstützten.
Im regionalen Radio OKN gestaltet Michael Stampniok jeden Sonntag eine Sendung mit Beiträgen zur Geschichte der Heimat. Schon traditionell beteiligte sich der Geschichtsverein am Rolandsfest. Zwei Vorstandsmitglieder boten an beiden Tagen kostenlose Themen bezogene Führungen an, die von über 80 Personen wahrgenommen wurden. Fruchtbringend gestaltete sich auch die Zusammenarbeit mit dem Harzverein für Geschichts- und Altertumskunde, den Niedersächsischen Heimatfreunden und dem Harzclub.
Auch im 2006 werden wieder interessante Vorträge die Vereinsabende bereichern. Wanderungen und Exkursionen komplettieren das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins, zu den interessierte Bürger stets willkommen sind.
