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Was machen die Pegel?

Donnerstag, 16. Februar 2006, 14:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit einigen Tagen gehen Temperaturen über dem Gefrierpunkt dem letzten Schneehaufen „an den weißen Kragen“. Damit steigt allerdings auch die Hochwassergefahr. Wie es in Nordhausen mit den Pegeln der Flüsse aussieht, das hat jetzt die nnz erfahren.


„Das Tauwetter lässt zwar die Pegelstände der Flüsse im Stadtgebiet steigen – noch gibt es allerdings keinen Grund zur Besorgnis“, sagte Helmut Neblung, Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr. Mehrmals am Tag rufe die Feuerwehr die Pegelstände von Zorge und Helme bei einer speziellen Service-Nummer telefonisch ab. Der so genannte „Meldebeginn“ liege für die Helme bei einem Pegelstand von 1,50 Meter, bei der Zorge von 80 Zentimetern. Dem schließe sich die „Stufe A1“ an, mit der ein Kontrolldienst beginne. „Das geschieht bei einem Helme-Pegel von 1,90 Meter und einem Zorge-Pegel von 1,60 Meter“, erklärte Neblung.

Dann folge die „Stufe A2“, die „Wachdienst bedeutet, wenn in der Helme ein Wasserstand von 2,10 Meter und in der Zorge von 2 Metern erreicht ist. Und mit der Hochwasserabwehr ist bei der Stufe A3 zu beginnen. In diesem Fall steht das Wasser an den speziellen Pegel-Ablesestellen in der Helme 2,30 Meter und in der Zorge 2,40 Meter hoch.“ Aktuell betrage der Wasserstand in der Helme bei 1,49 Meter und in der Zorge 29 Zentimeter.
Autor: nnz

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