Läden öffnen
Dienstag, 14. Februar 2006, 09:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Fußballweltmeisterschaft geht – spielerisch gesehen – an Thüringen vorbei. Trotzdem könnte der Freistaat vom WM-Fieber profitieren. Er muß sich nur darauf einstellen. Meint die IHK in Erfurt.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat sich für Ausnahmeregelungen bei den Ladenöffnungszeiten während der Fußball-WM vom 9. Juni bis 9. Juli ausgesprochen. Heute berät das Thüringer Kabinett über Änderungen des gültigen Ladenschlussgesetzes für diese Zeit. Obwohl sich in Thüringen keine Austragungsorte von WM-Spielen befinden, ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Gäste die Übernachtsmöglichkeiten nutzen. Die Hotels in Erfurt und Weimar registrierten schon eine rege Nachfrage, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Vorstellbar wäre aus Kammersicht eine ähnliche Lösung wie in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern. Das bedeutet, die völlige Freigabe von Montag bis Samstag sowie Öffnungsmöglichkeiten an den fünf entsprechenden Sonntagen, beispielsweise von 14:00 bis 20:00 Uhr, so Grusser. Ob der Handel von den Sonderöffnungen letztendlich Gebrauch macht, stehe auf einem anderen Blatt.
Die Grundprobleme im Thüringer Einzelhandel wie geringe Kaufkraft, schwindende Flächenproduktivität aber auch die mangelnde Nachfrage würden dadurch natürlich nicht gelöst. Dennoch sollte man den Händlern die Möglichkeit geben, im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft auch von dem prognostizierten Nachfrageboom zu profitieren. Auch andere Bereiche, wie beispielsweise die Gastronomie, könnten von einer verstärkten Frequenz in den Einkaufszentren nur gewinnen, ist sich Grusser sicher.
Autor: nnzDie Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat sich für Ausnahmeregelungen bei den Ladenöffnungszeiten während der Fußball-WM vom 9. Juni bis 9. Juli ausgesprochen. Heute berät das Thüringer Kabinett über Änderungen des gültigen Ladenschlussgesetzes für diese Zeit. Obwohl sich in Thüringen keine Austragungsorte von WM-Spielen befinden, ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Gäste die Übernachtsmöglichkeiten nutzen. Die Hotels in Erfurt und Weimar registrierten schon eine rege Nachfrage, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Vorstellbar wäre aus Kammersicht eine ähnliche Lösung wie in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern. Das bedeutet, die völlige Freigabe von Montag bis Samstag sowie Öffnungsmöglichkeiten an den fünf entsprechenden Sonntagen, beispielsweise von 14:00 bis 20:00 Uhr, so Grusser. Ob der Handel von den Sonderöffnungen letztendlich Gebrauch macht, stehe auf einem anderen Blatt.
Die Grundprobleme im Thüringer Einzelhandel wie geringe Kaufkraft, schwindende Flächenproduktivität aber auch die mangelnde Nachfrage würden dadurch natürlich nicht gelöst. Dennoch sollte man den Händlern die Möglichkeit geben, im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft auch von dem prognostizierten Nachfrageboom zu profitieren. Auch andere Bereiche, wie beispielsweise die Gastronomie, könnten von einer verstärkten Frequenz in den Einkaufszentren nur gewinnen, ist sich Grusser sicher.
