Hof an der Autobahn
Montag, 13. Februar 2006, 18:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Man schreibt in Nordhausen das Jahr 1994. Am Bahnhof wird die Südharz-Galerie gebaut. Der Investor hatte jedoch nicht nur in der Stadtmitte geplant, sondern auch am Rande der Stadt. Dort, wo die Autobahn einst entlang führen sollte. Jetzt soll das Projekt wiederbelebt werden...
Damals war es ebenfalls die Investorengruppe aus Bad Hersfeld, die sich für den Bau eines Autohofes entlang der Asphalttrasse interessierte. Damals glaubte man auch, dass die A 38 schon im Jahr 2005 durchgängig befahrbar sei. Was dann aus dem Vorhaben wirklich geworden ist, weiß niemand so recht. Jetzt hat die SPD-Stadtratsfraktion sich damit beschäftigt und will das Thema in der kommenden Woche im Stadtrat diskutiert wissen.
Zur Zeit laufen die Bauarbeiten an der künftigen Ortsumgehung der B4 im Bereich Sondershausen. Die Fertigstellung der Ortsumgehung ist für 2007 vorgesehen und wird die Fahrtzeit zwischen Erfurt und Nordhausen erheblich verkürzen. Außerdem wird zusätzlich der künftige vierstreifige Ausbau der Sundhäuser Berge die Attraktivität der B4 noch erhöhen, meinen die Sozialdemokraten in ihrem Antrag. Zudem sei im Oktober der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der B243n übergeben worden; dieser Neubau sieht einen vierspurigen Anschluss an der A38 bei Großwechsungen vor. Zur Zeit in Planung befinde sich darüber hinaus die neue Westumfahrung der B4 für Nordhausen mit der künftigen Anbindung bei der Anschlussstelle Werther. Dies bedeutet, dass künftig alle Verkehrsströme, welche von Erfurt nach Hannover oder Braunschweig bzw. Magdeburg wollen, irgendwann auf die A38 geleitet und die Autobahn bei Werther oder Großwechsungen wieder verlassen werden. Durch den Wegfall der Ortsdurchfahrten in Sondershausen und Nordhausen werde es auf der B4 für die Verkehrsteilnehmer auf weiten Strecken keine Tankstelle geben.
Und das soll die Chance für den Autohof sein. Die Neuplanung von Tankstellenstandorten an der B4 könnte das zurückgestellte Autohofkonzept bei der Anschlussstelle Nordhausen (B4/A38), in der Nähe von Steinbrücken, erneut aufleben lassen. Erfahrungen zeigen, dass durch einen Autohof (mit Tankstelle und Gastronomie) teilweise bis zu 100 Arbeitsplätze entstehen können. Die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung sollte daher gezielt versuchen, für ein solches Autohofkonzept einen Investor zu suchen.
Zudem sind mit dem Lückenschluss der A38 zwischen der Anschlussstelle Heringen bis Rossla zum Jahresende 2005 weite Teile der Südharzautobahn fertiggestellt und unter Verkehr genommen. Schon jetzt ist erkennbar, dass die A38 eine immer größere Verkehrsbedeutung für den mitteldeutschen Fernverkehr bekommt. Die Verkehrsbelastungszahlen werden durch den Lückenschluss nach Sachsen-Anhalt erheblich zunehmen, wodurch sich ebenfalls die Nachfrage nach der Ansiedlung eines Autohofes an diesem Standort steigern könnte, heißt es abschließend in dem Beschlußtext.
Wie die nnz erfuhr, gibt es konkrete Pläne zur Errichtung eines Autohofes auch bei Hesserode. Der Investor ist in der Rolandstadt auch bestens bekannt. Er hatte mal bei Hesserode ein Autohaus und kommt aus de alten Bundesländern.
Autor: nnzDamals war es ebenfalls die Investorengruppe aus Bad Hersfeld, die sich für den Bau eines Autohofes entlang der Asphalttrasse interessierte. Damals glaubte man auch, dass die A 38 schon im Jahr 2005 durchgängig befahrbar sei. Was dann aus dem Vorhaben wirklich geworden ist, weiß niemand so recht. Jetzt hat die SPD-Stadtratsfraktion sich damit beschäftigt und will das Thema in der kommenden Woche im Stadtrat diskutiert wissen.
Zur Zeit laufen die Bauarbeiten an der künftigen Ortsumgehung der B4 im Bereich Sondershausen. Die Fertigstellung der Ortsumgehung ist für 2007 vorgesehen und wird die Fahrtzeit zwischen Erfurt und Nordhausen erheblich verkürzen. Außerdem wird zusätzlich der künftige vierstreifige Ausbau der Sundhäuser Berge die Attraktivität der B4 noch erhöhen, meinen die Sozialdemokraten in ihrem Antrag. Zudem sei im Oktober der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der B243n übergeben worden; dieser Neubau sieht einen vierspurigen Anschluss an der A38 bei Großwechsungen vor. Zur Zeit in Planung befinde sich darüber hinaus die neue Westumfahrung der B4 für Nordhausen mit der künftigen Anbindung bei der Anschlussstelle Werther. Dies bedeutet, dass künftig alle Verkehrsströme, welche von Erfurt nach Hannover oder Braunschweig bzw. Magdeburg wollen, irgendwann auf die A38 geleitet und die Autobahn bei Werther oder Großwechsungen wieder verlassen werden. Durch den Wegfall der Ortsdurchfahrten in Sondershausen und Nordhausen werde es auf der B4 für die Verkehrsteilnehmer auf weiten Strecken keine Tankstelle geben.
Und das soll die Chance für den Autohof sein. Die Neuplanung von Tankstellenstandorten an der B4 könnte das zurückgestellte Autohofkonzept bei der Anschlussstelle Nordhausen (B4/A38), in der Nähe von Steinbrücken, erneut aufleben lassen. Erfahrungen zeigen, dass durch einen Autohof (mit Tankstelle und Gastronomie) teilweise bis zu 100 Arbeitsplätze entstehen können. Die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung sollte daher gezielt versuchen, für ein solches Autohofkonzept einen Investor zu suchen.
Zudem sind mit dem Lückenschluss der A38 zwischen der Anschlussstelle Heringen bis Rossla zum Jahresende 2005 weite Teile der Südharzautobahn fertiggestellt und unter Verkehr genommen. Schon jetzt ist erkennbar, dass die A38 eine immer größere Verkehrsbedeutung für den mitteldeutschen Fernverkehr bekommt. Die Verkehrsbelastungszahlen werden durch den Lückenschluss nach Sachsen-Anhalt erheblich zunehmen, wodurch sich ebenfalls die Nachfrage nach der Ansiedlung eines Autohofes an diesem Standort steigern könnte, heißt es abschließend in dem Beschlußtext.
Wie die nnz erfuhr, gibt es konkrete Pläne zur Errichtung eines Autohofes auch bei Hesserode. Der Investor ist in der Rolandstadt auch bestens bekannt. Er hatte mal bei Hesserode ein Autohaus und kommt aus de alten Bundesländern.
