Solide Leistung
Montag, 13. Februar 2006, 08:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit einem überzeugenden 38:26-Sieg über den VfB TM Mühlhausen 09 stellten die Landesliga-Handballer des Nordhäuser Sportvereins am Sonnabend klar, dass das letzte Wort in der Saison noch nicht gesprochen ist. Ein Spielbericht in der nnz von Steffen Neumann.
Zwar begann Nordhausen etwas verhalten und brauchte immerhin drei Spielminuten, ehe Pascal Eichentopf mit seinem ersten Tor den Trefferreigen des NSV eröffnete. Trotzdem behielten die Hausherren das Heft des Handelns über die gesamte Distanz in der Hand. In den ersten fünfzehn Minuten hielt Mühlhausen noch gut mit, machte aber zu wenig aus seinen Chancen. Die Nordhäuser Abwehr stand gut und ließ den Gästen wenig Spielraum für eigene durchschlagende Aktionen.
Mitte der ersten Hälfte lief der Nordhäuser Angriff zwar noch nicht auf vollen Touren, aber mit einer guten technischen Leistung und hervorragendem Kombinationsspiel setzten sich die Südharzer in Szene. Ab der zwanzigsten Minute stellte der NSV dann die Weichen auf Sieg und legte eine 5-Tore-Serie hin, die den Gegner zunehmend einschüchterte. Mühlhausen versuchte, fünf Minuten vor der Pause noch einmal aufzubegehren, scheiterte aber sehr oft an der Nordhäuser Verteidigung oder den gut aufgelegten Torleuten Karsten Scholz und David Große im Gehäuse des NSV.
Beim Stand von 20:14 ging es in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff folgten acht Minuten, in denen Nordhausen einen Gang zurück schaltete. Das Spiel plätscherte vor sich hin und wirklich nennenswerte Aktionen waren kaum zu beobachten. Selbst zwei Strafwürfe für die Gastgeber konnten von Stefan Fuhrmann und Pascal Eichentopf nicht verwandelt werden. In der 40. Spielminute ging dann ein Ruck durch das Team von Trainer Andreas Meyer. Was jetzt folgte, war ein souveränes Heimspiel gegen eine zu dem Zeitpunkt bereits 26:17 abgeschlagene Mühlhäuser Truppe, die nur noch zusehen konnte, wie sich Nordhausen in einen Rausch hineinspielte. Die Begegnung wurde zur Augenweide aus Nordhäuser Sicht. Alles funktionierte und ein solider Spielaufbau ließ den NSV zur Hochform auflaufen. Mühlhausen wurde deklassiert und geriet in der letzten Viertelstunde vollends unter die Nordhäuser Räder. Sehr deutlich hatte sich der NSV nach 50 Minuten abgesetzt (32:22).
Der VfB versuchte nur noch Schadensbegrenzung, war aber nicht mehr in der Lage, mit eigenen Spielzügen noch etwas herumzureißen. Das Mühlhäuser Tor war wurde zur Schießbude und Nordhausen besserte sein Torverhältnis auf. Die drückende Überlegenheit der Nordhäuser in der letzten Spielminuten brachte den Hausherren dann auch den deutlichen Sieg von 38:26 ein und ließ Mühlhausen fast verzweifeln. Die Gegner rutschen nach dieser hohen Niederlage auf den sechsten Tabellenplatz ab, während Nordhausen nunmehr Vierter der Liga und weiter auf Verfolgungskurs auf die ersten drei Teams ist. Am kommenden Sonntag erwartet der NSV den Spitzenreiter der Landesliga in der Ballspielhalle.
Auch der Thüringer Handballclub Erfurt/Bad Langensalza, der die Liga derzeit dominiert, könnte auf Nordhäuser Parkett ins Straucheln kommen. Mit einer Leistung wie gegen Mühlhausen sollten die heimstarken Nordhäuser auch den THC in den Griff bekommen. Es wird spannend am kommenden Sonnabend.
Nordhausen: Scholz, Große, Fuhrmann (16), Spieß (4), Bäthge (1), Gehr (4), Kreutz (3), Flötling (2), Kühne, Eichentopf (3), Meitzner (5)
Autor: nnzZwar begann Nordhausen etwas verhalten und brauchte immerhin drei Spielminuten, ehe Pascal Eichentopf mit seinem ersten Tor den Trefferreigen des NSV eröffnete. Trotzdem behielten die Hausherren das Heft des Handelns über die gesamte Distanz in der Hand. In den ersten fünfzehn Minuten hielt Mühlhausen noch gut mit, machte aber zu wenig aus seinen Chancen. Die Nordhäuser Abwehr stand gut und ließ den Gästen wenig Spielraum für eigene durchschlagende Aktionen.
Mitte der ersten Hälfte lief der Nordhäuser Angriff zwar noch nicht auf vollen Touren, aber mit einer guten technischen Leistung und hervorragendem Kombinationsspiel setzten sich die Südharzer in Szene. Ab der zwanzigsten Minute stellte der NSV dann die Weichen auf Sieg und legte eine 5-Tore-Serie hin, die den Gegner zunehmend einschüchterte. Mühlhausen versuchte, fünf Minuten vor der Pause noch einmal aufzubegehren, scheiterte aber sehr oft an der Nordhäuser Verteidigung oder den gut aufgelegten Torleuten Karsten Scholz und David Große im Gehäuse des NSV.
Beim Stand von 20:14 ging es in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff folgten acht Minuten, in denen Nordhausen einen Gang zurück schaltete. Das Spiel plätscherte vor sich hin und wirklich nennenswerte Aktionen waren kaum zu beobachten. Selbst zwei Strafwürfe für die Gastgeber konnten von Stefan Fuhrmann und Pascal Eichentopf nicht verwandelt werden. In der 40. Spielminute ging dann ein Ruck durch das Team von Trainer Andreas Meyer. Was jetzt folgte, war ein souveränes Heimspiel gegen eine zu dem Zeitpunkt bereits 26:17 abgeschlagene Mühlhäuser Truppe, die nur noch zusehen konnte, wie sich Nordhausen in einen Rausch hineinspielte. Die Begegnung wurde zur Augenweide aus Nordhäuser Sicht. Alles funktionierte und ein solider Spielaufbau ließ den NSV zur Hochform auflaufen. Mühlhausen wurde deklassiert und geriet in der letzten Viertelstunde vollends unter die Nordhäuser Räder. Sehr deutlich hatte sich der NSV nach 50 Minuten abgesetzt (32:22).
Der VfB versuchte nur noch Schadensbegrenzung, war aber nicht mehr in der Lage, mit eigenen Spielzügen noch etwas herumzureißen. Das Mühlhäuser Tor war wurde zur Schießbude und Nordhausen besserte sein Torverhältnis auf. Die drückende Überlegenheit der Nordhäuser in der letzten Spielminuten brachte den Hausherren dann auch den deutlichen Sieg von 38:26 ein und ließ Mühlhausen fast verzweifeln. Die Gegner rutschen nach dieser hohen Niederlage auf den sechsten Tabellenplatz ab, während Nordhausen nunmehr Vierter der Liga und weiter auf Verfolgungskurs auf die ersten drei Teams ist. Am kommenden Sonntag erwartet der NSV den Spitzenreiter der Landesliga in der Ballspielhalle.
Auch der Thüringer Handballclub Erfurt/Bad Langensalza, der die Liga derzeit dominiert, könnte auf Nordhäuser Parkett ins Straucheln kommen. Mit einer Leistung wie gegen Mühlhausen sollten die heimstarken Nordhäuser auch den THC in den Griff bekommen. Es wird spannend am kommenden Sonnabend.
Nordhausen: Scholz, Große, Fuhrmann (16), Spieß (4), Bäthge (1), Gehr (4), Kreutz (3), Flötling (2), Kühne, Eichentopf (3), Meitzner (5)
