nnz-Rückspiegel: 24. November 2000
Samstag, 24. November 2001, 09:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Unverständnis auf Äußerungen des Schulelternsprechers
Mit Unverständnis reagierte die Schuleiterin der Grundschule Käthe Kollwitz in Nordhausen, Angelika Becker auf die Äußerungen des Schulelternsprechers Volker Theuerkauf in der Diskussion zur Schulträgerschaft in der nnz. Becker sieht momentan keine plausible Erklärung für ein derart undemokratisches Verhalten. Es sei eine großartige Errungenschaft dieses demokratischen Landes, daß jeder Bürger zu Problemen seine eigene persönliche Meinung äußern dürfe. Manchmal bin ich sogar traurig, daß noch zu wenig Menschen von diesem Recht Gebrauch machen. Es geht jedoch gegen mein Demokratieverständnis, wenn Herr Volker Theuerkauf seine private Meinung über inhaltliche und finanzielle Probleme einer Schule bzw. der Schullandschaft der Stadt äußert, und sie als Elternsprecher unserer Grundschule deklariert, so Gisela Becker gegenüber der nnz.
Rein demokratisch setze das voraus, daß mit anderen Elternsprechern bzw. in der Schulkonferenz darüber beraten oder mindestens diskutiert worden sei. Das allerdings sei nicht der Fall gewesen. Deshalb distanziere ich mich von den Äußerungen Herrn Theuerkaufs zur Schulträgerschaft und tue dies auch im Namen meines Kollegiums, schließt die Schulleiterin.
Zukunftswerkstatt startete heute an Krimderöder Grundschule
In der Grundschule Krimderode startet heute die Zukunftswerkstatt zur Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Hinter dem Begriff versteckt sich eine Moderationsform, mit der sich Gruppen von Schülern an Nordhäuser Grund- und Regelschulen in das Thema Mitbestimmung einbringen können. Gefragt sind in erster Linie Lösungs- und Umsetzungsvorschläge.
Ein Studentin der Nordhäuser Fachhochschule beschäftigt sich während eines Praktikums mit der Umsetzung dieser Idee. So wurden in den Grundschule Käthe Kollwitz und der Regelschule Petersberg eine Pinnwand und eine Meckerbox aufgestellt. Die Pinnwand informiert die Schüler über ihre Rechte und ruft gleichzeitig auf, ihre Meinungen weiterzugeben. In der Box wurden bereits Ideen gesammelt, wobei das gemeinsame Lösen der Probleme Arbeitsauftrag und Ziel des Kinderbüros der Nordhäuser Stadtverwaltung ist.
Die heutige Zukunftswerkstatt beginnt in Krimderode mit acht Kindern und wird im nächsten Monat an allen Grund- und Regelschulen sowie an den beiden Nordhäuser Gymnasien fortgesetzt.
Kreishandwerkerschaft des Eichsfeldes und Nordhausen nun in einem starken Verbund
Die Kreishandwerkerschaften Nordhausen und des Eichsfeldes haben sich in dieser Woche zu einem Verbund zusammengeschlossen. Mit diesem Historischen Schritt soll die Organisation beider Kreishandwerkerschaften, welche beide eigenständig bleiben, verbessert werden, heißt es in einer ersten gemeinsamen Presseerklärung des neuen Verbundes. Als Hauptgeschäftsführer des Verbundes wurde Dr. Bernhard Senft gewählt. Dem Verbund stehen als Ehrenamt zwei alternierende Präsidenten vor. Dieses ist für den Landkreis Nordhausen Achim Blume und für den Landkreis Eichsfeld Hans-Jürgen Föllmer.
Autor: nnzUnverständnis auf Äußerungen des Schulelternsprechers
Mit Unverständnis reagierte die Schuleiterin der Grundschule Käthe Kollwitz in Nordhausen, Angelika Becker auf die Äußerungen des Schulelternsprechers Volker Theuerkauf in der Diskussion zur Schulträgerschaft in der nnz. Becker sieht momentan keine plausible Erklärung für ein derart undemokratisches Verhalten. Es sei eine großartige Errungenschaft dieses demokratischen Landes, daß jeder Bürger zu Problemen seine eigene persönliche Meinung äußern dürfe. Manchmal bin ich sogar traurig, daß noch zu wenig Menschen von diesem Recht Gebrauch machen. Es geht jedoch gegen mein Demokratieverständnis, wenn Herr Volker Theuerkauf seine private Meinung über inhaltliche und finanzielle Probleme einer Schule bzw. der Schullandschaft der Stadt äußert, und sie als Elternsprecher unserer Grundschule deklariert, so Gisela Becker gegenüber der nnz.
Rein demokratisch setze das voraus, daß mit anderen Elternsprechern bzw. in der Schulkonferenz darüber beraten oder mindestens diskutiert worden sei. Das allerdings sei nicht der Fall gewesen. Deshalb distanziere ich mich von den Äußerungen Herrn Theuerkaufs zur Schulträgerschaft und tue dies auch im Namen meines Kollegiums, schließt die Schulleiterin.
Zukunftswerkstatt startete heute an Krimderöder Grundschule
In der Grundschule Krimderode startet heute die Zukunftswerkstatt zur Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Hinter dem Begriff versteckt sich eine Moderationsform, mit der sich Gruppen von Schülern an Nordhäuser Grund- und Regelschulen in das Thema Mitbestimmung einbringen können. Gefragt sind in erster Linie Lösungs- und Umsetzungsvorschläge.
Ein Studentin der Nordhäuser Fachhochschule beschäftigt sich während eines Praktikums mit der Umsetzung dieser Idee. So wurden in den Grundschule Käthe Kollwitz und der Regelschule Petersberg eine Pinnwand und eine Meckerbox aufgestellt. Die Pinnwand informiert die Schüler über ihre Rechte und ruft gleichzeitig auf, ihre Meinungen weiterzugeben. In der Box wurden bereits Ideen gesammelt, wobei das gemeinsame Lösen der Probleme Arbeitsauftrag und Ziel des Kinderbüros der Nordhäuser Stadtverwaltung ist.
Die heutige Zukunftswerkstatt beginnt in Krimderode mit acht Kindern und wird im nächsten Monat an allen Grund- und Regelschulen sowie an den beiden Nordhäuser Gymnasien fortgesetzt.
Kreishandwerkerschaft des Eichsfeldes und Nordhausen nun in einem starken Verbund
Die Kreishandwerkerschaften Nordhausen und des Eichsfeldes haben sich in dieser Woche zu einem Verbund zusammengeschlossen. Mit diesem Historischen Schritt soll die Organisation beider Kreishandwerkerschaften, welche beide eigenständig bleiben, verbessert werden, heißt es in einer ersten gemeinsamen Presseerklärung des neuen Verbundes. Als Hauptgeschäftsführer des Verbundes wurde Dr. Bernhard Senft gewählt. Dem Verbund stehen als Ehrenamt zwei alternierende Präsidenten vor. Dieses ist für den Landkreis Nordhausen Achim Blume und für den Landkreis Eichsfeld Hans-Jürgen Föllmer.
